Geesthacht (pm). Radfahren für ein gutes Klima: Das heißt es ab Sonntag, 31. Mai 2026, wieder in Geesthacht. Denn dann startet das diesjährige STADTRADELN. Bis zum 20. Juni 2026 sind Einwohnende der Stadt und Personen, die in Geesthacht zur Schule gehen, hier arbeiten oder Sport treiben, aufgefordert, möglichst viele Kilometer per Fahrrad zurückzulegen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Vergangenes Jahr sind so für das Stadtkonto Geesthachts mehr als 128.000 Fahrradkilometer zusammengekommen – wie viele werden es 2026?
Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze ist seit Jahren Überzeugungstäter – und zwar auch, aber nicht nur zur STADTRADELN-Zeit: „Wenn ich nur Termine innerhalb Geesthachts habe, fahre ich sehr gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit. Mir tut das einfach gut. Ich bekomme auf dem Fahrrad den Kopf frei, kann meine Gedanken ordnen und zudem noch die frische Luft und unsere Natur genießen“, sagt Olaf Schulze, der auch dieses Jahr wieder im Team der Stadtverwaltung Geesthacht Fahrradkilometer sammeln möchte. Denn STADTRADELN funktioniert so: Die Teilnehmenden registrieren sich auf www.stadtradeln.de/geesthacht oder über die STADTRADELN-App, die kostenfrei heruntergeladen werden kann. Dort treten sie einem bereits bestehenden Team bei oder gründen ein eigenes. Erradelte Kilometer werden in den Online-Radfahrkalender, der auf der genannten Internetseite zu finden ist, oder in die STADTRADELN-App eingetragen. Eine Anmeldung muss nicht pünktlich zum Start der Aktion geschehen, sondern ist auch während des dreiwöchigen Zeitraums noch möglich.
Am Ende des dreiwöchigen Aktionszeitraums werden die Radkilometer für alle Geesthachter Teams ausgewertet. Die aktivsten Teams und Einzelradelnden werden prämiert. Eine weitere Motivation für das Kilometersammeln: Jeder erradelte Meter zählt und erhöht nicht nur die Gewinnchance des eigenen Teams, sondern zugleich die Chancen der Stadt Geesthacht im landes- und bundesweiten Städtewettbewerb gut abzuschneiden.
„Beim STADTRADELN steht die Botschaft, also das Sensibilisieren für klimafreundliche Mobilität im Vordergrund und nicht der Wettkampf. Wir freuen uns aber natürlich über jede Person, die mitmacht, weil sie das Messen mit Freunden und Familie oder der Städtevergleich besonders motiviert“, sagt Geesthachts Klimaschutzmanagerin Kirstin Boltz. „Fahrradfahren ist eine so schöne Möglichkeit das eigene Wohlbefinden und Naturschutz miteinander zu verbinden – ganz unabhängig vom eigenen Fitnesslevel.“
Etwa die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege sind kürzer als fünf Kilometer – eine ideale Entfernung zum Radfahren. „Beim STADTRADELN geht es darum, sich genau das bewusst zu machen: Für viele unserer Wege, die wir im Alltag zurücklegen, können wir ohne Probleme das Auto stehenlassen und stattdessen zum Fahrrad greifen“, erklärt Geesthachts Klimaschutzmanagerin. Sie hofft: Wer sich während des STADTRADELNS durch die Gruppendynamik motivieren lässt, einige Alltagsstrecken mit dem Fahrrad zu testen, bleibt vielleicht auch nach dem dreiwöchigen Aktionszeitraum dabei.
Eine erste Möglichkeit zum Kilometersammeln gibt es am Sonntag, 31. Mai 2026, bei der Auftakt-Radtour rund um Geesthacht. Beginn ist um 11 Uhr am Parkplatz am Rathaus (Bandrieter Weg). Anmeldung und Info unter umwelt@geesthacht.de per E-Mail. Darüber hinaus organisiert der Heimatbund und Geschichtsverein eine „Historische Radtour nach Juliusburg“ am Sonnabend, 13. Juni 2026. Los geht es für alle Interessierten um 14 Uhr am Krügersches Haus (Bergedorfer Straße 28). Anmeldung und Info: veranstaltungen@gv-geesthacht.de.
Am Mittwoch, 17 Juni 2026, führt eine weitere öffentliche Fahrradtour dann titelgemäß über Feld, Wald und Wiesen. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Waldfriedhof an der B5. Für das Ende der Ausfahrt ist dann ein musikalischer Ausklang mit Elbblick geplant. Anmeldung und Info: touristinfo@geesthacht.de.










