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Titel Wirtschaft Aus der Region

Brackmann: Bund fördert Geesthachter Unternehmen in der Entwicklung von Wasserstoffdrucktanks für Autos

von Pressemitteilung
Dezember 15, 2019
Vollversammlung des Ortsjugendringes Ratzeburg

Foto: pixabay.com

806
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Geesthacht (pm). „Die in Geesthacht ansässige WELA Handelsgesellschaft mbH erhält über 349.000 Euro vom Bund für ihre Beteiligung an dem von BMW und der TU Dresden geführten Projekt zur Entwicklung eines neuen serienfähigen Wasserstoffdrucktanks für Autos. WELA ist auf die technische Beratung im Bereich faserverstärkter Kunststoffe spezialisiert. Als Projektpartner des seit Dezember mit über 1,7 Millionen geförderten Projektes, unterstützt das Geesthachter Unternehmen die Wissenschaftler und Autobauer in der Erarbeitung von Lösungen zur Realisierung der neuen Hochdrucktanks, mit der Wasserstoffautos zu einem Durchbruch gelangen können“, berichtet der CDU-Politiker Norbert Brackmann aus dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin, das auch die Förderung für das Projekt genehmigt hat.

„Es gibt einen Wandel in der Automobilindustrie. Die Elektromobilität und das automatisierte Fahren verändern das Design von Autos, die Unterbaukonstruktion wird flacher. Zukünftige Autos können deshalb nicht mehr mit den herkömmlichen, zylindrischen 700 bar Wasserstofftanks mit großen Durchmessern ausgerüstet werden. Sie nehmen aber nicht nur viel Platz im Wagen weg, sondern sind auch entsprechend schwer. Für die Automobilindustrie ein klares Ausschlusskriterium: Mehr Gewicht mindert die Leistung, deshalb gilt es jedes Kilogramm einzusparen. BMW hat dies erkannt und strebt nun gemeinsam mit den Geesthachtern an, einen neuen Tank aus faserverstärkten Kunststoffen zu entwickeln, der sich in das Design der Fahrzeuge einpasst und Gewicht spart. Die Herausforderung besteht zum einen darin, dass dieser neue „Kunststoff-Tank“ auch den enormen Druck aushält, der benötigt wird, um Wasserstoff zu speichern. Zudem soll in dem Projekt bereits ein Fertigungsprozess entwickelt werden, mit dem man in die Serienfertigung einsteigen kann“, informiert der Lauenburgische Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann über die Ziel des vom Bund geförderten Projekts.

„Seit Jahren wird an Wasserstofftanks für Fahrzeuge geforscht, unter anderem am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, das auch bereits seit 2018 in einem Projekt mit Volkswagen an leichteren Wasserstofftanks arbeitet. Wasserstofffahrzeuge können eine wirkliche Alternative zu den Elektrofahrzeugen werden, wenn die Hürden einer effizienten und wirtschaftlichen Speicherung genommen wurde. Das Technologierennen könnte von Geesthacht aus eine entscheidende Wendung nehmen. Auf diese Forschung und Entwicklung können wir im Kreis stolz sein“, sagt Norbert Brackmann mit Blick auf die Kompetenzen, die sich in Geesthacht rund um das Thema Wasserstoff gebildet haben

„Mit dem neuen DLR-Institut für maritime Energiesysteme kommt in den nächsten Jahren zudem eine neue Einrichtung nach Geesthacht, die sich ebenfalls mit der Wasserstoffspeicherung beschäftigen wird. Hier werden sich Synergien ergeben und wohlmöglich neue Kooperationen anbieten. Geesthacht ist auf dem besten Weg, zur Wasserstoffregion zu werden, in der Wissenschaft und Industrie deutschlandweit führende Arbeit leisten. Eine tolle Vorstellung, die ich gerne weiter vorantreibe und die wir im Kreis und der Stadt Geesthacht fördern sollten“, sagt Norbert Brackmann.

Hintergrund

Projektpartner sind die Bayerische Motoren Werke (717.352 Euro), die Technische Universität Dresden (279.636 Euro), die Hochschule für angewandte Wissenschaften München (144.871 Euro) sowie das Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (223.517 Euro). Gefördert wird das Projekt durch das Bundeswirtschaftsministerium bis Ende Mai 2023.

Tags: GeesthachtWasserstoffWasserstoffspeicherung

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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