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Titel Gesundheit

Rund 12.800 Menschen im Herzogtum Lauenburg von koronarer Herzerkrankung betroffen 

Krankheitshäufigkeit steigt mit dem Alter an – Männer stärker betroffen

von Pressemitteilung
Dezember 1, 2025
Rund 12.800 Menschen im Herzogtum Lauenburg von koronarer Herzerkrankung betroffen 

Engegefühl in der Brust, Schmerzen und Luftnot. Das sind die typischen Beschwerden der koronaren Herzkrankheit (KHK). Im Kreis Herzogtum Lauenburg leiden rund 12.800 Menschen ab 30 Jahren an dieser Volkskrankheit. Foto: AOK, colourbox, hfr.

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Herzogtum Lauenburg (pm). Engegefühl in der Brust, Schmerzen, Luftnot. Das sind die typischen Beschwerden der koronaren Herzkrankheit (KHK), die im Mittelpunkt der diesjährigen Herzwochen steht. KHK ist eine durch Atherosklerose verursachte Erkrankung der Herzkranzgefäße. Unbehandelt treten Folgeerscheinungen wie Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und Herzinfarkte auf, bis hin zum plötzlichen Herztod. Im Kreis Herzogtum Lauenburg leiden 12.800 Menschen ab 30 Jahren an dieser Volkskrankheit. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK hervor. Zu den Risikofaktoren einer KHK gehören auch Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und eine ungesunde Lebensweise. „Ein wichtiges Ziel bei der Versorgung von KHK-Erkrankten ist daher neben Maßnahmen zur Lebensstiländerung auch ein optimales Krankheitsmanagement und eine gut strukturierte medizinische Versorgung“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Die Therapie der KHK besteht aus drei wichtigen Säulen: Maßnahmen zur Lebensstiländerung, medizinische Eingriffe zur Wiederherstellung der Durchblutung der Herzkranzgefäße und medikamentöse Therapien. Foto: AOK, colourbox, hfr.

Mit zunehmendem Alter steigt die Krankheitshäufigkeit einer KHK deutlich an. Männer sind in allen Altersgruppen bis 90 Jahre stärker betroffen als Frauen. Bereits ab einem Alter von 55 Jahren ist die KHK weit verbreitet. Ihren Höhepunkt erreicht die Krankheit bei den Männern und Frauen gleichermaßen in der Altersgruppe der 80- bis 84-Jährigen. „Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind vor allem durch biologische Faktoren sowie durch unterschiedliche Risikofaktoren wie das Rauchverhalten oder Bluthochdruck bedingt“, sagt Wunsch.

Risikofaktoren für eine KHK

Neben genetischer Veranlagung, höherem Alter und männlichem Geschlecht gibt es verschiedene Risikofaktoren, die die Entwicklung der KHK begünstigen. Dazu gehören das Rauchen sowie die verschiedenen Einzelfaktoren des metabolischen Syndroms: Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, starkes Übergewicht und Blutzuckererkrankungen.

Strukturierte Behandlung für ein besseres Krankheitsmanagement

Die Therapie der KHK besteht aus drei wichtigen Säulen: Maßnahmen zur Lebensstil-änderung, medizinische Eingriffe zur Wiederherstellung der Durchblutung der Herzkranzgefäße und medikamentöse Therapien. Wichtig bei der KHK ist auch, dass die Patientinnen und Patienten im Sinne eines wirksamen Krankheitsmanagements aktiv eingebunden werden, um Schritt für Schritt Lebensstilveränderungen zu realisieren, Medikamente zuverlässig anzuwenden und im Notfall bei möglichen Herzinfarktsymptomen schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen.

All dies kann idealerweise im Rahmen des Disease-Management-Programms (DMP) realisiert werden. Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren für eine bessere und strukturierte medizinische Versorgung ihrer Versicherten mit koronarer Herzkrankheit. So ist das DMP ‚AOK-Curaplan‘ für KHK-Patienten seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil der Versorgung. „Ziel des DMP ist es, bei den teilnehmenden Patientinnen und Patienten durch regelmäßige ärztliche Behandlungen und die Vereinbarung individueller Therapieziele das Herzinfarkt-Risiko und die Sterblichkeit zu senken und die Lebensqualität zu erhalten“, sagt Wunsch. Auf dem Weg zu Lebensstilveränderungen unterstützt die AOK NordWest ihre Versicherten zudem mit zahlreichen kostenfreien persönlichen und digitalen Angeboten im Rahmen ihres Gesundheitsprogramms.

Tags: AOKGesundheitGesundheitstipps

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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