Geesthacht (pm). Wie geht es weiter mit dem Hang am Geesthachter Katzberg? Seit Dezember 2024 ist ein Teil der dortigen Wanderwege gesperrt. Der Grund: Es wurden Anzeichen für mögliche Hangbewegungen entdeckt.
Ein geotechnisches Gutachten, das am 8. Juni 2026 in Auftrag gegeben wurde, soll genaue Erkenntnisse zur Beschaffenheit des Hangbereichs bringen und dazu, wie mit diesem weiter umzugehen ist. Die beauftragte Firma erstellt nun unter anderem ein Bohrkonzept. Nach Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst können dann Bohrungen und Sondierungen am Hang stattfinden. Die dabei gesammelten Daten sind Grundlage für weitere Untersuchungen im Labor sowie Standsicherheitsberechnungen. Diese werden die geotechnischen Gutachter dann in ihrem Bericht auswerten und aufbereiten, der voraussichtlich 2027 vorliegen und Vorschläge zum weiteren Vorgehen (inklusive möglicher Sicherungsmaßnahmen) enthalten wird.
Bei routinemäßigen Kontrollen war Mitarbeitenden der Stadtverwaltung aufgefallen, dass Treppenstufen an dem Wanderweg, der von der Elbuferstraße zu den Straßen Demijohnweg und Döp führt, leicht abgesackt waren. Der betroffene Wanderweg wurde daraufhin 2024 gesperrt – als Vorsichtsmaßnahme, da kurze Zeit zuvor Hangbereiche in Lauenburg abgerutscht sind.
Die Waldwege an der Osterquelle und in Richtung Edmundsthal konnten wie gewohnt genutzt werden. Auch die Wanderwege, die Fährstieg, Schiffbauerweg und Brauerstieg verbinden, blieben frei nutzbar. Die Zeit seit der Sperrung des Hangbereichs wurde genutzt um zu überprüfen, welche Maßnahmen getroffen werden müssen und um Ausschreibungen vorzubereiten. In der vergangenen Fällsaison wurden Bäume aus der oberen Hangkante entnommen, um die Sicherheit für Anwohnende zu erhöhen. Zudem wurden durch einen Vermesser Aufnahmen vom Hang angefertigt, die Arbeitsgrundlage für das geometrische Gutachten sind.











