Geesthacht (pm/gb). Briefe tippen, Steuern ausrechnen und Gesetzestexte heraussuchen – dass Mitarbeitende der Stadt Geesthacht mehr machen, als klischeehafte Bürotätigkeiten, konnten Jugendliche jetzt hautnah erleben. Denn beim diesjährigen Zukunftstag galt es wieder hinter die Kulisse der Arbeitgeberin „Stadt Geesthacht“ zu schauen. Und dabei wurde eines sehr deutlich: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Geesthacht sorgen täglich dafür, dass das alltägliche Leben in Geesthacht rund läuft. Sie betreuen Kleinkinder, halten die städtischen Grünanlagen in Ordnung, planen Straßen und Schulgebäude, leiten das Abwasser in die richtigen Kanäle, streuen eisglatte Straßen ab, schließen Ehen, stellen Geburtsurkunden aus, organisieren die Nachmittagskurse von Schulen und und und…
18 Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 15 Jahren nutzten die Gelegenheit hinter die Türen des Rathauses und einiger städtischer Außenstellen zu schauen. Nach einer Begrüßung im Ratssaal folgten bereits die ersten Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt. Danach folgten Vorstellungen von zwei Abteilungen des Rathauses. Philipp Plaukowitsch, der das Geesthachter Standesamt leitet, berichtete über die Aufgaben seines Teams, das mehr macht als Ehen zu schließen. So werden im Standesamt beispielsweise auch Geburts- und Sterbeurkunden ausgestellt sowie Anträge auf Namensänderungen bearbeitet. Danach folgte ein Vortrag vom Stadtinspektoranwärter Tyl Voigt über den Fachdienst öffentliche Sicherheit, der unter anderem für die Kontrolle des ruhenden Verkehrs, den Katastrophenschutz sowie die Genehmigung von Straßensperrungen und -umleitungen sowie von großen Osterfeuern zuständig ist. Auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung mit Kristina Kühl, Piet Olsson und Leandra Alkes Youssef berichteten über die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten, ihre Arbeit als JAV und ihre Projektarbeit.
Im Anschluss machten sich die jungen Besucherinnen und Besucher auf eine Rundtour mit weiteren Stationen. Auf dem Plan standen: Die Besichtigung der Feuerwehr – hier war ein besonderes Highlight, dass die Polizei Hamburg extra vorbeigekommen war, um den Schülerinnen und Schülern eine Übung der Hundestaffel vorzuführen und den Schülern von ihrer Arbeit mit den Spürhunden berichteten -und des Klärwerkes, der Besuch des Jugendhauses Düne mit gemeinsamem Mittagessen und Vorträgen über die Aufgaben der Stadtjugendpflege sowie Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung. Am Nachmittag erhielten die Jugendlichen dann noch eine Führung durch die städtischen Betriebe, bei denen ihnen die vielfältige Aufgabenpalette von dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern skizziert wurde. Denn die Teams der städtischen Betriebe übernehmen beispielsweise die Pflege eines großen Anteils der städtischen Grünflächen, sie bessern kleinere Straßen- und Wegeschäden aus, streuen bei Winterwetter glatte Straßen ab und schippen Schnee. Sie reparieren Schäden an Spielgeräten auf den öffentlichen Spielplätzen, installieren die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt, stellen Straßenschilder bei der Einrichtung von Baustellen auf…. Die Liste kann um etliche Aufgaben erweitert werden. Zum Abschluss trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftstages Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze im Ratssaal des Rathauses, der betonte: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben hier im Rathaus und in den Außenstellen sehr wichtige Aufgaben für Geesthacht und die Menschen, die hier leben. Die Arbeiten hier bei uns sind sehr vielfältig und es bestehen viele Möglichkeiten, sich auch immer wieder neue Arbeitsschwerpunkte zu suchen und sich weiterzuentwickeln.“
Bei der Stadt Geesthacht (inklusive Außenstellen) arbeiten mehr als 600 Personen. Grundsätzlich schreibt die Stadt Geesthacht jedes Jahr drei Stellen für Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten aus. Ein Auszubildender/eine Auszubildende zur Umwelttechnologin/zum Umwelttechnologen, Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste, Fachinformatiker*in und Straßenwärter*in werden nach Bedarf gesucht. Ein Duales Studium, das mit dem Bachelor im Bereich Verwaltung abschließt, ist bei der Stadt Geesthacht ebenfalls möglich. Zudem bietet die Stadt die beiden Dualen Studienmöglichkeiten „Soziale Arbeit“ sowie „Bauingenieurwesen“ an. In der Praxisintegrierten Ausbildung für Erzieher/innen (PIA) werden jedes Jahr drei Personen eingestellt.

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Beim Zukunftstag in Geesthacht konnten Jugendliche erleben, wie vielfältig die Arbeit bei der Stadt ist. Denn die Mitarbeitenden dort machen viel mehr als nur Büroarbeit. Sie kümmern sich zum Beispiel um Kleinkinder, pflegen Grünflächen, planen Straßen und Schulgebäude oder organisieren Kurse für Schulen. Auch Ehen schließen, Geburtsurkunden ausstellen oder Straßen bei Eisglätte streuen gehören zu ihren Aufgaben.
18 Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 15 Jahren haben an diesem Tag einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Zuerst gab es eine Begrüßung im Ratssaal. Danach erfuhren sie, welche Ausbildungsmöglichkeiten es bei der Stadt gibt. Zwei Abteilungen haben sich vorgestellt: Philipp Plaukowitsch vom Standesamt erklärte, dass sein Team nicht nur Ehen schließt, sondern auch Geburts- und Sterbeurkunden ausstellt oder Namensänderungen bearbeitet. Tyl Voigt, ein Auszubildender, berichtete über den Fachdienst öffentliche Sicherheit. Dieser ist zum Beispiel für die Kontrolle von parkenden Autos, den Katastrophenschutz oder die Genehmigung von Straßensperrungen zuständig. Auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung hat von ihrer Arbeit erzählt.
Anschließend ging es auf eine Rundtour. Die Jugendlichen besichtigten die Feuerwehr, wo die Polizei Hamburg sogar eine Übung mit Spürhunden vorführte. Außerdem besuchten sie das Klärwerk, das Jugendhaus Düne und die städtischen Betriebe. Dort sahen sie, wie vielfältig die Aufgaben sind: Die Teams pflegen Grünflächen, reparieren Straßen, streuen bei Eisglätte, schippen Schnee, reparieren Spielgeräte, installieren Weihnachtsbeleuchtung oder stellen Straßenschilder auf.
Zum Abschluss trafen die Jugendlichen Bürgermeister Olaf Schulze. Er betonte, wie wichtig die Arbeit der Mitarbeitenden für die Stadt und ihre Bewohner ist. Er sagte auch, dass es viele verschiedene Aufgaben gibt und man sich immer weiterentwickeln kann.
Bei der Stadt Geesthacht arbeiten über 600 Menschen. Jedes Jahr werden drei Ausbildungsplätze für Verwaltungsfachangestellte angeboten. Je nach Bedarf gibt es auch Ausbildungen zur Umwelttechnologin oder zum Umwelttechnologen, zur Fachangestellten oder zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, zur Fachinformatikerin oder zum Fachinformatiker und zur Straßenwärterin oder zum Straßenwärter. Außerdem sind ein duales Studium in Verwaltung, Soziale Arbeit oder Bauingenieurwesen möglich. In der praxisintegrierten Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher (PIA) werden jedes Jahr drei Personen eingestellt.











