Herzogtum Lauenburg (pm). Am 13. und 14. Juni 2026 lädt der Lange Tag der StadtNatur ein, das Leben im, am und auf dem Wasser zu erkunden. Veranstaltungen an Flüssen, Mooren, Teichen und Kanälen bieten Ausflüge, Spiel und Wissen in Hülle und Fülle – für Familien, Schulkinder, Naturbegeisterte und alle, die zum ersten Mal in einen Marschgraben oder in ein Feuchtmoor schauen. Das Programm zum diesjährigen Motto „Alles fließt“ ist jetzt online.

Die Metropolregion Hamburg ist ein außergewöhnlicher Wasserraum. Der Lange Tag der StadtNatur macht diesen Reichtum erlebbar. Mit der Elbe, die ihr Wasser vom Riesengebirge bis in die Nordsee trägt, der Alster, die als schmaler Bach in feuchten Wiesen und Mooren bei Henstedt-Ulzburg entspringt. Dazwischen: Kanäle, Fleete, Marschgräben, Stillgewässer, Fischteiche, Regenrückhaltebecken – ein Netzwerk aus Lebensräumen, das die gesamte Metropolregion Hamburg durchzieht. Stinte, Biber, Blaugrüne Mosaikjungfern, Moorfrösche, Lachs und Stör sind hier zuhause. Denn überall, wo Wasser fließt, entfaltet sich Leben.
Zum 16. Mal bringt der Lange Tag der StadtNatur die Menschen raus in die Natur. In diesem Jahr steht das Wasser im Mittelpunkt. Die Loki Schmidt Stiftung, die Metropolregion Hamburg und über hundert Organisationen nehmen Teilnehmende in 250 Veranstaltungen mit auf Spurensuche in Flussniederigerungen und Moorlandschaften, auf Boote und ins Watt, an Bachläufe und Seen.
Das Programm führt zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kanu oder der historischen Barkasse durch die Region. Naturkundige erklären, wie Miniwälder als Schwammstadt-Elemente Regenwasser speichern, wie die größte Fischtreppe Europas in Geesthacht funktioniert und was Libellenlarven, Posthornschnecken und Ruderwanzen über den Zustand unserer Gewässer verraten. Eine Biosphärenkreuzfahrt, Schnupper-Tauchgänge im Schweriner See und Kanutour auf der Süderelbe runden das Wochenende ab.
Das gesamte Programm ist ab dem 4. Mai 2026 online unter www.tagderstadtnaturhamburg.de abrufbar. Die Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ist ab dem 27. Mai 2026 online oder telefonisch möglich. Viele Angebote sind kostenfrei.
Beispiele aus dem Programm:
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Europas größte Fischtreppe ermöglicht Lachs, Stör und Aal am Wehr in Geesthacht die Reise flussaufwärts. NABU-Fachleute erklären Funktionsweise und Ökologie – ein Fenster in die verborgene Welt unter der Wasseroberfläche. Zum Programm |
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Die kleine Biosphärenkreuzfahrt auf der Elbe bei Damnatz öffnet den Blick für Biber, Seeadler und die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt der Elbtalaue. An Bord der historischen Barkasse MS Hecht gleitet das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe vorbei. Zum Programm |
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Mit dem Kescher tauchen Kinder in die Welt der Stillgewässer rund um das Biosphaerium in Bleckede ein: Libellenlarven, Posthornschnecken und Schwimmkäfer werden untersucht, bestimmt und behutsam zurückgesetzt. Zum Programm |
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Deutschlands erster Miyawaki-Wald entstand 2019 in Bönningstedt. Citizens Forests e.V. erklärt, wie uns Tiny Forests als Schwammstadt-Element vor den Folgen von Starkregenereignissen schützen, Grundwasser auffüllen und überhitzte Städte kühlen. Zum Programm |
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Wir spazieren entlang der Mühlenau und Pinnau in Pinneberg und lernen, wie man mit Hölzchen und Stöckchen Gewässer renaturiert. Für mehr bachypische Artenvielfalt bei Wirbellosen, Insekten und Krebsen, mehr Nahrung für Fische, Vögel und Fledermäuse. Zum Programm |
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Der Spezialkurs Tauchen für den Naturschutz im Schweriner See richtet sich an OWD-zertifizierte Taucher*innen. Ihr lernt, den Zustand des Sees einzuschätzen und ökologische Entwicklung zu erkennen. Es geht es um Wasserpflanzen, Bestimmungsübungen, lebensraumtypische Arten und das Erkennen und Dokumentieren von Biotopstrukturen. Zum Programm |
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Von jagenden Seeadlern, großen Hirschrudeln in der der Lauenburgischen Seenlandschaft erzählt der Film „Feldberger Seen Expeditionen ins Tierreich“ in der Naturschutzstation Schwerin. Die Tierfilmerin Almut Hauschild berichtet über ihre Arbeit und die Dreharbeiten. Zum Programm |










