Herzogtum Lauenburg/Kiel (pm/aa). Während des Einkaufs den Akku aufladen – das ist im Norden an immer mehr Standorten von famila und Markant möglich. Bis Ende 2026 sollen mindestens 78 Standorte über moderne und leistungsstarke E-Ladestationen verfügen. Weitere 36 folgen 2027.
Mit der Ausstattung, der Lage und der Kundenfrequenz bieten die großzügigen Stellplatzanlagen von famila und Markant optimale Voraussetzungen, um die Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht und nutzerfreundlich zu ergänzen. Im Rahmen des Projekts „Deutschlandnetz“ entstehen derzeit auf 41 famila- und vier Markant-Parkplätzen 380 Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Weitere 76 Ladeparks mit 480 Ladepunkten werden in Eigenregie mit Kooperationspartnern errichtet bzw. ausgebaut.
Geeignete Standorte sind gefragt
famila und Markant stellen eine nennenswerte Anzahl an Flächen für Ladeparks in Norddeutschland zur Verfügung. Da die Stellplätze öffentlich zugänglich sind, können die E-Ladestationen rund um die Uhr und auch unabhängig vom Besuch der Märkte genutzt werden. „Wir freuen uns, mit dem Ausbau der Lademöglichkeiten an unseren Standorten einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten“, sagt famila- und Markant-Geschäftsführer Christian Lahrtz.
Mehrwert für E-Auto-Fahrer
Bis auf wenige Ausnahmen werden sämtliche famila- und Markant-Standorte in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über Lademöglichkeiten verfügen. Ziel ist, dass jeder Ladepark über mindestens zwei ultraschnelle Ladepunkte verfügt – so können die Fahrzeuge binnen kürzester Zeit aufgeladen werden. Alle Säulen bieten CCS-Stecker, also den europäischen Standard. Die Preise fürs Laden stehen aktuell noch nicht fest. Gezahlt werden kann mit einer üblichen Ladekarte, zudem soll auch EC Kartenzahlung möglich sein.
E-Mobilität nimmt Fahrt auf
Seit 2015 treiben famila und Markant den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur auf den eigenen Grundstücken voran. An 50 Standorten gibt es aktuell bereits Lademöglichkeiten für Elektroautos. Im Zuge der Ausbau-Offensive werden weitere Standorte ausgestattet und bestehende Ladeparks ausgebaut.
Für den Kreis Herzogtum Lauenburg bedeutet folgendes: Die ersten Ladesäulen werden am Standort in Geesthacht im Laufe des Frühjahrs in Betrieb genommen, bis Juni soll Krummesse folgen. Danach sollen im Laufe des restlichen Jahres Ratzeburg, Mölln und Berkenthin folgen. Spätestens Anfang 2027 sind dann auch Groß Grönau und Lauenburg vorgesehen.
Die Unternehmen
Die famila- und Markant-Märkte gehören zur familiengeführten Unternehmensgruppe Bartels-Langness (kurz: Bela) mit Sitz in Kiel. famila-Nordost betreibt zurzeit 92 Warenhäuser im norddeutschen Raum, zudem gibt es 36 Markant-Supermärkte in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg.
Über das Deutschlandnetz
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) schafft mit dem Deutschlandnetz 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos an mehr als 1.000 Standorten. Sie entstehen in ländlichen Regionen, in Städten sowie an unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen.









