{"id":9833,"date":"2018-12-15T09:37:48","date_gmt":"2018-12-15T08:37:48","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=9833"},"modified":"2018-12-15T09:37:48","modified_gmt":"2018-12-15T08:37:48","slug":"mehr-wettbewerb-bei-photovoltaik-und-windkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/12\/15\/mehr-wettbewerb-bei-photovoltaik-und-windkraft\/","title":{"rendered":"Mehr Wettbewerb bei Photovoltaik und Windkraft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin (pm).<\/strong> Der Wettbewerb im Bereich der Wind- und Solarenergie an Land wird erh\u00f6ht: die Ausschreibungsmengen, um die sich Anbieter bem\u00fchen k\u00f6nnen, steigen in den n\u00e4chsten drei Jahren um insgesamt vier Gigawatt: von einem Gigawatt 2019 \u00fcber 1,4 Gigawatt 2020 auf 1,6 Gigawatt im Jahr 2021. Der Bundesrat hat das vom Bundestag beschlossene Energiesammelgesetz am 14. Dezember 2018 abschlie\u00dfend gebilligt. Es kann damit dem Bundespr\u00e4sidenten zur Unterzeichnung zugeleitet werden.<\/p>\n<p><strong>Innovative Konzepte<\/strong><\/p>\n<p>Die Sonderausschreibungsmengen werden nicht auf den bestehenden 52-Gigawatt-Deckel f\u00fcr Solaranlagen angerechnet. Flankierend sieht das Gesetz technologie\u00fcbergreifende Innovationsausschreibungen vor. Darin sollen k\u00fcnftig innovative Konzepte f\u00fcr besonders netz- und systemdienliche Projekte sowie neue Preisgestaltungsmechanismen und Ausschreibungsverfahren erprobt werden. Dar\u00fcber hinaus will der Bundestag die Kraft-W\u00e4rme-Kopplung weiterentwickeln und umfassend modernisieren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberf\u00f6rderung vermeiden<\/strong><\/p>\n<p>Um europarechtlich verbotene \u00dcberf\u00f6rderungen zu vermeiden, k\u00fcrzt der Bundestagsbeschluss Verg\u00fctungen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Solar- und Kraft-W\u00e4rme-Kopplungs-Anlagen.<\/p>\n<p><strong>Keine dauerblinkenden Windr\u00e4der mehr<\/strong><\/p>\n<p>Das Gesetz \u00e4ndert zudem die Vorgaben f\u00fcr die n\u00e4chtliche Beleuchtung von Windr\u00e4dern: sie m\u00fcssen nicht mehr die ganze Nacht blinken, sondern nur noch, wenn ein Flugzeug naht.<br \/>\nUmfangreiche Stellungnahme<\/p>\n<p>Am 23. November 2018 hatte der Bundesrat ausf\u00fchrlich zu dem urspr\u00fcnglichen Regierungsentwurf Stellung genommen. Einige der Anliegen hat der Bundestag in seiner Beschlussfassung vom 30. November 2018 aufgegriffen &#8211; unter anderem Verbesserungen f\u00fcr Mieterstromprojekte und l\u00e4ngere \u00dcbergangsfristen f\u00fcr die \u00c4nderungen bei Photovoltaik-Dachanlagen.<\/p>\n<p><strong>Schl\u00fcssiges Gesamtkonzept notwendig<\/strong><\/p>\n<p>In einer begleitenden Entschlie\u00dfung fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, bei k\u00fcnftigen energiepolitischen Vorhaben die L\u00e4nderexpertise bei der Umsetzung der Energiepolitik angemessen zu ber\u00fccksichtigen und zeitnah tragf\u00e4hige L\u00f6sungen sowie ein schl\u00fcssiges Gesamtkonzept zu entwickeln.<\/p>\n<p><strong>Urbane Potenziale ber\u00fccksichtigen<\/strong><\/p>\n<p>Die L\u00e4nder regen ein weiteres Gesetzgebungsverfahren zur Energiewende im neuen Jahr an, um insbesondere die Mieterstromprojekte st\u00e4rker als bisher zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><strong>Inkrafttreten am Tag nach der Verk\u00fcndung geplant<\/strong><\/p>\n<p>Das Gesetz kann nach Unterzeichnung durch den Bundespr\u00e4sidenten im Bundesgesetzblatt verk\u00fcndet werden. Es soll \u00fcberwiegend am Tag danach in Kraft treten.<\/p>\n<p>Die begleitende Entschlie\u00dfung wird der Bundesregierung zur Entscheidung zugeleitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (pm). Der Wettbewerb im Bereich der Wind- und Solarenergie an Land wird erh\u00f6ht: die Ausschreibungsmengen, um die sich Anbieter bem\u00fchen k\u00f6nnen, steigen in den n\u00e4chsten drei Jahren um insgesamt vier Gigawatt: von einem Gigawatt 2019 \u00fcber 1,4 Gigawatt 2020 auf 1,6 Gigawatt im Jahr 2021. 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