{"id":9392,"date":"2018-11-29T12:49:10","date_gmt":"2018-11-29T11:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=9392"},"modified":"2018-11-29T12:49:10","modified_gmt":"2018-11-29T11:49:10","slug":"spd-moelln-erlaeutert-ihr-verkehrskonzept-fuer-die-moellner-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/11\/29\/spd-moelln-erlaeutert-ihr-verkehrskonzept-fuer-die-moellner-innenstadt\/","title":{"rendered":"SPD M\u00f6lln erl\u00e4utert ihr Verkehrskonzept f\u00fcr die M\u00f6llner Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> M\u00f6llns SPD-Vorsitzender Dr. Matthias Esche stellte das Verkehrs- und Aufenthaltskonzept der SPD f\u00fcr die M\u00f6llner Innenstadt vor. Er wies darauf hin, dass die Diskussion \u00fcber die Qualit\u00e4t des Lebens in der Stadt f\u00fcr M\u00f6lln nicht neu sei. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder einmal Diskussionen \u00fcber die Verkehrssituation in der Innenstadt gegeben. Die Versuche, den Verkehr und die damit verbundenen Probleme in den Griff zu bekommen, seien aber mit Regelm\u00e4\u00dfigkeit im Ansatz gescheitert. Was sich jetzt in einigen Gro\u00dfst\u00e4dten hinsichtlich der Stickoxid-Debatte und den damit verbundenen partiellen Fahrverboten vollziehe, w\u00fcrde sich zwangsl\u00e4ufig \u00fcber kurz oder lang auch im vergleichsweise beschaulichen M\u00f6lln als Problem stellen. Insofern sei es besser jetzt schon diese Debatte zu f\u00fchren als zu warten, bis Gerichte pauschal Fahrverbote aussprechen.<br \/>\nDie SPD hat dazu folgende Vorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal sollte im Stadtgebiet Tempo 30 als H\u00f6chstgeschwindigkeit realisiert werden. Angesichts des realen Verkehrsflusses ist dies allein noch kein wesentlicher Eingriff in irgendwelche Fortbewegungsm\u00f6glichkeiten. Im Kern der Altstadt sollte Tempo 20 das Ma\u00df der Dinge sein. Dazu geh\u00f6re dann aber auch eine Intensivierung der Geschwindigkeitskontrollen.<\/p>\n<p>Die Seestra\u00dfe und die M\u00fchlenstra\u00dfe sollten zu Anliegerstra\u00dfen umgewidmet werden. Eine \u00dcberwachung dieser Gebote wird schwierig sein, aber es geht auch um einen Appell an die Vernunft der Innenstadtnutzer und die Schaffung eines Bewusstseins.<br \/>\nUm den Verkehr in der Innenstadt nachhaltig zu reduzieren, sollten in der Hauptstra\u00dfe zus\u00e4tzliche Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberwege (Zebrastreifen) eingerichtet werden. Am Stadthauptmannshof und in der Grubenstra\u00dfe sollten verkehrsberuhigende Verschr\u00e4nkungen entstehen. Zus\u00e4tzliche Fahrradst\u00e4nder f\u00fcr alle Fahrradarten sollten Anreize schaffen, die Innenstadt mit dem Fahrrad zu nutzen. \u00dcberg\u00e4nge m\u00fcssten in diesem Zusammenhang barrierefrei gestaltet werden.<\/p>\n<p>Zwischen dem Hotel Wei\u00dfes Ross und ehemaligen M\u00f6llner Grill k\u00f6nnte ein gesonderter Fahrstreifen f\u00fcr Fahrr\u00e4der und Rollatornutzer geplant werden, wobei diese Strecke gleichzeitig einspurig sein sollte und der Verkehr durch eine Ampelanlage gesteuert werden k\u00f6nnte (Pf\u00f6rtnerampel).<\/p>\n<p>Um die Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Innenstadt zu steigern, k\u00f6nnten Trinkbrunnenanlagen auf dem Kurparkplatz, im Kurpark, auf dem Bauhof, am M\u00fchlenplatz und auf dem Marktplatz errichtet werden. Dazu sollten Sitzb\u00e4nke zur Verf\u00fcgung gestellt werden und Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen angedacht werden.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfenfl\u00e4chen der M\u00fchlenstra\u00dfe sollte so konzipiert werden, dass dort eine Nutzung f\u00fcr Fahrr\u00e4der, Kinderwagen und Rollatoren m\u00f6glich ist. Ebenso w\u00e4ren dort breitere und barrierefreie Fu\u00dfwege und Fahrbahnverschr\u00e4nkungen erforderlich.<\/p>\n<p>Auf dem M\u00fchlenplatz m\u00fcsste auch gegebenenfalls der Busparkplatz anderweitig, also au\u00dferhalb des innerst\u00e4dtischen Kernbereichs, geplant werden. Gleichfalls w\u00e4ren gerade am M\u00fchlenplatz eine Reihe weiterer Ma\u00dfnahmen erforderlich, um die optische Qualit\u00e4t zu verbessern, wie bspw. eine Verkehrsinsel mit Baum, Begr\u00fcnung vorhandener Restaurationsbetriebe, Optimierung der \u00d6ffnungszeiten der Gastronomie und \u00e4hnlicher Ma\u00dfnahmen. Die SPD hat sehr wohl im Auge, dass der Versuch, den durch die Hauptstra\u00dfe flie\u00dfenden t\u00e4glichen Verkehr von gut 12.000 auf zirka 6.000 Pkw zu reduzieren, flankierende verkehrsberuhigende Ma\u00dfnahmen auf m\u00f6glichen Ausweichstrecken (z. B. Kurgebiet) einschlie\u00dfen muss.<\/p>\n<p>Die SPD M\u00f6lln sei sich bewusst, dass dies f\u00fcr viele M\u00f6llner B\u00fcrger ein Umdenken erfordert. Allerdings m\u00fcsse ein Weg gefunden werden, um einerseits den Bewohnern der Innenstadt eine Wohn- und Lebensqualit\u00e4t zu erm\u00f6glichen und gleichzeitig allen B\u00fcrgern der Stadt und den Besuchern die Chance er\u00f6ffnet wird, die Attraktivit\u00e4t der Stadt zu nutzen. Ein Weiterso sei nach Ansicht der Sozialdemokraten weder im Interesse der Bewohner der Innenstadt noch im Interesse der gesamten M\u00f6llner B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Esche wies darauf hin, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe noch mit der SPD-Fraktion abzustimmen seien, bevor entsprechende Antr\u00e4ge in die Aussch\u00fcsse der Stadtvertretung eingebracht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). M\u00f6llns SPD-Vorsitzender Dr. Matthias Esche stellte das Verkehrs- und Aufenthaltskonzept der SPD f\u00fcr die M\u00f6llner Innenstadt vor. Er wies darauf hin, dass die Diskussion \u00fcber die Qualit\u00e4t des Lebens in der Stadt f\u00fcr M\u00f6lln nicht neu sei. 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