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Titel Gesundheit

Freie Wähler: Rettungsdienstausschreibung gefährdet Notarztwesen im Kreis Herzogtum Lauenburg!

von Pressemitteilung
Juni 6, 2021
Vollversammlung des Ortsjugendringes Ratzeburg

Foto: pixabay.com

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Herzogtum Lauenburg (pm). Mit großer Sorge nehmen die ‚FREIEN WÄHLER‘ Herzogtum Lauenburg die aktuelle Ausschreibung des Rettungsdienstes und des Notarztwesens im Kreis wahr. Im Jahr 2015 beschloss der Kreis, den laufenden Rettungsdienstvertrag mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zum 31. Dezember 2021 zu kündigen und eine Neuvergabe mittels Ausschreibung durchzuführen. Für die Übernahme administrativer und abrechnungstechnischer Zwecke gründete der Kreis 2020 eine eigene gemeinnützige GmbH, die Herzogtum Lauenburg Rettungsdienst gGmbH (HLR). Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, gibt es weiterhin großes Diskussionspotential die Rettungsdienstausschreibung betreffend.

Nun hat die HLR auch die drei Notarztwachen Geesthacht, Mölln und Ratzeburg zur Neuvergabe ausgeschrieben. Bisher wurden die Notärzte von den beiden Krankenhäusern des Kreises, dem Johanniter-Krankenhaus Geesthacht und dem DRK-Krankenhaus Ratzeburg, sowie dem eigens zu diesem Zweck 2007 gegründeten gemeinnützigem Verein „Notärzte Herzogtum Lauenburg e.V.“ zur Verfügung gestellt. Nach den Modalitäten der vorliegenden Ausschreibung wird es allen genannten in Zukunft unmöglich sein, weiterhin Notärzte für die Besetzung der Notarztwagen zur Verfügung zu stellen!

„Mit dieser Ausschreibung sind wir raus,“ bedauert Dr. Rainer Richard, Erster Vorsitzender des Vereins Notärzte Herzogtum Lauenburg e.V., der mit knapp dreißig Mitgliedern bisher über neunzig Prozent der Schichten in den Notarztwachen Mölln und Ratzeburg besetzt. „Der Kreis fordert in seiner Ausschreibung zum Beispiel Erfahrung als Rettungsdienstunternehmer. Wir als eingetragener Verein können uns also gar nicht bewerben!“ Dabei könnten die Kliniken immer seltener Ärzte für den Dienst auf den Notarztwagen abstellen. Der Ärztemangel macht auch vor dem Kreis Herzogtum Lauenburg nicht halt. „Deswegen haben wir ja den Verein gegründet. Immer mehr junge Klinikärzte wollen heutzutage nicht mehr als Notarzt tätig sein.“ Auch die beiden Krankenhäuser würden sich nicht auf die Ausschreibung bewerben können.

Wir FREIE WÄHLER sehen mit der vorliegenden Ausschreibung der Notarztwachen die gesamte notärztliche Versorgung der Kreisbevölkerung in höchster Gefahr. Wird die Ausschreibung nicht entsprechend geändert oder am besten ganz zurückgezogen, droht ab dem 01. Januar 2022 der Ausfall aller Notarztwagen im Kreis. „Wir fragen uns, wie der Kreis Herzogtum Lauenburg unter diesen Umständen in einem eigenen Gutachten eine „Optimierung“ der notfallmedizinischen Versorgung der Bürger als Folge der Ausschreibung feststellen konnte!? Aus unserer Sicht erfüllt die Nicht-Verfügbarkeit eines Notarztes bei einem lebensbedrohlichen Zustand nicht gerade die Definition einer Optimierung“, so Sandra Runge, Vorsitzende der FREIE WÄHLER Herzogtum-Lauenburg. „Hier wird ohne Not das bisher sehr gut funktionierende Rettungs- und Notarztsystem im Kreis Herzogtum Lauenburg zerschlagen. Wir fordern die CDU-Grüne-Koalition auf, die Ausschreibung der Notarztwachen dringend und umgehend zu überprüfen und im besten Fall zurückzunehmen!“

Abschließend Sandra Runge: „Nur nochmal zur Erinnerung: Wenn ein Notarzt gerufen wird, geht es zum einen immer um die Gesundheit der Betroffenen, sehr häufig aber auch um Leben und Tod. Es kann nicht sein, dass hier Experimente durchgeführt werden! Es sollte einzig und allein um die beste mögliche notärztliche Versorgung im Kreisgebiet gehen und um nichts anderes. Und genau dafür setzen wir FREIE WÄHLER uns ein!“

Tags: Rettungsdienst

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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