{"id":9955,"date":"2018-12-20T07:00:13","date_gmt":"2018-12-20T06:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=9955"},"modified":"2018-12-19T21:04:44","modified_gmt":"2018-12-19T20:04:44","slug":"ihk-zu-luebeck-mit-schwung-ins-neue-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/12\/20\/ihk-zu-luebeck-mit-schwung-ins-neue-jahr\/","title":{"rendered":"IHK zu L\u00fcbeck: Mit Schwung ins neue Jahr"},"content":{"rendered":"<p><strong>L\u00fcbeck (pm).<\/strong> Mit verhaltenem Optimismus geht die Wirtschaft im HanseBelt ins neue Jahr. Die IHK zu L\u00fcbeck erwartet auch f\u00fcr 2019 einen recht stabilen Verlauf der Konjunktur. Wichtige Grundlagen f\u00fcr eine positive Entwicklung sind St\u00e4rkung und Ausbau der Infrastruktur, L\u00f6sungen f\u00fcr den Fachkr\u00e4ftemangel sowie verl\u00e4ssliche und planbare Rahmenbedingungen. In ihrer Jahres-Pressekonferenz k\u00fcndigten IHK-Pr\u00e4ses Friederike C. K\u00fchn und Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lars Sch\u00f6ning zudem an, die Beratungsleistungen f\u00fcr die IHK-Mitglieder vor allem im Hinblick auf die Digitalisierung im Jahr 2019 weiter auszubauen.<\/p>\n<p>\u201eDie schleswig-holsteinische Wirtschaft ist trotz aller Risiken durch drohende Handelsbeschr\u00e4nkungen in robuster Verfassung, das belegen unsere Konjunkturumfragen\u201c, so K\u00fchn. Dem Konjunkturklima-Index der IHK zu L\u00fcbeck zufolge schauen die Unternehmen verhalten optimistisch in die Zukunft. Im dritten Quartal 2018 erreichte der Index auf einer Skala von 0 bis 200 Punkten 116 Punkte und damit ann\u00e4hernd den Wert des Vorquartals. Im Vorjahr lag er bei 125 Punkten. Besonders die Unternehmen in der Industrie sch\u00e4tzen ihre Lage als sehr g\u00fcnstig ein, viele arbeiten weiterhin an den Kapazit\u00e4tsgrenzen. Insgesamt bewerteten 34,2 Prozent der Befragten die gegenw\u00e4rtige Lage als gut, 52 Prozent als befriedigend, nur 13,8 Prozent der Unternehmen gaben ihre Lage als schlecht an. Das ist zwar eine leichte Verschlechterung im Vergleich zum dritten Quartal 2017, allerdings erwarten wie vor einem Jahr weiterhin rund 88 Prozent der befragten Unternehmen gleichbleibende oder sogar bessere Gesch\u00e4fte zum Jahresende.<\/p>\n<p>Der Brexit und seine unklaren Folgen f\u00fchren zunehmend zur Verunsicherung in der Wirtschaft. Ohne Klarheit \u00fcber den Verlauf des Brexit k\u00f6nnen sich die Unternehmen nicht wirklich darauf vorbereiten. \u201eDas Ausscheiden Gro\u00dfbritanniens aus dem gemeinsamen Markt wird sp\u00fcrbare Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben. Da h\u00e4ngen Jobs und ganze Wertsch\u00f6pfungsketten dran. Gro\u00dfbritannien ist der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt Schleswig-Holsteins und Deutschlands insgesamt. Mehr als 750.000 Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland h\u00e4ngen vom Export auf die britischen Inseln ab\u201c so K\u00fchn. Deutschlandweit ist das Exportvolumen mit Gro\u00dfbritannien seit dem Brexit-Entscheid um mehr als f\u00fcnf Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Auch die Handelspolitik der USA mit der Erhebung von hohen Z\u00f6llen auf Importe, die extraterritoriale Anwendung von US-Regeln sowie der Handelsstreit mit China hinterlassen erste Spuren im Norden. Auch die Sanktionen gegen Russland einschlie\u00dflich der russischen Gegenma\u00dfnahmen, die neuen US-Sanktion gegen den Iran und auch das abgeschw\u00e4chte T\u00fcrkeigesch\u00e4ft belasten die Wirtschaft. Im dritten Quartal 2018 rechneten 10,3 Prozent der Unternehmen mit einer schw\u00e4cheren Exportentwicklung (Vorquartal: 4,3 Prozent), w\u00e4hrend der Anteil der Unternehmen mit positiven, also steigenden Exporterwartungen mit rund 31,6 Prozent nahezu konstant blieb.<\/p>\n<p>\u201eZusammenfassend l\u00e4sst sich festhalten, dass von einer merklichen Eintr\u00fcbung der Konjunkturaussichten im HanseBelt derzeit noch nichts zu sp\u00fcren ist\u201c, betonte K\u00fchn. Zwar h\u00e4tten die f\u00fchrenden Wirtschaftsforschungsinstitute und der DIHK ihre Wachstumsprognosen f\u00fcr 2018 und 2019 gesenkt. \u201eEs wird aber weiterhin ein Wachstum geben, auch wenn es sich verlangsamt.\u201c Zu dieser Einsch\u00e4tzung tragen au\u00dfer den Ergebnissen der Konjunkturumfrage die nach wie vor positiven Signale aus dem Tourismus und dem Einzelhandel, der mit dem Weihnachtsgesch\u00e4ft zufrieden ist, bei. Auch die erfreuliche Entwicklung im Arbeitsmarkt spricht f\u00fcr Stabilit\u00e4t. K\u00fchn: \u201eIn den Kreisen unseres IHK-Bezirks bewegen sich die Arbeitslosenquoten weiterhin auf historischen Tiefstst\u00e4nden: Im Kreis Stormarn herrscht mit einer Quote von 3,0 Prozent weiterhin faktisch Vollbesch\u00e4ftigung. Der Kreis Segeberg liegt bei 3,7 Prozent, auch der Kreis Herzogtum Lauenburg n\u00e4hert sich der Vier-Prozent-Marke. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt vor allem in den Hamburger Randkreisen hat dazu beigetragen, dass es Ende November erstmals mehr als eine Million sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigte in Schleswig-Holstein gab.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine anhaltend positive Entwicklung m\u00fcssen die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Wirtschaft stimmen. Vor allem f\u00fcr die Bereiche Abgaben, B\u00fcrokratie und Infrastruktur sieht Lars Sch\u00f6ning Verbesserungsbedarf. \u201eIm europ\u00e4ischen Vergleich sind Steuern und Abgaben f\u00fcr unsere Unternehmen zu hoch. Gerade jetzt, in Zeiten der sprudelnden Steuereinnahmen, haben Bund, L\u00e4nder und Kommunen die Chance zur Gestaltung ihres finanziellen Spielraums und damit zur Entlastung von Unternehmen und Verbrauchern\u201c, so Sch\u00f6ning.<\/p>\n<p>Einen Abbau von Hemmnissen m\u00fcsse es beim Ausbau der Infrastruktur geben, betonte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. \u201eDas Planungsrecht steht sich selbst im Weg. Es dauert zu lange, hinkt der Entwicklung und der Rechtsprechung h\u00e4ufig hinterher.\u201c In vielen Nachbarl\u00e4ndern h\u00e4tten die Planungsbeh\u00f6rden rechtliche M\u00f6glichkeiten, Projekte z\u00fcgiger zu verwirklichen. \u201eKann sich Deutschland als eine der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt auf Dauer Stillstand bei der Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur leisten? Auf keinen Fall, das darf so nicht weitergehen\u201c, sagte er und verwies auf das Thesenpapier der IHK Nord mit dem Titel: \u201eNorddeutsche Infrastrukturprojekte beschleunigen\u201c, das Good Practice-Beispiele aus anderen L\u00e4ndern beschreibt. In dem Papier hat die IHK Nord vorgeschlagen, ein neues Infrastrukturbeschleunigungsgesetz auf den Weg zu bringen. Das vom Bund Ende November 2018 beschlossene Gesetz gehe nicht weit genug. Aus Sicht der IHK ist gesetzlich festzulegen, dass Verwaltungsgerichte bei Klagen gegen Planfeststellungsbeschl\u00fcsse innerhalb einer bestimmten Frist \u2013 zum Beispiel wie in den Niederlanden nach sechs Monaten \u2013 zu einem Urteil kommen. Der Bund sollte als Alternative zur deutschen Planfeststellung die Einf\u00fchrung von Baugesetzen wie in D\u00e4nemark pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6ning: \u201eVon unseren Nachbarn k\u00f6nnen wir lernen. Vor allem wir hier im HanseBelt sind wir auf den Ausbau der Verkehrswege angewiesen, um Anschluss an die gro\u00dfen Wirtschaftszentren zu halten und unsere logistische Standortgunst zu verbessern.\u201c Ein positives Beispiel daf\u00fcr, wie gute Planung die Belastung f\u00fcr die Wirtschaft begrenzt, sieht Sch\u00f6ning im Ausbau der A7 von Hamburg bis Bordesholm. Zu den wichtigsten Infrastruktur-Projekten im HanseBelt geh\u00f6ren der Weiterbau der Autobahn A20 und der A21 jeweils bis nach Nordniedersachsen. \u201eNeben der dringend notwendigen Fertigstellung der A20 kann die A21 mit einer Ostumfahrung Hamburgs den Verkehr rund um die Metropole deutlich entlasten. Wir werden uns gemeinsam mit Nachbarkammern daf\u00fcr einsetzen, den Ausbau der B404 zur A21 von Schwarzenbek bis zur A39 in Niedersachsen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen\u201c, k\u00fcndigte Sch\u00f6ning an.<\/p>\n<p>Ebenso wichtig sind die Planungen f\u00fcr die Anbindung der festen Fehmarnbelt-Querung an das Stra\u00dfen- und Schienennetz. \u201eBei den Fehmarnbelt Days im Mai in Malm\u00f6 haben wir erneut erfahren, wie wichtig den D\u00e4nen und Schweden diese Verbindung ist. Sie ist eine feste Anbindung an Zentraleuropa und verst\u00e4rkt das Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl der Skandinavier zu Europa\u201c, so Sch\u00f6ning. Das Projekt werde die Wirtschaftsbeziehungen im Ostseeraum st\u00e4rken und damit die Wertsch\u00f6pfung in der Region erh\u00f6hen. \u201eWir erwarten noch in diesem Jahr den von der Landesregierung angek\u00fcndigten Planfeststellungsbeschluss, um endlich weiter zu kommen.\u201c Sollte es Verz\u00f6gerungen geben, m\u00fcsse der Standort auf wichtige Entwicklungsimpulse verzichten.<\/p>\n<p>Die Fortschritte bei der Planung des Ausbaus des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals sowie der Bahnstrecke L\u00fcbeck\u2013Bad Kleinen\u2013Schwerin und des Baus der Hamburger S-Bahn-Linie S4 nach Bad Oldesloe begr\u00fc\u00dfte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer ausdr\u00fccklich. \u201eMit ihrer Einigung zum Ausbau der neuen S4 haben Bund, Land und Deutsche Bahn in der vergangenen Woche die Weichen f\u00fcr dieses wichtige Projekt in der \u00f6stlichen Metropolregion gestellt. Die zus\u00e4tzlichen Gleise verbessern den Personennahverkehr und schaffen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr den Fernverkehr sowie f\u00fcr den wichtigen G\u00fcterverkehr auf dieser hochfrequentierten Strecke\u201c, so Sch\u00f6ning.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Infrastruktur ist das Breitbandnetz. Die IHK zu L\u00fcbeck ist in diesem Jahr dem B\u00fcndnis f\u00fcr den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein beigetreten. Ziel ist es, den Glasfaserausbau zu beschleunigen und bis 2020 die H\u00e4lfte sowie bis 2022 knapp zwei Drittel der Haushalte und Unternehmen an das Netz anzubinden. Diese ist die wichtigste Voraussetzung f\u00fcr die Digitalisierung der Unternehmen. Daher wird das Thema Digitalisierung auch 2019 ein Schwerpunkt der IHK-Arbeit sein mit zahlreichen Veranstaltungsformaten rund um die Themen Online-Marketing, IT-Sicherheit und vernetzte Industrie. Am 6. Februar 2019 startet die IT FOR BUSINESS Kongressmesse mit 50 Ausstellern in den L\u00fcbecker media docks. \u201eWir erwarten wieder rund 500 Besucher\u201c, so Sch\u00f6ning. 25 Workshops und Vortr\u00e4ge rund um die Themen IT-Sicherheit, Digitalisierung und Online-Marketing erg\u00e4nzen das Angebot.<\/p>\n<p>Um die Industrieunternehmen im Bereich der Digitalisierung zu unterst\u00fctzen, plant die IHK f\u00fcr 2019 die Erstellung eines Leitfadens sowie gemeinsam mit den IHKs Flensburg und Kiel eine Standortumfrage im produzierenden Gewerbe zur Bewertung beziehungsweise Beurteilung der Standortfaktoren. \u201eDie Ergebnisse flie\u00dfen direkt in unsere politische Arbeit ein\u201c, so Sch\u00f6ning. Er k\u00fcndigte an, die eigenen digitalen Angebote f\u00fcr die Mitgliedsunternehmen weiter auszubauen. So will die IHK beispielsweise in der neuen Reihe \u201eMeet the Experts\u201c Digitalisierungsexperten und Anwender zusammenf\u00fchren.<\/p>\n<p>Um dem Fachkr\u00e4ftemangel zu begegnen, hat die Wirtschaft im HanseBelt erneut mehr Ausbildungsvertr\u00e4ge abgeschlossen als im Vorjahr. \u201eTrotz r\u00fcckl\u00e4ufiger Bewerberzahlen nach dem doppelten Abiturjahrgang 2017 haben sich 2018 mehr junge Leute f\u00fcr eine duale Ausbildung entschieden.\u201c Insgesamt registrierte die IHK bis Mitte Dezember 4028 neue Vertr\u00e4ge, 66 mehr als vor einem Jahr. Einer Umfrage aller 79 IHKs unter den Ausbildungsbetrieben zufolge gelingt es der Wirtschaft verst\u00e4rkt, mehr Abiturienten und auch Studienabbrecher f\u00fcr eine duale Ausbildung zu gewinnen. \u201eDiese Zielgruppen werden wir auch weiterhin verst\u00e4rkt in den Fokus nehmen, denn allein in unserem Bezirk konnten die Unternehmen in diesem Jahr 600 Ausbildungspl\u00e4tze nicht besetzen\u201c, sagte Sch\u00f6ning. Mit sechs \u00f6ffentlichkeitswirksamen Verleihungen des begehrten IHK-Ausbildungs-Awards hat die IHK f\u00fcr die qualitativ hochwertige Ausbildung im HanseBelt geworben. \u201eDieses Qualit\u00e4tssiegel werden wir auch 2019 wieder an vorbildliche Ausbildungsbetriebe verleihen\u201c, k\u00fcndigte Sch\u00f6ning an. Nach dem Erfolg der dritten IHK-Ausbildungsrallye im September plant die IHK weitere Aktionen, bei denen sich Sch\u00fcler in mehreren Unternehmen im IHK-Bezirk \u00fcber Ausbildungsberufe informieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum zweiten Mal wird die IHK zu L\u00fcbeck federf\u00fchrend f\u00fcr die IHK Schleswig-Holstein 2019 den Kongress \u201eFrauen in F\u00fchrung im Norden\u201c ausrichten. \u201eUnter dem Motto \u201aMeine Arbeitswelten\u2018 beleuchten wir unter anderem die Themen \u201aF\u00fchren in digitalen Zeiten\u2018, \u201aDiversit\u00e4t\u2018 und \u201aNew Work\u2018\u201c, so K\u00fchn. Mit dem Kongress setze die IHK zu L\u00fcbeck ihre 2013 unter dem Titel \u201eFrauen in F\u00fchrung\u201c gestartete Initiative f\u00fcr Unternehmerinnen, Existenzgr\u00fcnderinnen und Frauen in F\u00fchrung durch Information, Beratung und Netzwerke konsequent fort. Das Projekt soll Frauen nachhaltig bei der Gr\u00fcndung, \u00dcbernahme und F\u00fchrung von Unternehmen unterst\u00fctzen und ihnen verst\u00e4rkt der Zugang zu F\u00fchrungspositionen sowie Ehren\u00e4mtern in der Wirtschaft erm\u00f6glichen. \u201eUnser Anliegen ist es, das Angebot an Fachkr\u00e4ften in unserer Region zu verbessern. Im Bezirk der IHK zu L\u00fcbeck gibt es etwa 20.000 von Frauen gef\u00fchrte Unternehmen\u201c, sagt die Pr\u00e4ses.<\/p>\n<p>Das Thema Unternehmensnachfolge werde im kommenden Jahr ebenfalls zu den Schwerpunkten der IHK-Arbeit geh\u00f6ren. \u201eEine Umfrage bei Unternehmen mit Inhabern, die \u00e4lter als 55 Jahre sind, belegt, wie wichtig Beratung und Information sind\u201c, sagte K\u00fchn. Im Vergleich zur Umfrage von 2013 h\u00e4tten sich die IHKs auf den zweiten Platz als Ansprechpartner nach den Steuerberatern gesteigert. Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fchrt diesen Erfolg darauf zur\u00fcck, dass sie Kammern ihr Engagement deutlich verst\u00e4rkt, ihr Netzwerk ausgebaut und damit die betroffenen Unternehmer sensibilisiert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Unter Federf\u00fchrung der IHK zu L\u00fcbeck ist das Regionalmanagement im HanseBelt Anfang 2018 mit drei Mitarbeitern erfolgreich gestartet. Gemeinsam mit den Kreisen im IHK-Bezirk, der Hansestadt L\u00fcbeck, den Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaften und dem HanseBelt e.V. wird das Regionalmanagement in der Kooperation elf Projekte zur zukunftsf\u00e4higen Positionierung und regional\u00f6konomischen Entwicklung des HanseBelt umsetzen. Schwerpunkte bilden die Handlungsfelder \u201eRaum f\u00fcr Wirtschaft\u201c, \u201eMobilit\u00e4t\u201c, \u201eTourismus\u201c und \u201eMarketing\u201c. Erste Projekte befinden sich bereits in der Bearbeitung, so etwa die Berechnung einer Gewerbefl\u00e4chenbedarfsprognose f\u00fcr den HanseBelt.<\/p>\n<p>Die IHK setzt sich f\u00fcr einen fairen Wettbewerb zwischen den Handelsstandorten ein. Sch\u00f6ning: \u201eF\u00fcr Sonntags\u00f6ffnungen gelten bislang strenge Kriterien, denn diese m\u00fcssen jeweils an einen konkreten Anlass gekn\u00fcpft sein. Die f\u00fcr die Hansestadt L\u00fcbeck ab 2019 vorgesehenen jeweils zwei j\u00e4hrlichen Sonntags\u00f6ffnungen im Zuge der Travem\u00fcnder Woche sowie der Nordischen Filmtage bieten den teilnehmenden Unternehmen ausreichend Rechts- und damit Planungssicherheit.\u201c Die IHK fordert den Gesetzgeber in einem Positionspapier der IHK Schleswig-Holstein zugleich auf, das Erfordernis der Anlassbezogenheit auf den Pr\u00fcfstand zu stellen, mit dem Ziel, es k\u00fcnftig den Kommunen zu erm\u00f6glichen, an maximal vier Sonntagen pro Jahr \u00d6ffnungen ohne die Notwendigkeit besonderer Anl\u00e4sse zu genehmigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (pm). Mit verhaltenem Optimismus geht die Wirtschaft im HanseBelt ins neue Jahr. Die IHK zu L\u00fcbeck erwartet auch f\u00fcr 2019 einen recht stabilen Verlauf der Konjunktur. 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