{"id":9781,"date":"2018-12-13T08:48:12","date_gmt":"2018-12-13T07:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=9781"},"modified":"2018-12-13T08:48:12","modified_gmt":"2018-12-13T07:48:12","slug":"soziale-wohnraumfoerderung-des-kabinetts-begruesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/12\/13\/soziale-wohnraumfoerderung-des-kabinetts-begruesst\/","title":{"rendered":"Soziale Wohnraumf\u00f6rderung des Kabinetts begr\u00fc\u00dft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> F\u00fcr den sozialen Wohnungsbau in Schleswig-Holstein werden in den kommenden vier Jahren 788 Millionen Euro bereitgestellt. Das hat das Kabinett beschlossen. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen es sehr, dass die Landesregierung einen weiteren Schritt zum Abbau der Wohnraumknappheit unternehmen will\u201c, sagt Thorsten Freiberg, Vorstandsvorsitzender des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein (BGV SH).<\/p>\n<p>Im Land fehlen insgesamt noch mehr als 150.000 neue Wohnungen, darunter vor allem preiswerter Wohnraum. Im Bereich des sozialen Wohnungsbaus sind in der abgelaufenen F\u00f6rderperiode mehr als 4.500 zweckgebundene Wohnungen neu gebaut oder saniert worden, etwa 3.000 Wohnungen freifinanziert. Die neue F\u00f6rderung betrifft rund 6.400 Mietwohnungen sowie den Neubau oder Ankauf von etwa 700 Eigenheimen.<\/p>\n<p>\u201eLaut Wohnraumbedarfsprognose ist der Bau von weiteren Wohnungen zwingend notwendig, auch \u00fcber den sozialen Bereich hinaus\u201c, sagt Freiberg. Bis 2030 m\u00fcssten j\u00e4hrlich rund 11.000 neue Wohnungen geschaffen werden. Die Bereitstellung der Investitionsvolumina aus Landesmitteln sorgt f\u00fcr Wohnraum und erm\u00f6glicht f\u00fcr unsere heimische Bauwirtschaft eine verstetigte Planung. \u201eUnsere Bauwirtschaft lebt vom Mittelstand, wir haben \u00fcberwiegend kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe, die Planungssicherheit f\u00fcr Betriebsinvestitionen und Besch\u00e4ftigte brauchen\u201c, sagt Freiberg<\/p>\n<p>In Richtung Landtag und Ministerien betont er, dass die gro\u00dfe Bedeutung des Bauens und Wohnens von der Landesregierung verstanden worden sei. Viele richtige Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden jetzt auf den Weg gebracht. Derzeit w\u00fcrde noch eine F\u00fclle von Vorschriften und Regularien die Bauunternehmen ohne Not einengen, das Bauen immer teurer machen und zum Teil auch kreative L\u00f6sungen verhindern. Allerdings denke Bauminister Hans-Joachim Grote konsequent \u00fcber eine Deregulierung der Landesbauordnung und des Bauordnungsrechts nach. \u201eDas halten wir ebenfalls f\u00fcr sehr zielf\u00fchrend\u201c, so Freiberg. Auch eine plangesteuerte und konsequente Digitalisierung k\u00f6nnte die Baukosten sehr verbessern. Beispielsweise k\u00f6nnte die digitale Erfassung von verdichteten Bebauungen helfen, \u00fcber h\u00f6here St\u00fcckzahlen von der Planung bis zur Umsetzung Kosten einzusparen.<\/p>\n<p>\u201eDie Bauwirtschaft unterst\u00fctzt die Schaffung von Wohnraum im vern\u00fcnftigen Kostenrahmen\u201c, erkl\u00e4rt Freiberg. Sie biete an, mit der angek\u00fcndigten weiteren Vereinfachung von Bauvorschriften in der Landesbauordnung sowie den zuk\u00fcnftigen Digitalisierungsm\u00f6glichkeiten qualitativ gut und trotzdem preiswert zu bauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). 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