Herzogtum Lauenburg (pm). Die Gesellschaft zur Förderung der Stiftung Herzogtum Lauenburg hatte zu ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung eingeladen. Unter anderem berichtete Stiftungspräsident Klaus Schlie über Arbeit und Herausforderungen vor der die Stiftung steht. Der Vorsitzende der Fördergesellschaft, der ehemalige Kreispräsident Meinhard Füllner, hob die besondere Bedeutung der Stiftung für die Kulturentwicklung in unserem Kreis hervor.
Die Stiftung Herzogtum Lauenburg sei in dem Kreis, dessen Namen sie trägt, eine wichtige Institution für Kultur und Naturschutz. Sie betreibt und organisiert Naturschutzprojekte und bietet Kulturveranstaltungen in der ganzen Bandbreite der Kultur an.Es sei erfreulich, dass der Kreis der Stiftung erneut den Auftrag erteilt habe, für ihn die kulturellen Angebote kreisweit weiterzuentwickeln, zu vernetzen und attraktive Formate anzubieten. In diesem Rahmen verstehe sich die Stiftung auch als Servicestelle für alle Kulturschaffenden in unserem Kreis. Auch der von der Kreissparkasse finanzierte Kultursommer am Kanal ist für Sie zu einer unverzichtbaren Aufgabe geworden.
Die Stiftung selbst, der Kreis und die Kreissparkasse stellen die Mittel dafür bereit. Der verlässliche Beitrag der Fördergesellschaft fülle zwar nicht die trotzdem großen Lücken, aber mache einige zusätzliche Angebote möglich. Schatzmeister Lars Frank konnte berichten, dass die Zuwendungen an die Stiftung im vergangenen Jahr auf 26.000 € gestiegen sei. Meinhard Füllner: „Doch angesichts immens steigender Kosten, und zunehmend knapper werdender öffentlicher Kassen, wird Kulturarbeit zu einer immer größeren Herausforderung. Die Vorgänge bei den Eutiner Festspielen sind ein aktuelles Beispiel für Entwicklungen in vielen anderen Kulturbereichen.“
Es sei erforderlicher denn je, dass die Kulturarbeit in unserem Kreis als Gemeinschaftsaufgabe aller verstanden wird. Daher sei es sehr erfreulich, dass im Rahmen der stabilen Mitgliederzahl von 110 Mitgliedern mit den Ämtern und Städten alle Kommunen dabei seien.
Meinhard Füllner:“ Ich würde mich freuen, wenn wir zusätzlich auch aus der Wirtschaft mehr Mitglieder gewinnen könnten. Auch kleine Mitgliedsbeiträge leisten in der Summe Großes.“
Als Dank an die Mitglieder hatte der Vorstand im Anschluss ein kleines Konzert mit der Blues-und Ragtimeband „Ragged Union“ arrangiert. Dazu waren auch Kreistagsabgeordnete und Bürgermeister eingeladen. Unter anderem konnte Füllner für die Grünen-Fraktion Marcus Worm und für die CDU-Fraktion Anja Dührkopp begrüßen. Insgesamt empfanden alle den Abend im Stadthauptmannshof als eine gelungene Veranstaltung im Interesse der Kultur.









