Ratzeburg (pm). Der eigenen Kreativität auf der Spur – so könnte das Motto der Schreibnächte lauten. Verborgene Schätze heben, von sich selbst überrascht werden; die eigene Super-Power zum Einsatz bringen – oder einfach nur eine gute Zeit mit anderen Schreiberlingen zu verbringen: Lachen, staunen, sich berühren lassen. Das lustvolle Schreiben im Ratzeburger Dom geht ins vierte Jahr.
Am Freitag, 6. Februar, wird die fünfte Schreibnacht in den Nebenräumen und im Kirchenschiff des romanischen Bauwerks, den Rahmen für die verschiedensten Schreib-Ideen und -Einfälle der etwa 30 Teilnehmenden bilden. Nach einem kurzen Warm-up erhalten die Mitwirkenden vom fünfköpfigen Schreibnacht-Team vielfältige Anregungen aus dem Methoden-Schatz des kreativen Schreibens und suchen sich dann aus der Fülle ihrer Einfälle das eigene Thema oder Motto für eine etwas längere Schreibphase. Wer mag, ist eingeladen, seinen Text in einer Kleingruppe vorzulesen. Manche schreiben über selbst Erlebtes und manche schreiben etwas Ausgedachtes. In erstes Linie schreibt hier jeder für sich selbst und nicht für irgendeine Art von Veröffentlichung. „Wichtig ist uns als Leitung der Schreibnacht, dass eine entspannte Atmosphäre der Neugierde und Experimentierlust entsteht und dass es jeder und jedem gelingt, den inneren Kritiker möglichst auszutricksen“, erläutert Kathrin Steffen, die die Schreibnacht mitbegründet hat.

Veranstaltungsort: Ratzeburger Dom, Besucher-Eingang. Die Teilnehmerzahl ist auf dreißig begrenzt. Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Jan Simonsen unter j.simonsen@gmx.de oder unter der Telefonnummer 04541/604 559









