{"id":83023,"date":"2026-05-08T10:36:17","date_gmt":"2026-05-08T09:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=83023"},"modified":"2026-05-08T10:36:17","modified_gmt":"2026-05-08T09:36:17","slug":"sh-netz-inspiziert-hochspannungsleitungen-landesweit-per-hubschrauber-mit-spezialsensorik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/05\/08\/sh-netz-inspiziert-hochspannungsleitungen-landesweit-per-hubschrauber-mit-spezialsensorik\/","title":{"rendered":"SH Netz inspiziert Hochspannungsleitungen landesweit per Hubschrauber mit Spezialsensorik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0<\/strong>Ab Montag, 11. Mai 2026, fliegt in Schleswig-Holstein ein Hubschrauber im Auftrag von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) entlang der Hochspannungsfreileitungen, um diese mit Spezialsensorik genau zu inspizieren. SH Netz setzt mit dem System SIEAERO von Siemens Energy k\u00fcnstliche Intelligenz, hochaufl\u00f6sende Multisensorik und cloudbasierte Plattformen ein, um so einen digitalen Zwilling des Hochspannungsnetzes zu erstellen. Die Fl\u00fcge finden in allen Landesteilen statt.<\/p>\n<p>465 Kilometer durch Schleswig-Holstein<\/p>\n<p>In diesem Jahr werden innerhalb von eineinhalb Wochen rund 465 Kilometer des Hochspannungsnetzes inspiziert. Die Startpl\u00e4tze des Hubschraubers richten sich nach den Regionen, in der die Leitungen abgeflogen werden. Die genauen Flugrouten und die Dauer planen System Operator und Pilot tagesaktuell und abh\u00e4ngig vom Wetter, denn f\u00fcr die Aufnahmen ben\u00f6tigen sie klare Sicht. Daher k\u00f6nnen sich die Routen kurzfristig verschieben.<\/p>\n<p>Mit der diesj\u00e4hrigen Befliegung erfasst SH Netz rund ein Drittel ihres Hochspannungsnetzes zum zweiten Mal und wird Ver\u00e4nderungen und Abweichungen zu der vorherigen Inspektion auswerten. Um die Freileitungstrassen mit den Sensoren und Kameras mit Sitz unter der Flugkabine des Helikopters genau zu erfassen, steuert der Pilot den Hubschrauber bis auf rund 30 Meter an die Hochspannungsleitungen heran. Nach zwei bis drei Stunden landet er f\u00fcr einen Tank-Stopp, bevor er den Flug fortsetzt.<\/p>\n<p>Ein digitaler Zwilling des Netzes<\/p>\n<p>Mit der Multi-Sensor-Technologie SIEAERO von Siemens Energy digitalisiert SH Netz ihre Hochspannungsnetze, inventarisiert sie und inspiziert sie pr\u00e4ventiv auf Sch\u00e4den, die potenziell zu St\u00f6rungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Dies f\u00fchrt zu einer weiteren Erh\u00f6hung der Versorgungssicherheit. Das Multi-Sensor-System umfasst Laserscans, Fotokameras, Thermalkameras und Koronakameras. \u201eWir digitalisieren mit SIEAERO unsere Hochspannungsnetze und kombinieren dabei eine Vielzahl an Informationen mit dem Ziel, einen digitalen Zwilling unseres Netzes zu erzeugen&#8220;, erkl\u00e4rt Christian Dammann, zust\u00e4ndiger Projektmanager bei SH Netz. \u201eAuch m\u00f6gliche Seilsch\u00e4den werden \u00fcber die KI erkannt.&#8220; K\u00fcnftig will der Verteilnetzbetreiber u.a. die Inspektion des Netzes damit genauer und noch effizienter machen. Der digitale Zwilling hilft, den Zustand der Leitungen in k\u00fcrzeren zeitlichen Abst\u00e4nden exakt zu bewerten. \u201eDas Modell des digitalen Zwillings f\u00fcgt sich zudem ideal in unser Prinzip der Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung ein. Hierdurch k\u00f6nnen wir u.a. Details vom Mast vom Bildschirm aus bewerten sowie Bauma\u00dfnahmen besser und effektiver planen&#8220;, sagt Christian Dammann.<\/p>\n<p>Dr. Haris Balta, Leiter f\u00fcr Innovationen bei der Netzdigitalisierung, Siemens Energy, erg\u00e4nzt: \u201eMit unserem innovativen digitalen Portfolio SIEAERO m\u00f6chten wir bei Siemens Energy neue Ma\u00dfst\u00e4be setzen und den Digitalisierungs- und Inspektionsprozess von Stromleitungen revolutionieren. Dabei setzen wir auf fortschrittliche Technologien und KI-unterst\u00fctzte Datenanalysen, um den Weg f\u00fcr den Stromnetzbetreiber der Zukunft zu ebnen. Gemeinsam mit unserem Partner SH Netz gehen wir diesen Weg Hand in Hand.&#8220;<\/p>\n<p>Exakte Auswertung in 3D-Ansicht<\/p>\n<p>Bei einem \u00dcberflug wird sowohl das gesamte Freileitungsnetz als auch das Umfeld der Stromleitungen multisensorisch erfasst. \u201eMit der anschlie\u00dfenden Auswertung am Computer lassen sich ohne zus\u00e4tzlichen Aufwand Details an jedem beliebigen Betriebsmittel darstellen oder auch der Abstand von B\u00e4umen und Pflanzen von den Freileitungen f\u00fcr das Trassenmanagement beurteilen&#8220;, berichtet Christian Dammann.<\/p>\n<p>Bisher inspizieren Techniker regelm\u00e4\u00dfig mit blo\u00dfem Auge bei Hubschrauber-Kontrollfl\u00fcgen die Freileitungen, um Sch\u00e4den und Bewuchs in der Trasse festzustellen. Dank des digitalen Zwillings sollen diese Leitungsinspektionen k\u00fcnftig schneller und genauer werden. Bei der Bildschirm-Auswertung werde in einer 3D-Ansicht beispielsweise sichtbar, ob Mastverstrebungen besch\u00e4digt wurden, Isolatoren defekt oder verschmutzt sind oder Leiterseile ausgebessert werden m\u00fcssen. Zuk\u00fcnftig sei vorstellbar, dass als Ergebnis der digitalen Auswertung eine k\u00fcnstliche Intelligenz etwa auf Abweichungen zu vorherigen Inspektionen oder Minderabst\u00e4nde beim Bewuchs der Trassen hinweist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0Ab Montag, 11. Mai 2026, fliegt in Schleswig-Holstein ein Hubschrauber im Auftrag von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) entlang der Hochspannungsfreileitungen, um diese mit Spezialsensorik genau zu inspizieren. 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