Sandesneben (sn). Spätestens als am Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr alle Handys klingelten und die Sirenen heulten, war klar, dass mal wieder der bundesweite Warntag war. Damit die Kinder und Jugendlichen mehr als nur ein Alarmsignal aus diesem Tag mitnehmen konnten, organisierte die Grund- und Gemeinschaftsschule Sandesneben in diesem Jahr etwas Besonderes: Beim Projekttag zum Thema „Katastrophenschutz“ konnten die Kinder und Jugendlichen in Sandesneben ganz tief in die Welt der Rettungsdienste eintauchen.
In allen Klassen, von der Grundschule bis zur Oberstufe, beschäftigten sich die fast 1000 SchülerInnen mit allen möglichen Aspekten rund um die Themen Retten, Bergen, Schützen. Die Lehrkräfte bekamen dabei reichlich professionelle Unterstützung. So waren z.B. Eltern, die im Gesundheits- und Rettungswesen tätig sind, in der Schule und berichteten von ihrer Arbeit.

Auch viele private Kontakte der Lehrkräfte zahlten sich aus. So konnte die Grundschullehrerin Anna Warncke in ihrem Freundeskreis weitere Rettungskräfte rekrutieren und so kam es, dass die Freiwillige Feuerwehr Berkenthin und die DLRG Groß Sarau in Sandesneben anrückten. Zum Teil in voller (Schutz-)Ausrüstung berichteten die professionellen und ehrenamtlichen Helfer in den Klassen von ihrer Arbeit und präsentierten auf dem Schulhof auch die Einsatzfahrzeuge.
In der Zwischenzeit sammelten sich alle Schulsanitäter zur Einsatzbesprechung und in vielen Klassen wurden eifrig Verbände angelegt oder beim 1.-Hilfe-Kurs die Stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. „An diesem Warntag konnten unsere Schülerinnen und Schüler einen großartigen Einblick in die wichtige Arbeit der Hilfs- und Rettungsdienste erhalten“, betonte Schulleiter Dr. Jan Rüder und bedankte sich bei allen Beteiligten, nicht nur für Ihre Bereitschaft ihr (Ehren-)Amt in der Schule vorszustellen. „Diese oft freiwilligen und ehrenamtlichen Tätigkeiten sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält und das wollten wir den Kindern und Jugendlichen mit dem Projekttag zum Thema ‚Katastrophenschutz‘ vermitteln. „












