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Titel Gesundheit

Alarmsignal Osteoporose: Frauen weiterhin deutlich häufiger betroffen als Männer

von Pressemitteilung
Februar 5, 2026
Alarmsignal Osteoporose: Frauen weiterhin deutlich häufiger betroffen als Männer

Wichtig bei einer Osteoporose sind eine Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D sowie regelmäßige Bewegung, um die Knochen stabiler zu halten. Foto: AOK, colourbox, hfr.

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Herzogtum Lauenburg (pm). Frauen im Kreis Herzogtum Lauenburg sollten ihre Knochengesundheit unbedingt im Auge behalten.  Nach einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest sind in Schleswig-Holstein deutlich mehr Frauen (Anteil 5,35 Prozent der weiblichen Bevölkerung) als Männer (Anteil 1,15 Prozent) vom Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose, betroffen. „Insbesondere bei älteren Menschen ist der Knochenschwund häufig krankhaft erhöht. Nach Abfall des Östrogenspiegels, der eine zentrale Rolle beim Schutz der Knochen spielt, sind Frauen nach der Menopause besonders gefährdet. Dann steigt das Risiko für Knochenbrüche“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Allein bei den AOK NordWest-Versicherten wurde im Jahr 2023 bei 4.200 Versicherten im Kreis Herzogtum Lauenburg eine Osteoporose diagnostiziert und behandelt.

Osteoporose ist insbesondere für Frauen ein wichtiges Thema. Sie erkranken deutlich häufiger als Männer am krankhaften Knochenschwund. Foto: AOK, colourbox, hfr.

Eine beginnende Osteoporose bleibt häufig zunächst unerkannt. Erst wenn ein Mensch im Alter deutlich an Körpergröße verliert, werden die Symptome des Knochenschwundes erkennbar. Die damit einhergehenden typischen kleinen Brüche in den Wirbelkörpern der Wirbelsäule bemerken Betroffene häufig zunächst gar nicht. Erst in fortgeschrittenem Stadium machen sich diese etwa durch akut auftretende, anhaltende Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar. Oder wenn Knochen plötzlich ohne große Krafteinwirkung aus dem Nichts brechen.

Spätestens jedoch, wenn die Ärztin oder der Arzt einen Knochenbruch feststellt, für den es keine klare äußere Ursache gibt, steht der Verdacht auf Osteoporose im Raum. Mit einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann in solchen Fällen festgestellt werden, ob sich der Osteoporose-Verdacht bestätigt. Dann können verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz kommen, die beispielsweise den Knochenabbau hemmen (Bisphosphonate) oder den Knochenaufbau fördern (Parathormon). Die Behandlungen sollten genau auf die Krankheit abgestimmt werden und am besten schon beginnen, bevor erste Brüche entstehen. Die Therapie richtet sich nach Frakturrisiko, Knochendichte, Alter und Begleiterkrankungen. „Die Knochengesundheit ist bei älteren Menschen, insbesondere bei Frauen, gefährdet. Durch eine kalziumreiche Ernährung, ein Nikotin- und Alkoholverzicht und regelmäßige sportliche Aktivitäten kann der Knochenabbau gestoppt und sogar effektiv gefördert werden. Dadurch sinkt das Risiko von Knochenbrüchen und weiteren Komplikationen“, sagt Wunsch.

Wichtig zur Vermeidung von Osteoporose ist neben Bewegung eine Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D – auch vorbeugend. Täglich sollten dem Körper mindestens 1.000 Milligramm Kalzium und 800IE Vitamin D zugeführt werden – bei Knochenschwund empfehlen Mediziner eine Tagesdosis von 1.300 Milligramm Kalzium. Kalzium steckt in vielen Lebensmitteln. Dazu gehören vor allem fettarme Milchprodukte, Nüssen und Samen oder Grünkohl oder Brokkoli, Beeren, Kiwi und Trockenfrüchten, zudem in Sojaprodukten und kalziumreichen Mineralwassersorten. „Der aktive Kalziumtransport ist Vitamin-D abhängig. Vitamin-D steigert Kalzium-Transportproteine im Darm und sorgt dadurch für die Aufnahme“, so Wunsch. Um die körpereigene Vitamin D-Produktion anzukurbeln, wird natürliches Sonnenlicht mit ausreichend UVB-Strahlung benötigt. In Deutschland reicht die Sonneneinstrahlung allerdings nur im Sommer aus, im Winter kann Vitamin D über ein Präparat ergänzt werden. Weitere wichtige Informationen unter www.aok.de/pk/magazin/ Stichwort ‚Osteoporose‘.

Tags: AOKGesundheitstippsOsteoporose

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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