Geesthacht (pm). Eisberge inmitten Schleswig-Holsteins: Viele Besuchende zieht es derzeit an das Geesthachter Wehr, weil sich dort in den vergangenen Tagen Eisschollen zu Bergen aufgetürmt haben. Verantwortliche der Stadt Geesthacht und des Ordnungsamtes sagen: „So verständlich das Interesse an diesem beeindruckenden Naturschauspiel ist, bitte seien Sie umsichtig und passen Sie Ihr Verhalten an die Situation vor Ort an.“

Die Schleuseninsel liegt im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet, auf Pflanzen- und Tierwelt sollte entsprechend Rücksicht genommen werden. Und: Der Wasserstand der Elbe unterliegt westlich von Wehr und Schleuse den Gezeiten. „Zur Zeit strömen viele Menschen gerade am Nachmittag und/oder zu Niedrigwasserstand zur Schleuseninsel, um die momentan vorm Wehr liegenden Eisberge zu sehen. Während Niedrigwasser entsteht eine Landzunge zwischen Elbufer und Wehr beziehungsweise Brückensockel. Auf diese Landzunge begeben sich viele der Schaulustigen, um noch näher an die Eisberge herankommen zu können. Mit ansteigendem Pegel wird diese Landzunge dann aber wieder zu einer Insel. Viele unterschätzen, wie schnell der Pegel steigt und wie man dann vom „Festland“ abgeschnitten werden kann“, sensibilisiert die Stadtverwaltung Geesthacht. In den nächsten Tagen steigt gerade zur Dämmerung am späten Nachmittag/frühen Abend der Wasserstand in diesem Bereich wieder.
Zudem appelliert die Stadtverwaltung an alle, die per Auto zur Schleuseninsel fahren: „Bitte bedenken Sie, dass in dem Gebiet nur begrenzte Möglichkeiten bestehen, Fahrzeuge abzustellen und dass zu jeder Zeit gewährleistet sein muss, dass Rettungsfahrzeuge alle Zufahrten nutzen können.“ In den vergangenen Tagen wurden die Zufahrten zur Schleuseninsel sowie Straßen und Wege des weiteren Umfelds in großen Teilen zugeparkt.











