{"id":83779,"date":"2026-06-03T09:52:36","date_gmt":"2026-06-03T08:52:36","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=83779"},"modified":"2026-06-03T09:52:36","modified_gmt":"2026-06-03T08:52:36","slug":"eltern-unterschaetzen-unfallrisiken-zuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/06\/03\/eltern-unterschaetzen-unfallrisiken-zuhause\/","title":{"rendered":"Eltern untersch\u00e4tzen Unfallrisiken zuhause"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0<\/strong>Schrecksekunde f\u00fcr viele Eltern\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg: Der Schrei ihres spielenden Kindes l\u00e4sst sofort erahnen, dass etwas Schlimmeres passiert ist. Unf\u00e4lle geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Gesundheitsrisiken von Kindern. Zu den typischen Unf\u00e4llen geh\u00f6ren neben St\u00fcrzen auch Verbrennungen und Verbr\u00fchungen. Zahlreiche Gefahrenquellen lauern dabei insbesondere im h\u00e4uslichen Umfeld. So wurden in\u00a0Schleswig-Holstein\u00a0im Jahr 2024 insgesamt\u00a0144\u00a0Kleinkinder im Alter bis zu zehn Jahren mit Verbrennungen und Verbr\u00fchungen ins Krankenhaus eingewiesen. Das teilt heute die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes anl\u00e4sslich des Kindersicherheitstages am 10. Juni mit. Besonders betroffen sind dabei die Ein- bis F\u00fcnfj\u00e4hrigen. Auf diese Altersgruppe entfielen\u00a063\u00a0Prozent der Krankenhauseinweisungen. \u201eEltern denken in erster Linie an St\u00fcrze oder Unf\u00e4lle im Stra\u00dfenverkehr, wenn es um die Sicherheit ihrer Kinder geht. Tats\u00e4chlich aber lauern viele Unfallgefahren f\u00fcr Kinder im h\u00e4uslichen Umfeld\u201c, warnt AOK-Serviceregionsleiter\u00a0Reinhard Wunsch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_83780\" aria-describedby=\"caption-attachment-83780\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83780 size-full\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"652\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder-600x391.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder-768x501.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-83780\" class=\"wp-caption-text\">Die AOK warnt zum Tag der Kindersicherheit am 10. Juni: Im Haushalt lauern zahlreiche Gefahren f\u00fcr Kinder: Verbrennungen und Verbr\u00fchungen geh\u00f6ren auch im\u00a0 Herzogtum Lauenburg zu den typischen Unf\u00e4llen. Foto: AOK, Colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Unfallgefahr zu Hause oft untersch\u00e4tzt<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der eigenen Wohnung sollten Eltern vorausschauend handeln und die Gefahren aus Kinderperspektive betrachten: Wenn die Kaffeetasse auf dem Tisch steht, das Fleisch in der Pfanne auf dem Herd brutzelt oder die hei\u00dfe Suppe im Teller duftet, ist die kindliche Neugier geweckt. Genauso verlockend sind brennende Kerzen, der Kamin, ein B\u00fcgeleisen oder hei\u00dfes Wasser aus Wasserh\u00e4hnen und Teekannen. Dann sind Verbr\u00fchungen und Verbrennungen h\u00e4ufig vorprogrammiert. Betroffen von Verbrennungen oder Ver\u00e4tzungen sind vor allem Jungen: Auf sie entfielen im Jahr 2023 \u00fcber 54 Prozent der Behandlungsf\u00e4lle im Krankenhaus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Bei gr\u00f6\u00dferen Verbrennungen oder Verbr\u00fchungen besser sofort 112 w\u00e4hlen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Kinder sich verbrennen oder verbr\u00fchen, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und das Kind zu beruhigen. Zuerst sollte in Brand geratene Kleidung mit Wasser gel\u00f6scht oder die Flammen mit einer Decke erstickt werden. Bei Verbr\u00fchungen muss die mit hei\u00dfer Fl\u00fcssigkeit durchtr\u00e4nkte Kleidung rasch, aber vorsichtig ausgezogen werden. Kleinfl\u00e4chige Verbrennungen, zum Beispiel am Finger, werden am besten mit handwarmem Wasser (mindestens 15 Grad Celsius) f\u00fcr zehn bis 15 Minuten gek\u00fchlt. Bei gro\u00dffl\u00e4chigen Verbrennungen gilt insbesondere f\u00fcr Neugeborene und S\u00e4uglinge, dass nicht gek\u00fchlt werden sollte, da dies zu einer gef\u00e4hrlichen Unterk\u00fchlung f\u00fchren kann. Besser ist es, betroffene K\u00f6rperteile mit einem keimfreien Verbandtuch abzudecken. \u201eBei gr\u00f6\u00dferen Verbrennungen sollten Eltern schnell den Notruf 112 w\u00e4hlen\u201c, so\u00a0Wunsch. Brandsalben, Brandbinden oder \u00d6l d\u00fcrfen nicht auf die Wunde aufgetragen werden, weil sie die Hitze im Gewebe halten und so verhindern, dass die Haut mit Luft versorgt wird. Auch sogenannte Hausmittel wie Mehl, Puder oder \u00d6l sind tabu.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Kindersicherheit bei der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit f\u00fcr Kinder e.V.\u00a0unter <a href=\"http:\/\/www.kindersicherheit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kindersicherheit.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0Schrecksekunde f\u00fcr viele Eltern\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg: Der Schrei ihres spielenden Kindes l\u00e4sst sofort erahnen, dass etwas Schlimmeres passiert ist. Unf\u00e4lle geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Gesundheitsrisiken von Kindern. Zu den typischen Unf\u00e4llen geh\u00f6ren neben St\u00fcrzen auch Verbrennungen und Verbr\u00fchungen. Zahlreiche Gefahrenquellen lauern dabei insbesondere im h\u00e4uslichen Umfeld. 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