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Titel Wirtschaft Aus der Region

Rekord durch Erneuerbare Energien in 2025

Zu 76 Prozent des Jahres versorgt sich Schleswig-Holstein selbst mit Strom.

von Pressemitteilung
April 6, 2026
Rekord durch Erneuerbare Energien in 2025

Foto: hfr

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Herzogtum Lauenburg (pm). Stromüberschuss für fast 3,6 Millionen Haushalte. Bilanzielle Selbstversorgung* liegt in Schleswig-Holstein bei 223 Prozent. Zu 76 Prozent des Jahres versorgt sich der Norden selbst mit Strom. Strom aus Erneuerbaren Energien bleibt ein Exportschlager für Schleswig-Holstein – und sorgt gleichzeitig dafür, dass immer weniger Strom importiert werden muss. Mit rund 925.000 Megawattstunden (MWh) hat der Bezug aus dem Höchstspannungsnetz erstmals die Millionen-Marke unterschritten. Das zeigt die aktuelle Auswertung von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), größter Stromnetzbetreiber im Norden, für das Jahr 2025.

Gleichzeitig wurden 2025 rund 12,5 Millionen Megawattstunden (MWh) Grünstrom über die Landesgrenzen geleitet. Das entspricht dem Jahresverbrauch von fast 3,6 Millionen Zwei-Personen-Haushalten1). Anders ausgedrückt: Schleswig-Holstein exportierte im vergangenen Jahr so viel Strom, dass Bevölkerung und Industrie in Hamburg2) theoretisch für ein Jahr und zwei Monate versorgt werden könnten.

„Durch den weiteren Anschluss von Erneuerbaren-Energien-Anlagen haben wir beim Grünstromexport trotz des windschwachen Jahrs 2025 nahezu den Vorjahreswert erreicht“, berichtet Benjamin Merkt, Vorstand Technik der SH Netz-Muttergesellschaft HanseWerk. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist die Grünstrom-Erzeugung in Schleswig-Holstein insgesamt leicht gesunken, zum anderen ist der Stromverbrauch gegenüber 2024 um 3,8 Prozent gestiegen3). „Im Vergleich zu 2015 hat sich die Exportmenge an Erneuerbarer Energie trotzdem mehr als verdreieinhalbfacht“, so Benjamin Merkt weiter. „Möglich wurde das durch den massiven Stromnetzausbau in Schleswig-Holstein und den Anschluss von immer mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen an unser Netz. So hat Schleswig-Holstein Netz inzwischen über 160.000 Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie Biomassekraftwerke und Stromspeicher mit einer Leistung von mehr als 13.740 MW angeschlossen.“ Dies entspricht zirka sieben Prozent der gesamten deutschen Stromerzeugungsleistung.

Rein bilanziell haben die Schleswig-Holsteiner im vergangenen Jahr 223 Prozent ihres Strombedarfs vor allem mit Wind und Sonne selbst produziert. Zum Vergleich: 2020 waren es noch 176 Prozent, im Jahr 2015 sogar nur 112 Prozent. Durch diese Entwicklung konnte sich das nördlichste Bundesland 2025 bereits zu rund 76 Prozent der Jahresstunden mit Grünstrom selbst versorgen. Auch das ist ein neuer Rekord. Zum Vergleich: 2015 lag dieser Wert nur bei 54 Prozent der Zeit, 2020 bei 68 Prozent der Jahresstunden.

Da Wind- und Sonnenstrom nicht durchgängig produziert werden kann, musste Schleswig-Holstein auch im vergangenen Jahr in begrenztem Umfang Strom importieren: Dabei ist erstmals die Marke von einer Million Megawattstunden unterschritten worden. 2015 wurden noch 2,16 Millionen MWh importiert, 2020 waren es 1,2 Millionen MWh. Der Spitzenwert beim Stromimport lag am 26. November 2025 um 18.30 Uhr aufgrund des weitgehenden Ausfalls von Wind- und Sonnenenergie bei 1.228 Megawatt. Mit einem Spitzenwert von 5.675 Megawatt erreichte die exportierte Leistung am 22. März 2025 um 18.45 Uhr ein Niveau, das der Stromerzeugung von vier bis fünf konventionellen Großkraftwerken entspricht. Damit lag der Wert nur geringfügig unter dem Rekordjahr 2024 mit einem Spitzenwert von 5.860 Megawatt.

Anm.1: Im Schnitt zwei Personen in einem Haushalt mit zusammen 3,5 MWh Verbrauch

Anm. 2: Laut Angaben der Hamburger Energienetze wurden 2025 rund 10.700.000 MWh Strom in Hamburg verbraucht https://www.energieportal-hamburg.de/.

Anm. 3: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein:

https://www.statistik-nord.de/presse-veroeffentlichungen/presseinformationen/dokumentenansicht/stromeinspeisung-in-schleswig-holstein-2025-67698

*Die Selbstversorgungsquote gibt an, in welchem Umfang eine Region den eigenen Energiebedarf aus heimischen Energiequellen decken kann. Sie wird oft als Prozentsatz ausgedrückt und berechnet sich aus dem Verhältnis der inländischen Energieerzeugung zum gesamten Energieverbrauch

Die HanseWerk-Gruppe

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

Tags: Erneuerbare EnergienPhotovoltaikSolarenergieWindenergie

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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