Heute Morgen lag sie im Postfach: eine Mail, die uns erstmal zum Schmunzeln brachte. Nicht, weil sie besonders lustig war – sondern weil sie uns genau das sagte, was eigentlich jeder Mensch gerne hört (oder liest), aber selten so direkt ausgesprochen wird: Danke.
Achim Bartels, Vorsitzender der IG BAU Hamburg, hat uns – also die Redaktion, die Menschen, die hier mit Herzblut dabei sind – zum Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai eine Email geschickt. Und die hat es in sich. Denn sie fasst zusammen, was wir oft selbstvergessen tun: Orientierung geben, hingucken, nah dran sein, und wenn nötig, Fake-News den Kampf ansagen.
Was die IG BAU uns schreibt – und was wir dazu sagen
Bartels bedankt sich im Namen der Gewerkschaft für all das, was Lokaljournalismus ausmacht:
„Für die Orientierung“ – Ja, klar, das machen wir. Aber nicht, weil es jemand von uns verlangt, sondern weil es einfach dazugehört. Wenn im Kreis Herzogtum Lauenburg etwas passiert, dann wissen wir es – und dann wisst ihr es auch. Punkt.
„Fürs Hingucken“ – Ob Rathaus, Baugebiet oder Vereinsleben: Wir haben die Augen offen. Und wenn’s sein muss, auch die Ohren gespitzt. Denn jemand muss ja die Fragen stellen, die sonst keiner stellt.
„Für das Nah-dran-Sein“ – Ob Hochwasser an der Elbe, das neue Café in Mölln oder der Streit um den Kinderspielplatz: Wir sind mittendrin. Nicht, weil wir neugierig sind (okay, vielleicht ein bisschen), sondern weil ihr es verdient, zu wissen, was in eurer Nachbarschaft los ist.
„Für Geschwindigkeit und Sorgfalt“ – Gerüchte? Halbwahrheiten? Fake-News? Bei uns haben die keine Chance. Und das ist auch gut so.
Unsere Reaktion? Ein Schulterzucken – und ein Lächeln
„Das ist doch selbstverständlich“, sagt Gesine Biller, unsere Redaktionsassistentin, und zuckt mit den Schultern. Und ich, Andreas Anders, kann nur nicken. Denn genau das ist es: selbstverständlich. Wir machen das nicht für den Dank – sondern weil es unser Job ist. Und weil wir es lieben.
Aber hey: Wenn jemand wie die IG BAU uns mal explizit sagt, dass unsere Arbeit wichtig ist – dann freuen wir uns natürlich. Und dann nehmen wir das einfach als Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Also: Danke für den Dank, Herr Bartels! Einen Gruß unsererseits auch an alle verbliebenen Kollegen von LN bis Markt, die mit uns zusammen die „Fahne“ weiter hochhalten. Und an alle Leser und Leserinnen da draußen: Wir bleiben dran. Wie immer.
Euer Andreas Anders (Herausgeber) & Gesine Biller (Redaktionsassistenz)




