• Impressum
  • Werbung
  • Karte
  • Veranstaltungskalender
Dienstag, Juli 14, 2026
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Titel Wirtschaft Aus der Region

Riesenwelle: 60.000 MW Leistung für Erneuerbare und Speicher angefragt

Vervierfachung der Anschlussanträge bei SH Netz gegenüber aktuell angeschlossenen Anlagen – Netzengpässe bei großen Anlagen drohen – Investitionen erneut verdoppelt

von Pressemitteilung
Juli 14, 2026
Riesenwelle: 60.000 MW Leistung für Erneuerbare und Speicher angefragt

Herzogtum Lauenburg (pm). Der Boom bei Erneuerbaren Energien und Batteriespeichern führt aktuell zu einer extremen – noch nie dagewesenen – Nachfrage nach Netzanschlüssen bei der HanseWerk-Tochter SH Netz. Die angefragte Anschlussleistung für Erneuerbare Energien sowie Batteriespeicher ist heute etwa viermal so groß wie die gesamte in den letzten rund 40 Jahren angeschlossene Leistung aller Erneuerbare-Energien-Anlagen.

„Insgesamt liegen Anschlussanträge in einer Größe von fast 60.000 Megawatt (MW) bei uns vor – das ist eine gigantische Zahl verglichen mit dem aktuell angeschlossenen Bestand“, erläutert Christian Fenger, Vorstandsvorsitzender der SH-Netz-Muttergesellschaft HanseWerk. „Diese neuen Anträge verteilen sich auf Photovoltaik mit 21.000 MW, Windkraft mit 11.500 MW und Batteriespeicher mit 27.000 MW.“ Zum Vergleich: In den letzten rund 40 Jahren wurden vor allem Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie Speicher mit rund 14.500 Megawatt Leistung bei SH Netz angeschlossen. Der Spitzenverbrauch (Jahreshöchstlast) im Netz von SH Netz liegt bei rund 2.000 MW.

„Zusätzlich zu unseren umfangreichen bisherigen Maßnahmen reagieren wir mit einem weiteren Maßnahmen- und Netzbaupaket auf diese Riesenwelle. Dies umfasst eine erneute deutliche Steigerung der Investitionen, die verstärkte Digitalisierung des Netzes und die Flexibilisierung der Anschlussverträge“, erläutert Benjamin Merkt, technischer Vorstand bei der SH Netz-Muttergesellschaft HanseWerk:

In den fünf Jahren bis 2030 werden HanseWerk und SH Netz rund 2,5 Milliarden Euro in die Stromnetze investieren – das entspricht etwa der Summe, die zuvor in einem Zeitraum von zehn Jahren in die Netze geflossen ist. Geplant sind unter anderem der Neubau von rund 120 Umspannwerken und 1.000 Kilometer Hochspannungsleitungen, 9.000 Kilometer neue Mittel- und Niederspannungskabel sowie rund 7.000 weitere Ortsnetzstationen.

SH Netz setzt als einer der ersten Netzbetreiber auf flexible Netzanschlussverträge (FCA). Diese ermöglichen einen schnellen Netzanschluss für Kunden, auch wenn die Netzkapazität noch nicht voll zur Verfügung steht. Gleichzeitig können Betreiber von Erneuerbaren-Energien-Anlagen sich denselben Anschluss teilen, wenn sie ihren Grünstrom in festgelegten Zeiten oder Mengen in das Netz einspeisen. So können Kunden schneller ans Netz angeschlossen werden und der Netzausbaubedarf optimiert werden.
SH Netz treibt den Einsatz modernster Technologien voran und nutzt die maximalen Kapazitäten im 110.000-Voltnetz durch das innovative Auslastungsmonitoring, u.a. um Speicher schneller anzuschließen. Hinzu kommt das Freileitungs- und Kabelmonitoring, mit dem bereits bestehende Leitungen mehr Strom transportieren können. Außerdem wird SH Netz die aktuelle Zahl von 3.000 digitalen Ortsnetzstationen kontinuierlich weiter erhöhen, um das Netz besser zu steuern und Schwankungen auszugleichen. Und es werden zu den bislang 500.000 eingebauten modernen Messsystemen und intelligenten Stromzählern zusätzlich verstärkt weitere moderne Zähler eingebaut, um Verbrauch und -erzeugung besser in Einklang zu bringen.

Der nach wie vor notwendige Netzausbau ist allerdings auch eine Herausforderung. Denn neben der Bearbeitung der vielen Anträge und dem damit verbundenem großen Bauvolumen gibt es weitere Bremsfaktoren wie zum Beispiel Engpässe bei Materiallieferungen und Fachkräften. Die Planungs- und Genehmigungsverfahren wurden in Schleswig-Holstein zwar stark verkürzt, brauchen aber trotzdem ihre Zeit, um allen Beteiligten gerecht zu werden. Durch die extrem gestiegene Nachfrage nach Netzanschlüssen kann es trotz aller Maßnahmen in verschiedenen Regionen dazu führen, dass zunächst geringere Kapazitäten als gewünscht bereitgestellt werden können. Kleinere Anschlussvorhaben wie PV-Dachanlagen, Wärmepumpen, Wallboxen und Standard-Hausanschlüsse für Privatkunden sind in der Regel hiervon nicht betroffen.

Auch ohne die neue Antragswelle ist Schleswig-Holstein allerdings schon heute ein Musterland der Energiewende. Es kann den eigenen Strombedarf zu rund 75 Prozent des Jahres aus Erneuerbaren Energien decken. Außerdem wird über das ganze Jahr hier mehr als doppelt so viel Grünstrom erzeugt, wie bilanziell verbraucht. Wenn der eigene Bedarf gedeckt ist, exportiert Schleswig-Holstein Grünstrom – 2025 war es der Jahresbedarf von rund 3,5 Mio. Haushalten. Kein anderes Bundesland hat einen so hohen Selbstversorgungsgrad mit grünem Strom, nur wenige Länder erreichen überhaupt einen bilanziellen Grünstrom-Selbstversorgungsgrad von mehr als 100 Prozent.

Diese Entwicklung in Schleswig-Holstein wurde unter anderem deshalb möglich, weil SH Netz in den letzten 40 Jahren mehr als 120.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 14.000 Megawatt (MW) sowie rund 50.000 Batteriespeicher mit einer Leistung von 500 MW ans Stromnetz angeschlossen hat. Dies wurde unter anderem möglich, weil SH Netz allein in den letzten acht Jahren seine Mitarbeiterzahl um über 60 Prozent erhöht (plus 800) und die jährlichen Ausgaben für Netzausbau und Instandhaltung etwa verdoppelt hat: von 200 auf über 400 Mio. Euro pro Jahr.

Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

ElbEnergie

Die ElbEnergie GmbH ist als Betreiber von Gasleitungen und Messstellenbetreiber in 20 Gemeinden in Nordniedersachsen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze verantwortlich. Rund 50.000 Kunden in den Landkreisen Stade und Harburg werden vom Geschäftsstandort Hittfeld, in der Gemeinde Seevetal, aus betreut. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt ElbEnergie in einem mehrstufigen Prozess ihre Liegenschaften, den Fuhrpark sowie den Gasnetzbetrieb entsprechend um.

ElbEnergie gehört zur HanseWerk-Gruppe, einem der größten Energieunternehmen in Norddeutschland. Die HanseWerk-Gruppe betreibt selbst oder über ihre Tochtergesellschaften Strom- und Gasnetze, Fernwärmenetze, Blockheizkraftwerke und Heizzentralen und bietet für Unternehmen und Kommunen umfassende Energielösungen.

HanseGas

In vielen Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns und Teilen Brandenburgs ist die HanseGas GmbH, eine Tochter der HanseWerk AG, der Gasnetzbetreiber. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens betreuen von zwölf Standorten aus rund 4.700 Kilometer Gasleitungen und stellen so eine zuverlässige und sichere Energieversorgung sicher.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseGas in einem mehrstufigen Prozess ihre Liegenschaften, den Fuhrpark sowie den Gasnetzbetrieb entsprechend um. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen im sozialen und kulturellen Bereich sowie in Sportprojekten. Außerdem investiert HanseGas in Mecklenburg-Vorpommern – ob über die Ausbildung junger Menschen oder die Beauftragung von regionalen Dienstleistungen.

Tags: Erneuerbare Energien

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

RelatedPosts

EEG-Anlagen in Schleswig-Holstein decken Strombedarf zu 156 Prozent

Pilotprojekt von SH Netz senkt Stromnetz-Kosten: Erster flexibler Netzanschluss für Biogasanlage

von Pressemitteilung
Mai 3, 2026
0
120

Schleswig-Holstein (pm). Grünstrom immer dann einspeisen, wenn im Stromnetz Kapazitäten frei sind: Dieses einfache wie clevere Prinzip steckt hinter dem...

Rekord durch Erneuerbare Energien in 2025

Rekord durch Erneuerbare Energien in 2025

von Pressemitteilung
April 6, 2026
0
94

Herzogtum Lauenburg (pm). Stromüberschuss für fast 3,6 Millionen Haushalte. Bilanzielle Selbstversorgung* liegt in Schleswig-Holstein bei 223 Prozent. Zu 76 Prozent...

Rekord durch Erneuerbare Energien in 2025

Rekord durch Erneuerbare Energien in 2025

von Gesine Biller
April 2, 2026
0
65

Schleswig-Holstein (pm). Strom aus Erneuerbaren Energien bleibt ein Exportschlager für Schleswig-Holstein – und sorgt gleichzeitig dafür, dass immer weniger Strom...

Stadt Mölln fördert Energieberatung: Kostenlose Erstberatung für 100 Haushalte

Stadt Mölln fördert Energieberatung: Kostenlose Erstberatung für 100 Haushalte

von Pressemitteilung
Juni 5, 2025
0
151

Mölln (pm). Die Stadt Mölln startet eine Initiative zur Förderung der Energiewende im Gebäudebereich und bietet eine besondere Unterstützung für...

Herzogtum direkt

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg

*

  • Werbung
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • RSS Feed

Folgen Sie uns

Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Gesundheit
  • Jugend direkt
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
    • Immobilien
    • WFL Newsletter

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg