Mölln (aa/pm). Wie widerstandsfähig ist unsere Demokratie – und was kann jeder Einzelne tun, wenn sie unter Druck gerät? Darüber diskutieren Konstantin von Notz, Bundestagsabgeordneter aus dem Herzogtum Lauenburg, und Jan Kürschner, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Innen- und Rechtsausschusses in Schleswig-Holstein.
Die öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel Wehrhafte Demokratie im Alltag – was können Bund, Länder und Gesellschaft tun? findet am Dienstag, 12. Mai 2026, um 19 Uhr im Quellenhof Mölln, Hindenburgstraße 16, statt. Der Eintritt ist frei. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der Druck auf demokratische Strukturen konkret im Alltag zeigt – etwa in Vereinen, im kommunalen Leben oder im direkten sozialen Umfeld. Diskutiert wird auch, welche Handlungsmöglichkeiten Bürger haben, wenn sie mit extremistischen Positionen oder demokratiefeindlichen Entwicklungen konfrontiert werden.

Hintergrund der Veranstaltung ist die Entwicklung der politisch rechts motivierten Kriminalität: Nach vorläufigen Angaben der Bundesregierung wurden im Jahr 2025 mehr als 41.000 politisch rechts motivierte Straftaten registriert, darunter über 1.500 Gewaltdelikte. Auch in Schleswig-Holstein berichten die Sicherheitsbehörden seit Jahren von steigenden Fallzahlen in diesem Bereich.
Konstantin von Notz ist Mitglied der Stadtvertretung Mölln und des Deutschen Bundestages sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, das die Nachrichtendienste des Bundes überwacht, und befasst sich seit vielen Jahren mit Fragen der inneren Sicherheit und digitalen Bedrohungen. Jan Kürschner ist Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages, innen- und rechtspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion sowie Vorsitzender des Innen- und Rechtsausschusses. Als Fachanwalt für Strafrecht beschäftigt er sich insbesondere mit Fragen des Rechtsstaats und der inneren Sicherheit.








