Geesthacht (pm). Königlicher Besuch im Geesthachter Rathaus: Traditionell am 6. Januar, dem Festtag der Heiligen Drei Könige, haben wieder die Sternsinger der katholischen St.-Barbara-Kirchengemeinde den Verwaltungssitz der Stadt besucht und den Segen „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) überbracht. Bürgermeister Olaf Schulze empfing die als Könige aus dem Morgenland verkleideten Mädchen und Jungen gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung im Foyer des Rathauses.
Begleitet von einem Akkordeonspieler stimmten die Sternsinger drei Lieder an und sammelten anschließend Spenden für den guten Zweck. Mit Kronen, goldenem Stern und festlichen Gewändern sorgten sie für eine feierliche Atmosphäre. Im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsinger-Aktion steht das Engagement für Kinderrechte. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ machen die Kinder darauf aufmerksam, dass weltweit Millionen Mädchen und Jungen arbeiten müssen, anstatt eine Schule zu besuchen. Die bundesweite Aktion Dreikönigssingen setzt sich dafür ein, das Recht auf Bildung zu stärken und Kinderarbeit zu bekämpfen.
„Vielen Dank für euren Besuch bei uns und dafür, dass ihr euch für Kinderrechte einsetzt. Das ist ein sehr wichtiges Thema, gerade in den heutigen unruhigen Zeiten“, betonte Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. Im Namen des Rathauses füllte er zusammen mit weiteren Verwaltungsmitarbeitenden die Spendendosen der Sternsinger. Als Dankeschön überreichten ihm die Kinder eine gebastelte Sternschnuppe aus Tonpapier mit dem Segensspruch „20*C+M+B+26“ für das Jahr 2026.
Die Sternsinger sind in diesen Tagen bundesweit unterwegs und sammeln Spenden für Projekte, die Kindern weltweit bessere Lebens- und Bildungschancen ermöglichen. Das Dreikönigssingen gilt als die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit.










