Mölln (pm). In der Frühjahrsausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg werden Arbeiten norddeutscher Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die sich der Wechselwirkung von Kunst und Natur widmen. Die Vernissage findet am Sonntag, 15. März um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150 – barrierefrei).

Meinhard Füllner (Kreispräsident a.D.) führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgen Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule. Sie sind Preisträgerinnen und Preisträger des Musikschulwettbewerbs. Die von Antje Ladiges-Specht kuratierte Ausstellung läuft bis einschließlich 19. April und ist samstags und sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
- Die Malerei von Anja Witt aus Wentorf ist vom Meer inspiriert. Ihre Bilder entfalten eine bildnerische Sprache für das, was unter der Oberfläche liegt: Strömungen, Schichtungen, Bewegung oder Austauschprozesse.
- Die Hamburger Bildhauerin Franziska Seifert hat für ihre Holzskulpturen eine besondere Technik bei Schnitzern in Bali gelernt. Es geht dabei um ein Gefühl spiritueller Hingabe und großer Fähigkeit, das einem plötzlich innewohnt.
- Die Geesthachter Malerin Christiane Leptien nimmt bei Streifzügen durch die Natur die Umgebung mit allen Sinnen wahr. Im Atelier tritt sie in einen Dialog mit den Eindrücken.
- Georg Feyerabend aus Bliestorf entwickelt Bilder und Kompositionen aus Pflanzenteilen. Er lässt sich von den Farben und Strukturen zu neuen Zusammensetzungen inspirieren, die aber immer schon da waren.
- Der Lübecker Matthias Eichel kombiniert filigrane Zeichnungen von Bäumen und Landschaften mit alten Briefen, Rechnungen und Papieren. Er thematisiert damit Vergänglichkeit, verloren gegangene Bedeutungen und Spuren, die die Zeit hinterlässt.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kranich-Installation des Naturschutzreferenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg.









