{"id":83417,"date":"2026-05-23T05:01:50","date_gmt":"2026-05-23T04:01:50","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=83417"},"modified":"2026-05-21T09:07:41","modified_gmt":"2026-05-21T08:07:41","slug":"achtung-vor-gartenpflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/05\/23\/achtung-vor-gartenpflanzen\/","title":{"rendered":"Achtung vor Gartenpflanzen"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0<\/strong>Von au\u00dfen ist es ihnen nicht anzusehen, aber einige heimische Gartenpflanzen sind giftig und k\u00f6nnen somit lebensgef\u00e4hrlich sein \u2013 vor allem f\u00fcr Kinder und Haustiere. So verzeichnete das Giftinformationszentrum-Nord im vergangenen Jahr alleine rund 5.100 Anfragen auf Vergiftungen oder Vergiftungsverdachtsf\u00e4lle mit Pflanzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_83421\" aria-describedby=\"caption-attachment-83421\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83421 size-full\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/AOK-Gesundheit-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"684\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/AOK-Gesundheit-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-1.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/AOK-Gesundheit-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-1-600x410.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/AOK-Gesundheit-Achtung-Giftige-Pflanzen_2026-1-768x525.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-83421\" class=\"wp-caption-text\">Die Hobbyg\u00e4rtner im Kreis Herzogtum Lauenburg sollten sich vor dem Bepflanzen der heimischen Blumenbeete aber auch beim Kauf von Zimmerpflanzen unbedingt dar\u00fcber informieren, welche Pflanzen giftig sind und somit Gesundheitsgefahren bergen. Foto: AOK, colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Menschen\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0werkeln jetzt wieder im heimischen Garten und viele Kinder nutzen den Garten zum Spielen. Dabei sollten sie beachten, dass es dort auch giftige Pflanzen geben kann, die ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial f\u00fcr die eigene Gesundheit bergen\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter\u00a0Reinhard Wunsch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Giftige Heckenpflanze: Die Eibe<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn es um das Thema Giftpflanzen geht, denken viele Menschen zuerst an au\u00dfergew\u00f6hnliche Pflanzen in den Tropen. Doch hierzulande ist zum Beispiel die Eibe als robuste Heckenpflanze sehr beliebt und wird h\u00e4ufig in G\u00e4rten angebaut. Fast alle Pflanzenteile sind giftig. In den Kernen ist die h\u00f6chste Giftkonzentration. In den Nadeln, dem Holz und den Fruchtsamen steckt das giftige Alkaloid Taxin. Besonders gef\u00e4hrlich ist es, die Kerne zu kauen oder Nadeln zu sich zu nehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die gef\u00e4hrlichsten Giftpflanzen im Garten sind: Eisenhut, Engelstrompete, Herbstzeitlose, Eibe, Gold- und Blauregen, Oleander, Thuja\u00a0und Tollkirsche. Nat\u00fcrlich gibt es dar\u00fcber hinaus noch eine Vielzahl weiterer f\u00fcr Menschen giftiger Pflanzen, die in vielen G\u00e4rten und Wohnbereichen zu finden sind. Deshalb ist es ratsam, sich bei Ungewissheit im Gartenfachmarkt zu informieren, bevor eine neue Pflanzenart den Weg in den eigenen Haushalt findet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWer plant, seinen Garten zu bepflanzen oder Gr\u00fcnpflanzen in den Wohnbereich zu integrieren, sollte zun\u00e4chst \u00fcberlegen, von wem der Garten genutzt werden soll. Sind es ausschlie\u00dflich Erwachsene, ist die Anpflanzung von Giftpflanzen eher unproblematisch. Geh\u00f6ren jedoch Kinder oder Haustiere zum Haushalt und k\u00f6nnten den Garten nutzen oder in der Wohnung mit Zimmerpflanzen in Kontakt kommen, bergen diese Pflanzen ein Gefahrenpotenzial\u201c, r\u00e4t\u00a0Wunsch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Falle einer vermuteten Vergiftung durch eine Pflanze gilt: Ruhe bewahren, Pflanzenteile aus dem Mund entfernen, Wasser trinken (Kinder ein bis zwei Gl\u00e4ser Wasser, Erwachsene zwei bis drei Gl\u00e4ser, nicht mehr), Pflanzenteile zur Bestimmung aufheben, kein Erbrechen ausl\u00f6sen und die Informationszentrale gegen Vergiftungen anrufen. Die Expertinnen und Experten des Giftinformationszentrums &#8211; Nord helfen rund um die Uhr kostenfrei unter der Rufnummer 0551 \u2013 19240 weiter. Der \u00e4rztliche Leiter des GIZ-Nord, Dr. Martin Ebbecke, sagt hierzu: \u201eVon insgesamt knapp 60.000 Anfragen, die bei uns im Jahr 2025 zu allen Vergiftungsarten eingingen, entfielen allein auf den Bereich \u201agiftige Pflanzen\u2018 rund 5.100 Anfragen. Die meisten Erkundigungen holten Hobbyg\u00e4rtnernde dabei zu den giftigen Pflanzen Eibe, Wolfsmilch und Goldregen ein\u201c. Bei lebensbedrohlichen Symptomen ist sofort der Notruf 112 zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitere Informationen zum Thema giftige Gartenpflanzen gibt das Giftinformationszentrum-Nord unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.giz-nord.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>www.giz-nord.de<\/u><\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0Von au\u00dfen ist es ihnen nicht anzusehen, aber einige heimische Gartenpflanzen sind giftig und k\u00f6nnen somit lebensgef\u00e4hrlich sein \u2013 vor allem f\u00fcr Kinder und Haustiere. So verzeichnete das Giftinformationszentrum-Nord im vergangenen Jahr alleine rund 5.100 Anfragen auf Vergiftungen oder Vergiftungsverdachtsf\u00e4lle mit Pflanzen. \u201eDie Menschen\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0werkeln jetzt wieder im heimischen Garten und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":83420,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jnews-multi-image_gallery":[],"jnews_single_post":{"format":"standard","override":[{"template":"1","parallax":"1","fullscreen":"1","layout":"right-sidebar","sidebar":"default-sidebar","second_sidebar":"default-sidebar","share_position":"top","share_float_style":"share-monocrhome","show_view_counter":"1","show_featured":"1","show_post_meta":"1","show_post_author":"1","show_post_author_image":"1","show_post_date":"1","post_date_format":"default","post_date_format_custom":"Y\/m\/d","post_reading_time_wpm":"300","post_calculate_word_method":"str_word_count","show_zoom_button":"0","zoom_button_out_step":"2","zoom_button_in_step":"3","show_post_tag":"1","show_popup_post":"1","number_popup_post":"1","show_author_box":"1","show_post_related":"1","show_inline_post_related":"0"}],"image_override":[{"single_post_thumbnail_size":"crop-500","single_post_gallery_size":"crop-500"}],"trending_post_position":"meta","trending_post_label":"Trending","sponsored_post_label":"Sponsored by","disable_ad":"0","subtitle":"Im heimischen Garten drohen insbesondere f\u00fcr Kinder und Haustiere Vergiftungen"},"jnews_primary_category":[],"jnews_social_meta":[],"jnews_override_counter":{"view_counter_number":"0","share_counter_number":"0","like_counter_number":"0","dislike_counter_number":"0"},"jnews_post_split":{"post_split":[{"template":"1","tag":"h2","numbering":"asc","mode":"normal","first":"0","enable_toc":"0","toc_type":"normal"}]},"footnotes":""},"categories":[75,63,1237],"tags":[1105,1183,3065],"class_list":["post-83417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit","category-herzogtum-lauenburg","category-umweltnatur","tag-aok","tag-gesundheitstipps","tag-giftige-pflanzen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83417"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83422,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83417\/revisions\/83422"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}