• Impressum
  • Werbung
  • Karte
  • Veranstaltungskalender
Samstag, März 14, 2026
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Titel Herzogtum Lauenburg

»Postkolonialismus – kann dieser Zustand jemals vergehen?«

Vortrag der "Politischen Bildungswerkstatt" mit Dr. Günther Rusch

von Pressemitteilung
Oktober 17, 2022
»Postkolonialismus – kann dieser Zustand jemals vergehen?«

Eine Geisterstadt in Afrika. Foto: Image by Christo Ras from Pixabay, hfr

41
VIEWS

Ratzeburg (pm). In ihrer „Politischen Bildungswerkstatt“ thematisieren die Volkshochschule Ratzeburg und Umland und der Verein Miteinander leben am Donnerstag, 27. Oktober 2022 um 19 Uhr in der Stadtbücherei Ratzeburg die gesellschaftliche Debatte zum „Postkolonialismus“. Afrikaexperte Dr. Günther Rusch richtet in seinem Vortrag den Blick dafür nach und aus Afrika und fragt, ob der postkoloniale Zustand dort jemals vergehen wird?

Der Begriff Postkolonialismus vermittelt die Vorstellung, dass der Kolonialismus mit den Unabhängigkeitserklärungen zu Ende gegangen sei. Das mag völkerrechtlich stimmen. Doch die Aus- und Nachwirkungen des Kolonialismus, den man vereinfacht als eine Epoche von Repression und Innovation betrachten kann, sind bis heute unverkennbar. Zur Repression zählt zuvorderst die Niederhaltung, wenn nicht gar die Vernichtung der afrikanischen Kultur. Sie wurde von Ausnahmen abgesehen nicht als die identitätsstiftende Einrichtung der unterworfenen Völker gesehen, sondern als Hort von Infragestellung, Ablehnung und potenziellem Widerstand gegen die Fremdherrschaft bekämpft. In diesem Zusammenhang gehört auch die Aneignung von afrikanischem Kulturgut, sei es durch Raub, Kauf oder als Unterwerfungsgeste. Auch blieb die Sprache der Kolonialherren die rechtlich gültige Amtssprache.

Das ehemalige koloniale Mutterland übt nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft aus, nicht nur für die Eliten, auch für die Masse der Arbeitssuchenden sind die Ex-Mutterländer die wichtigsten Migrationsadressen. Unbestritten sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Ex-Kolonien wirtschaftlich aufs Engste mit dem Ex-Mutterland verknüpft. Dessen Konzerne, wiewohl heute global vernetzt, prägen nach wie vor die Wirtschaft und Infrastruktur der früheren Besitztümer. Zahlreiche Ex-Kolonien haben Militär- und Kooperationsabkommen mit der früheren Kolonialmacht oder hängen wie die meisten früheren französischen Kolonien von deren Währungen ab.

Logo der Veranstaltungsreihe politische Bildung. Foto: hfr

In den ehemaligen Kolonialmächten selbst wird seit einigen Jahren unter dem Begriff „Postkolonialismus“ eine gesellschaftliche Debatte über die Aufarbeitung der eigenen kolonialen Vergangenheit und der damit verbundenen Verantwortung für begangenes Unrecht und um Wiedergutmachung geführt. In ihrem Kern steckt die entscheidende und weitreichende Frage, woher der Reichtum der europäischen Nationen wirklich kommt und mit welchen Methoden dieser erworben wurde. In der Praxis geht es aber häufig nur um kulturelle Fragen, wie die Rückgabe von afrikanischen Kunstschätzen. Eine Diskussion um wirtschaftliche Beziehungen und kulturellen Austausch auf Augenhöhe ist in einigen Ansätzen und Deklarationen erkennbar. Wird dies einem postkolonialen Verantwortungsbewusstsein tatsächlich gerecht oder zeigt sich hier nur eine weitere Facette von neokolonialen Verhältnissen? Der Vortrag sucht dazu Antworten.

Der Eintritt ist kostenlos. Der Vortrag wird gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Tags: AfrikaKolonialismusStadtbücherei RatzeburgVerein Miteinander lebenVHS Ratzeburg

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

RelatedPosts

Meilenstein für Familienbetrieb: HorizontCare begrüßt die 1000. Pflegebedürftige

Dienstags-Vortrag: Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit

von Pressemitteilung
März 11, 2026
0
31

Ratzeburg (pm). "Experten vor Ort" referieren für "Interessierte vor Ort" - so lässt sich das erfolgreiche Konzept der Dienstags-Vorträge der...

‚Vom TiefSEELtauchen und anderen Mutproben‘ in der Stadtbücherei

‚Vom TiefSEELtauchen und anderen Mutproben‘ in der Stadtbücherei

von Gesine Biller
März 11, 2026
0
52

Ratzeburg (pm). Am Sonnabend, 21. März 2026, wird der Internationale Frauentag in der Stadtbücherei Ratzeburg nachträglich gefeiert. Eingeladen sind alle,...

2. Linauer Kinotag und Sondervorführung: Kino-Highlights in Linau

Kinoveranstaltung in Berkenthin: ‚Kein Land für Niemand‘

von Pressemitteilung
März 8, 2026
0
105

Berkenthin (pm). Die Initiative „Wirsindnichtstill“ und der Verein „Miteinander Leben“ zeigen am Sonntag, 15. März 2026 in der Gaststätte Sportzentrum,...

‚Herz einschalten – Rassismus ausschalten‘

‚Internationale Wochen gegen Rassismus‘ öffnen Dialoge in Ratzeburg und dem Umland

von Pressemitteilung
März 5, 2026
0
57

Ratzeburg (pm). Die 'Internationalen Wochen gegen Rassismus' sind ein wiederkehrender Aktionszeitraum rund um den „Internationalen Tag gegen Rassismus“ am 21....

Nächster Artikel
Dienstagsvortrag zum Leben von Georg Büchner

Dienstagsvortrag zum Leben von Georg Büchner

Herzogtum direkt

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg

*

  • Werbung
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • RSS Feed

Folgen Sie uns

Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Gesundheit
  • Jugend direkt
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
    • Immobilien
    • WFL Newsletter

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg