Büchen/Müssen (pm/gb). Wenn die Temperaturen steigen und die Nächte feucht sind, dann machen sich Erdkröten, Grasfrösche und andere Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern, um sich fortzupflanzen. Besonders in ländlichen Gebieten mit Teichen, Tümpeln oder Mooren sind die Tiere unterwegs – oft müssen sie dabei Straßen überqueren, was zu gefährlichen Begegnungen mit dem Verkehr führt.
Um die bedrohlichen Amphibien zu schützen, engagieren sich zahlreiche ehrenamtliche HelferInnen im Rahmen des „Krötenschutzes“: Sie errichten Schutzzaun-Systeme entlang von Straßen, tragen die Tiere in Eimern über die Fahrbahn oder leiten sie durch spezielle Amphibientunnel.
Die Schranke zwischen der K73 (Büchen Richtung Müssen), Franzhagener Weg und Neuer Mühle wird in der Zeit vom 1. Juni bis 30. Juli nachts in der Zeit von 19 Uhr bis 8 Uhr aufgrund der Krötenwanderung geschlossen. Witterungsbedingt kann es zu Abweichungen kommen.
Da viele Amphibienarten in Deutschland geschützt sind, sind solche Maßnahmen nicht nur wichtig für den Artenschutz, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. BürgerInnen können sich bei lokalen NABU-Gruppen oder Umweltverbänden melden, um bei den Aktionen mitzuhelfen.











