{"id":82963,"date":"2026-05-07T05:56:36","date_gmt":"2026-05-07T04:56:36","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=82963"},"modified":"2026-05-06T11:06:36","modified_gmt":"2026-05-06T10:06:36","slug":"kultur-interview-geesthachter-kulturbetrieb-ordnet-sich-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/05\/07\/kultur-interview-geesthachter-kulturbetrieb-ordnet-sich-neu\/","title":{"rendered":"Kultur-Interview: Geesthachter Kulturbetrieb ordnet sich neu"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Geesthacht (pm).\u00a0<\/strong>Der Geesthachter Kulturbetrieb ordnet sich neu: Mit Jeanette van Beek gibt es eine neue Stadt- und Kulturmanagerin und Kerstin Thiel-Hertel ist im April in das Veranstaltungsmanagement der Stadt eingestiegen. Das Kr\u00fcgersche Haus wird derzeit umgebaut.<\/p>\n<figure id=\"attachment_82965\" aria-describedby=\"caption-attachment-82965\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-82965\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kultur-Geesthacht-Kruegersches-Haus-hfr-1-600x451.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kultur-Geesthacht-Kruegersches-Haus-hfr-1-600x451.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kultur-Geesthacht-Kruegersches-Haus-hfr-1-768x577.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Kultur-Geesthacht-Kruegersches-Haus-hfr-1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-82965\" class=\"wp-caption-text\">B\u00fcrgermeister Olaf Schulze und die neue Stadt- und Kulturmanagerin Jeanette van Beek im Kr\u00fcgerschen Haus. Foto: Stadt Geesthacht, hfr<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Was bedeutet das f\u00fcr die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und die G\u00e4ste Geesthachts?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B\u00fcrgermeister Olaf Schulze:\u00a0<br \/>\n\u201eF\u00fcr die Stadt ist es nat\u00fcrlich hervorragend, dass wir diese beiden Stellen jetzt wieder neu besetzen konnten und dann auch noch so hochkar\u00e4tig. Ich freue mich sehr, dass Frau van Beek jetzt das Team hier f\u00fchrt. Und ich darf ja auch sagen: Mich freut es ganz besonders, weil sie vorher beim Schleswig-Holstein-Musikfestival gewesen ist, von dem Geesthacht diesen Sommer im zweiten Jahr in Folge Teil sein kann. Gemeinsam werden wir sicher unser Kulturangebot noch erweitern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<br \/>\n\u201eIch freue mich riesig hier das Team des Stadt- und Kulturmarketings mit vervollst\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen. Ich finde ein unfassbar buntes Bild von Geesthacht vor und ganz viele Initiativen. Es macht richtig viel Spa\u00df, das alles zu entdecken. Aus meiner bisherigen T\u00e4tigkeit wei\u00df ich, wie wichtig Vernetzungsarbeit ist und diese wird sicher auch einer meiner Schwerpunkte hier sein. Gemeinsam k\u00f6nnen wir das viele Gute, was schon da ist, noch besser pr\u00e4sentieren. Frau Hertel beherrscht Veranstaltungsmanagement in allen Facetten, was ein toller Zugewinn f\u00fcr unsere Arbeit vor Ort sein wird. Ich freue mich sehr darauf, mit dem bestehenden Team und neuen Gesichtern jetzt durchzustarten.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Was macht das Besondere an Geesthacht und dem kulturellen Leben der Stadt aus?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<br \/>\n\u201eIn Geesthacht gibt es viel, was zum Teil aber noch sichtbarer gemacht werden muss. Es gibt ja welche, die sagen Geesthacht sei kulturlos \u2013 ich betone seit Jahren: Das stimmt nicht! Wir m\u00fcssen mehr nach drau\u00dfen tragen, was es f\u00fcr vielf\u00e4ltiges Angebot hier in Geesthacht gibt. Es lohnt sich auch aus Hamburg nach Geesthacht zu kommen und unsere interessanten Angebote zu entdecken.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<br \/>\n\u201eIch finde gerade mit der reichen Industriegeschichte, die Geesthacht hat, gibt es einen USP\u00a0(Unique Selling Proposition &#8211; das Alleinstellungsmerkmal eines Reiseziels, das es unverwechselbar von der Konkurrenz abhebt), den man noch besser herausarbeiten muss. W\u00e4hrend andere St\u00e4dte hier im Kreis historische Altst\u00e4dte mit Kopfsteinpflaster haben, haben wir eine sehr gut zug\u00e4ngliche Innenstadt und haben barrierefreie Veranstaltungsorte. Das sind auch Dinge, mit denen man sich noch viel mehr nach drau\u00dfen begeben darf, um zu zeigen, was Geesthacht im Vergleich zu anderen zu bieten hat. Und die Elblage ist nat\u00fcrlich das Sahnest\u00fcckchen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<br \/>\n\u201eWir haben keine historische Altstadt hier. Wir sind jung und modern \u2013 eine prosperierende Stadt.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>In welcher Hinsicht kann die Stadt beziehungsweise das Stadt- und Kulturmanagement der Stadt Geesthacht ihre Rolle im Kulturbetrieb noch erweitern\/ver\u00e4ndern?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWir haben in Geesthacht unterschiedlichste Spielorte, die zum Teil auch erst als Spielort entdeckt werden m\u00fcssen. Das haben wir gemacht und zum Beispiel das Thekla-Haus im Edmundsthal zur Kulisse eines Theaterst\u00fccks gemacht. Wir haben die St. Salvatoris-Kirche, wir haben den Menzer-Werft-Platz, wo die gro\u00dfen Veranstaltungen stattfinden k\u00f6nnen. \u201eMusik am Hafen\u201c ist auch ein gutes Beispiel f\u00fcr dieses Entdecken von Orten: Die Sitzterrassen am Hafen sind schon lange da \u2013 aber wir haben sie quasi nicht genutzt. Jetzt kommen zu den Konzerten Hunderte von Zuschauerinnen und Zuschauern. Und das zeigt doch: Umdenken lohnt sich &#8211; gerade im Bereich Kultur. Die Menschen hier in Geesthacht nehmen den Kulturbereich an und sind offen f\u00fcr verschiedene Formate. Es ist noch sehr gro\u00dfes Potenzial da!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<br \/>\n\u201eIch setze auf Langfristigkeit: Professionalisierung von Abl\u00e4ufen, Vernetzung der Kulturakteure untereinander, Transformation des Kulturmanagements zur Anlaufstelle f\u00fcr Kulturschaffende und Veranstalter.\u00a0Im\u00a0kulturellen und im touristischen Bereich w\u00e4re ein gr\u00f6\u00dferes Augenmerk auf das Destinationsmarketing gut. Wir k\u00f6nnen noch mehr Dienstleister der eigenen kulturellen Szene sein und gleichzeitig noch st\u00e4rker Vermarkter der eigenen Stadt. Wir sehen bereits, dass Geesthacht beliebt ist. Externe Veranstalter, wie etwa das Dynabeat kommen auf den Menzer-Werft-Platz. Wir wollen Zusammenarbeiten mit Externen f\u00fcr Konzerte und andere kulturelle Angebote weiterentwickeln und schauen, f\u00fcr welche weiteren Zielgruppen unser Angebot interessant werden kann.<br \/>\nGeesthacht ist sehr bunt und vielf\u00e4ltig \u2013 und das sollten wir im Kulturprogramm noch st\u00e4rker ber\u00fccksichtigen. Ich w\u00fcnsche mir k\u00fcnftig Programme f\u00fcr Jede und Jeden. Im Moment geht es f\u00fcr mich noch darum, alles kennenzulernen, was es gibt. Dann gilt es die Angebote zu kartieren und schlie\u00dflich zu erg\u00e4nzen, wo es n\u00f6tig ist \u2013 aus der Stadt heraus.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0Kultur ist zu einem Gro\u00dfteil freiwillige Leistung einer Stadt. Warum sind die Ausgaben notwendig?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eKultur ist eine freiwillige Leistung \u2013 das ist richtig. Aber sie ist eine freiwillige Leistung, die wir uns trotz angespannter Haushaltslage leisten sollten. Bei Kulturangeboten geht es um mehr als Freizeitgestaltung. Wenn eine Stadt mit einem attraktiven Kulturangebot punkten kann, wirkt sich das in vielerlei Hinsicht positiv aus \u2013 es wirkt positiv nach innen und au\u00dfen: Die Einwohnerinnen und Einwohner profitieren in ihrem Alltag von vielf\u00e4ltigen Veranstaltungen \u2013 es macht dann einfach Spa\u00df in Geesthacht zu leben, die Menschen verbringen gerne Zeit in ihrer Stadt und gehen auch an unliebsamere Themen wie Baustellen beispielsweise mit einer positiveren Grundeinstellung heran. Ein gutes Kulturangebot erh\u00f6ht die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Wirtschaft mit ihrer Stadt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcber das Lebensgef\u00fchl der Menschen vor Ort hinaus pr\u00e4gen gut gemachte Kulturveranstaltungen das Image der Stadt. Von \u201eMusik am Hafen\u201c oder unsere Teilnahme am SHMF spricht man weit \u00fcber die Stadtgrenzen, sogar \u00fcber die L\u00e4ndergrenzen hinweg. Geesthacht wird mit diesen Formaten in Verbindung gebracht \u2013 die Menschen sprechen \u00fcber gute Musik in einer sch\u00f6nen Stadt. Das wiederum spielt f\u00fcr Personen, die nach Geesthacht ziehen m\u00f6chten oder sich f\u00fcr einen Job in unserer Stadt interessieren, eine Rolle. In einer attraktiven Stadt, die ihren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern viel bietet, m\u00f6chte ich lieber wohnen und arbeiten. Gutes Kultur- und Stadtmarketing wirkt sich demnach auch positiv auf den Wirtschaftsstandort Geesthacht aus \u2013 Stichwort Ansiedlung neuer Gewerbe sowie Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eKultur ist ein wichtiger Standortfaktor. Sie ist wichtig f\u00fcr die Einwohnerinnen und Einwohner und auch f\u00fcr das Anwerben von Arbeitskr\u00e4ften! Kulturf\u00f6rderung ist zudem auch Demokratief\u00f6rderung, denn durch sie entstehen Orte f\u00fcr Begegnungen und f\u00fcr Austausch.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Geesthachts B\u00fcrgermeister hat vor einigen Jahren den Kulturaufbruch ausgerufen \u2013 in welche Richtung wird Geesthacht in den kommenden Jahren aufbrechen? Wird es Kultur f\u00fcr Einheimische oder G\u00e4ste sein? Und welche Formate braucht eine Stadt wie Geesthacht?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eBeim Kulturaufbruch ging und geht es mir darum, die Bedeutung von Kultur f\u00fcr unsere Gesellschaft und die ganze Stadt deutlich zu machen. Wir brauchen Kultur, die alle anspricht. Sie kann ein Bindeglied sein und werden, das unsere Einwohnerinnen und Einwohner zusammenh\u00e4lt und zugleich die Wirtschaft sowie die Akzeptanz st\u00e4dtischer Projekte st\u00e4rkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere Innenstadt mit der Einkaufsstra\u00dfe ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr: Wir haben eine belebte Innenstadt. Wenn wir das auch k\u00fcnftig haben m\u00f6chten, ist es wichtig, unsere Einkaufsstra\u00dfe als Wohnzimmer der Stadt zu sehen. Das hei\u00dft: Dort trifft man sich, dort h\u00e4lt man sich auf &#8211; und da geh\u00f6rt dann aus meiner Sicht auch Kultur mit dazu. Kulturelle Veranstaltungen sollten wir auch in die Bergedorfer Stra\u00dfe hineinholen und gemeinsam mit den Gewerbetreibenden umsetzen. Wir wollen die Bergedorfer Stra\u00dfe attraktiv machen, damit die Menschen gerne dorthin kommen und sich dort aufhalten. Der Internethandel kann beispielsweise mit dem Erlebnis einer Kulturnacht nicht mithalten, die wir in unserer Einkaufsstra\u00dfe gemeinsam veranstalten k\u00f6nnen\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eJa, das finde ich auch wichtig. Wir brauchen diese sogenannten dritten Orte, also Orte der Begegnung. Beliebt sind in anderen St\u00e4dten beispielsweise Sofa-Sessions und Konzerte im Leerstand \u2013 letzteren haben wir in der Bergedorfer Stra\u00dfe nicht, was ein tolles Zeichen ist. In der Stadt gibt es aber tolle Fl\u00e4chen, die man bespielen kann. Au\u00dferdem ist mir daran gelegen, dass wir die stadtpr\u00e4genden Veranstaltungen wie \u201eMusik am Hafen\u201c, die Kulturnacht, einen Weihnachtsmarkt und das Schleswig-Holstein-Musikfestival mit den Akteuren gemeinsam spielen. Das hei\u00dft, dass wir alle gemeinsam die Dinge, die positiven Themen und Veranstaltungen, die wir schon haben, auch zusammen feiern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus meiner Sicht muss es immer f\u00fcr die Einheimischen UND G\u00e4ste ein Angebot geben. Mit einem Kulturaufbruch verbinde ich aber auch die Frage, wie sehen G\u00e4ste unsere Stadt? Und das kann ma\u00dfgeblich durch verschiedenste Veranstaltungen gepr\u00e4gt werden, egal ob Konzert, Museum, Gastronomie und Hotellerie aber gleicherma\u00dfen Freizeitangeboten und Sportevents.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Auf welche \u201ealten Bekannten\u201c kann sich Geesthacht freuen und welche neuen Veranstaltungsformate werden angedacht?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<br \/>\n\u201eUnsere Leuchtt\u00fcrme sollen weitergef\u00fchrt werden, d\u00fcrfen sich aber auch weiterentwickeln. Ich freue mich, dass wir dieses Jahr f\u00fcnfmal mit \u201eMusik am Hafen\u201c loslegen. Frank D\u00fcwel wird mit seinem Theaterprojekt dieses Jahr Schillers R\u00e4uber ganz modern inszenieren. Das werden wir in der Buntenskamphalle feiern. Es wird ein sehr\u00a0sch\u00f6nes Projekt, weil es das ganze Jahr \u00fcber eine B\u00fcrgerbeteiligung initiiert \u2013 vom Casting \u00fcber die Probenzeiten bis zur Auff\u00fchrung mit hoffentlich vielen G\u00e4sten auch von au\u00dferhalb. In der Kulturnacht wollen wir die Vielfalt an Vereinen und Akteuren hier aus der Stadt zeigen. Wir wollen sie um Kunsthandwerk und kleines Kunstgewerbe erweitern, so dass es neben den musikalischen Beitr\u00e4gen ein gro\u00dfes Fest wird, wo die Geesthachterinnen und Geesthachter sich auch ein bisschen selber feiern d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zudem gibt es Veranstaltungen von au\u00dfen, die wiederkehrend sind. Das Dynabeat ist wieder zu Gast. Auch das Schleswig-Holstein-Musikfestival kommt zur\u00fcck &#8211; diesmal in kleinerem Format im Kleinen Theater Schillerstra\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAuch der Weihnachtsmarkt ist ein wichtiges Format, das weiterentwickelt werden soll. Und die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone soll weiter belebt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Im Kr\u00fcgerschen Haus laufen derzeit Bauarbeiten \u2013 was ist dort geplant und was finden Einwohnende wie G\u00e4ste k\u00fcnftig in dem historischen Haus?<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek:<br \/>\n\u201eOberste Priorit\u00e4t hat die Bespielung des GeesthachtMuseums, das nun einige Jahre keine Dauerausstellung mehr beherbergt. Auch wenn wegen baulicher Ma\u00dfnahmen eine neue Ausstellung noch viel Zeit in Anspruch nehmen wird, sind kleinere kunterbunte Themen geplant, so dass das Haus mit niedrigschwelligen Angeboten ein Anlaufpunkt bleibt: Wir planen zum Beispiel Workshops und Angebote zu den jeweiligen Wechselausstellungen sowie perspektivisch ein kleines Mitmachatelier.\u00a0Es muss unser Ziel sein, dass wir das Kr\u00fcgersche Haus als Kulturort weiter etablieren. Wir haben eine spannende Geschichte in Geesthacht, die sollten wir besser erz\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Olaf Schulze:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eEs ist eine gute Entscheidung, dass wir der Tourismusinformation hier im Kr\u00fcgerschen Haus durch den Umbau mehr Platz geben. Dadurch, dass wir den eigentlichen Haupteingang nun auch wieder \u00f6ffnen, laden wir die Menschen noch einmal mehr ein, hier ins Haus zu kommen und wir zeigen, dass Kultur uns wichtig. Sie ist eine freiwillige, aber eine wichtige Leistung!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<strong>Kurz-Vita Jeanette van Beek<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeanette van Beek ist eine erfahrene Kulturmanagerin in Schleswig-Holstein und seit Januar als Stadt- und Kulturmanagerin in Geesthacht t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach dem Studium des Kulturmanagement und Marketing in den Niederlanden hat sie sich \u00fcber T\u00e4tigkeiten in K\u00fcnstler- und Sponsoringagenturen auf die Organisation und Finanzierung von Kulturveranstaltungen spezialisiert. Sie hat zuletzt viele Jahre f\u00fcr das Schleswig-Holstein-Musikfestival gewirkt, unter anderem als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Sponsorengesellschaft, und dort erheblich zur Festivalfinanzierung, der Vernetzung in der Wirtschaft aber auch der Pr\u00e4senz und Entwicklung der lokalen Spielorte beigetragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht (pm).\u00a0Der Geesthachter Kulturbetrieb ordnet sich neu: Mit Jeanette van Beek gibt es eine neue Stadt- und Kulturmanagerin und Kerstin Thiel-Hertel ist im April in das Veranstaltungsmanagement der Stadt eingestiegen. Das Kr\u00fcgersche Haus wird derzeit umgebaut. Was bedeutet das f\u00fcr die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und die G\u00e4ste Geesthachts? 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