Mölln (ts). Wie im Februar des Vorjahres wurden Kräfte der Wehr auch im Februar des Jahres 2026 insgesamt 23-mal alarmiert. In neun Fällen galt es, dem Rettungsdienst Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen oder den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe zu unterstützen. Am 7. sowie am 25. Februar rückten Einsatzkräfte der Wehr, die im Löschzug-Gefahrgut mitwirken, nach Ratzeburg und nach Linau aus.

2. Februar Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe rückten auch Kräfte der Möllner Wehr, die um 8.19 Uhr alarmiert wurden, zu einem Dachstuhlbrand in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude, etwas außerhalb von Linau, aus. Da das Haus mit Metallplatten gedeckt war, hatten es die eintreffenden Einsatzkräften schwer, von außen an den Brandherd zu gelangen. Temperaturen von sieben Grad unter Null verwandelten Löschwasser auf dem Dach und auf den Sprossen angestellter Leitern sehr schnell in gefährlich Rutschflächen. Erst mit Hilfe der Drehleitern aus Mölln und Großhansdorf konnte die Dachhaut schließlich geöffnet werden. Aufgrund der Einsatzmeldung war die Drehleiter der Möllner Wehr sofort mitalarmiert worden. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) rückten zudem zwei Löschgruppenfahrzeuge (LF20) mit aus. Später wurden noch weitere Atemschutzgeräteträger nachgefordert, so dass die Möllner Wehr mit 23 Einsatzkräften vor Ort war.


2. Februar Erneut waren Kräfte der Möllner Wehr an diesem Tag im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe gefordert. Zur Unterstützung bei der Bekämpfung eines Großbrandes in Ratzeburg wurden Atemschutzgeräteträger der Möllner Wehr, die um 17.14 Uhr alarmiert wurden, benötigt und rückten wenig später zur Schweriner Straße aus. Hier hatte beim Eintreffen der ersten Ratzeburger Feuerwehrkräfte ein leerstehendes Einfamilienhaus, das aufgrund der Lage mit den großen Einsatzfahrzeugen nicht erreichbar war, bereits lichterloh in Flammen gestanden. Aufgrund der Lage und wegen der eisigen Temperaturen stellte die Brandbekämpfung auch hier die Ehrenamtler vor eine extrem große Herausforderung. Die Möllner Kräfte kehrten gegen 21.30 Uhr ins Gerätehaus zurück.
8. Februar Als Passanten bemerkten, dass aus einem Haus an der Seestraße Wasser austrat, setzten sie einen Notruf ab. Nachdem sich die um 9.50 Uhr alarmierten Kräfte Zutritt zum Gebäude verschafft hatten, entdeckten sie, dass es im Küchenbereich zu einem Defekt an einem Waschmaschinenventil gekommen war.
12. Februar Um 17.22 Uhr erreichte die Ehrenamtler die Nachricht, dass in einem Gebäude am Papenkamp die automatische Brandmeldeanlage angesprungen war. Am Feuerwehrbedienfeld wurde als Auslöseort eine der Gemeinschaftsküchen ausgemacht. Auf dem Herd befand sich kein Essen mehr. Der Raum wurde durch das Öffnen des Fensters natürlich belüftet und die Anlage wurde zurückgestellt.
19. Februar Durch ein defektes Eckventil waren über einen längeren Zeitraum in einem Haus an der Immenstelle erhebliche Wassermengen ausgetreten. Als der Eigentümer den Wasserschaden entdeckte, setzte er einen Notruf ab. Die um 10.36 Uhr alarmierten Einsatzkräfte pumpten das Wasser, das ca. 1,30 Meter hoch im gesamten Keller stand, mit Hilfe mehrerer Pumpen aus den Kellerräumen. Zuvor war die Zuleitung durch einen Mitarbeiter des Energieversorgers geschlossen worden.
21. Februar Als im Ortsgebiet von Schiphorst ein herrenloser Rollator entdeckt worden war und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass ein Notfall vorlag, wurde im Rahmen einer Personensuche auch die Drohneneinheit des Kreisfeuerwehrverbandes angefordert. Auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr Mölln, die der Einheit angehören und um 18.36 Uhr alarmiert worden waren, rückten zu dem Einsatz aus. Da sich nach längerer Suche zeigte, dass keine Person vermisst wurde und der Rollator offenbar dort nur abgestellt worden war, rückten die Kräfte wieder ein.
22. Februar Nachdem Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Goethestraße bemerkt hatten, dass Wasser im Keller stand, setzten sie einen Notruf ab. Daraufhin wurden die Ehrenamtler um 18.31 Uhr alarmiert. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass die Kellerräume von zwei Gebäuden betroffen waren und es sich vermutlich um Abwasser handelte. Da die Hausverwaltung nicht erreichbar war, wurde die Abwasserbereitschaft der Stadt Mölln telefonisch alarmiert und die Einsatzstelle an diese übergeben.
23. Februar Gerade begrüßte Möllns Wehrführer die angetretenen Mitglieder der Wehr anlässlich eines Übungsdienstes, da sprangen um 19.33 Uhr die Funkmeldeempfänger an. Zuvor hatte ein Mitarbeiter eines Recyclinghofes in Grambek einen Gasgeruch wahrgenommen und daraufhin einen Notruf abgesetzt.

Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte einen beschädigten LPG-Tank. Aus diesem trat das Gas aus.
25. Februar Nachdem der Leitstelle ein Verkehrsunfall auf der B 207, in Höhe der Abfahrt Mölln-Nord, gemeldet und mitgeteilt worden war, dass ein Pkw im Graben liegen und sich noch eine Person im Fahrzeug würde, wurde um 8.32 Uhr auch die Möllner Feuerwehr zum Unfallort alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage dann völlig anders dar. Ein Pkw-Lieferfahrzeug war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und war etwa fünfzig Meter auf der Bankette gefahren. Der Fahrer war unverletzt und wollte in Warnkleidung vor dem Pkw stehend, einen Abschleppwagen rufen.
Andere Verkehrsteilnehmer vermuteten einen Notfall und setzten den Notruf ab. Die Feuerwehrkräfte rückten ohne Tätigkeit wieder ein und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.
26. Februar Im Keller eines Einfamilienhauses in der Straße Am Waldrand entdeckte die Bewohnerin eine Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte, die um 11.34 Uhr alarmiert worden waren, lokalisierten den betroffenen Bereich und löschten das Feuer mit einem C-Rohr ab. Mit der Wärmebildkamera wurden noch Glutnester ermittelt und abgelöscht. Nach dem Schaffen einer Entlüftungsöffnung wurde der Keller maschinell entraucht.
27. Februar Die um 7.31 Uhr alarmierten Kräfte rückten wenig später zur Potsdamer Straße aus. Da ihre Hilfe vor Ort nicht mehr benötigt wurde, wurde der Einsatzort ohne weitere Tätigkeit wieder verlassen.
28. Februar Ohne weitere Erkenntnisse wurde der Leitstelle durch eine Autofahrerin eine unklare Rauchentwicklung im Bereich des Lankauer Weges gemeldet. Die um 18.11 Uhr alarmierten Ehrenamtler der Wehr konnten vor Ort trotz intensiver Suche keine Rauchentwicklung ausmachen. Die Meldende wurde zudem nicht mehr angetroffen. Somit kehrten die Kräfte kehrten ins Gerätehaus zurück und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.









