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Titel Gesundheit

Viel Luft nach oben bei der Krebsfrüherkennung 

AOK appelliert, die Vorsorge besser zu nutzen

von Pressemitteilung
August 26, 2026
Viel Luft nach oben bei der Krebsfrüherkennung 

Die Krebsvorsorge wird im Kreis Herzogtum Lauenburg immer noch zu wenig genutzt. Besonders bei den Männern liegt der Wert auf einem zu geringen Niveau.  Foto: AOK, colourbox, hfr.

Herzogtum Lauenburg (pm). Bei der Krebsfrüherkennung im Kreis Herzogtum Lauenburg ist noch viel Luft nach oben. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Danach lag die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei den Frauen im Alter ab 20 Jahren in 2025 wie im Vorjahr bei 36,8 Prozent. Bei den Männern über 45 Jahren nutzten sogar nur 15,8 Prozent die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Im Vorjahr waren es 16,2 Prozent.

Auch die Frauen im Kreis Herzogtum Lauenburg haben noch Luft nach oben bei der Krebsvorsorge. Deren Teilnahmequote stagniert in den vergangenen Jahren 2024 und 2025 bei 36,8 Prozent. Foto: AOK, colourbox, hfr.

„Die stagnierenden Zahlen bei der Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennung bei den Frauen sind nicht zufriedenstellend. Besonders bei den Männern liegt der Wert dazu weiterhin auf einem zu geringen Niveau. Wir appellieren daher dringend, die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser zu nutzen. Vorsorge ist sinnvoll angelegte Zeit. Denn die Chance der frühen Diagnostik kann Leben retten”, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. 

Gute Heilungschancen bei früher Diagnostik

Je früher ein Tumor oder seine Vorstufen erkannt und behandelt werden, desto größer sind die Heilungschancen. „Durch die Krebsvorsorge ist es möglich, bereits Frühstadien von Krebs zu erkennen“, so Wunsch. Außerdem ist es wichtig, auf Warnzeichen des Körpers zu achten und Risiken nicht zu ignorieren. „Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt”, sagt Wunsch. Daher sind es keine finanziellen Gründe, die Menschen daran hindern, die Vorsorgeangebote in Anspruch zu nehmen.

Krebsfrüherkennung im Blick

„Das wichtige Thema Krebsvorsorge sollte nicht vor sich hergeschoben wer-den. Mit unseren tikAufklärungsmaßnahmen wollen wir mit dazu beitragen, dass sich die Menschen mit diesem oftmals unangenehmen und mitunter angstbesetzten Thema beschäftigen“, so Wunsch. Dazu hat die AOK den aktualisierten ‚Vorsorg-O-Mat‘ online. Hier können sich Nutzerinnen und Nutzer über die wichtigsten Fragen zur Krebsvorsorge informieren. Außerdem wird aufzeigt, wann die nächsten Krebsfrüherkennungsuntersuchungen anstehen.

Untersuchung für Männer ab 45 Jahren

Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Dazu gehören die Untersuchungen der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane sowie das Abtasten der regionären Lymphknoten.

Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 Jahren

Frauen haben ab dem Alter von 20 Jahren einmal jährlich Anspruch auf Krebsfrüherkennung. Dazu gehören Untersuchungen der Geschlechtsorgane und ein Abstrich vom Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhals. Ab dem 35. Lebensjahr wird der Abstrich alle drei Jahre durchgeführt, zusätzlich erfolgt ein Test auf humane Papillomviren (HPV). Ab dem Alter von 30 Jahren ist ein Abtasten der Brust und der Achselhöhlen vorgesehen.

Tags: AOKKrebs-Früherkennung

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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