Herzogtum Lauenburg (pm). Die Einreichungsfrist für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ ist gestartet. Insgesamt stehen zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für die Sanierung und Modernisierung von Hallen- und Freibädern zur Verfügung.
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer ruft die Kommunen in der Region dazu auf, diese Förderchance aktiv zu nutzen: „Schwimmen ist Gesundheitsvorsorge, eine unerlässliche Basissportart und bietet Sicherheit – für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Damit Schwimmunterricht stattfinden kann, Vereine Trainingszeiten erhalten und Familien Orte für Bewegung und Begegnung haben, brauchen wir intakte Bäder. Mit dem Programm stärkt und erhält der Bund genau diese kommunale Infrastruktur vor Ort.“
Gefördert werden kommunale Schwimmbäder sowie ihre typischen baulichen Bestandteile und zweckdienlichen Folgereinrichtungen. Bei Gebäuden steht die energetische Sanierung im Fokus. Deshalb müssen diese nach Baufertigstellung definierte energetische Standards erfüllen. Bei Freibädern liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Maßnahmen zum Erreichen einer möglichst klimaneutralen Wärmeversorgung beziehungsweise der Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien. Das Förderprogramm richtet sich gezielt an Kommunen, eine Weiterleitung der Mittel an Dritte – etwa Träger oder Vereine – ist jedoch möglich.
Die Kommunen können ihre Interessenbekundungen bis zum 19. Juni 2026 ausschließlich digital über das Förderportal des Bundes easy-Online einreichen. Projektskizzen für Schwimmbäder, die bereits auf den Projektaufruf 2025/2026 vom 16. Oktober 2025 eingereicht wurden, können ohne erneute Einreichung übernommen werden. Hierzu ist innerhalb der oben genannten Frist eine formlose Erklärung unter Angabe der Skizzen-ID, des Namens der einreichenden Kommune und des Projekttitels zu übersenden an: sks-schwimmbaeder@pd-g.de
Über die Projektauswahl entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Anschließend werden alle ausgewählten Kommunen informiert und erhalten eine Aufforderung, einen Zuwendungsantrag zu stellen.
Antragsteller aus dem Bundestagswahlkreis 10, Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd werden gebeten für eine mögliche Unterstützung durch Nina Scheer mit vollständig ausgefüllten Unterlagen Kontakt aufzunehmen unter nina.scheer@bundestag.de.










