{"id":8273,"date":"2018-10-25T09:47:06","date_gmt":"2018-10-25T07:47:06","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=8273"},"modified":"2018-10-25T09:47:06","modified_gmt":"2018-10-25T07:47:06","slug":"eroeffnung-der-johannes-brahms-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/10\/25\/eroeffnung-der-johannes-brahms-tage\/","title":{"rendered":"Er\u00f6ffnung der Johannes-Brahms-Tage"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ratzeburg (pm).<\/strong> Der Ratzeburger Dom er\u00f6ffnet am Sonnabend, 27. Oktober 2018, um 18 Uhr mit einem Liederabend Johannes-Brahms-Tage, in deren Verlauf im November \u201eEin deutsches Requiem\u201c aufgef\u00fchrt, eine Werkeinf\u00fchrung zu diesem gro\u00dfartigen Oratorium (in Verbindung mit einer Fassung f\u00fcr Klavier zu H\u00e4nden) gegeben und im festlichen Gottesdienst am Totensonntag nochmals Werke von Brahms sowie von Max Reger auf dem musikalischen Programm stehen.<\/p>\n<p>Der Liederabend wird durch den Bariton Christopher Jung, Gesangsprofessor an der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle, gestaltet. Sein Instrumentalpartner ist Simon Reichert, Organist an der gotischen Stiftskirche in Neustadt an der Weinstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach geistlichen Kunstliedern f\u00fcr Stimme und Orgel stie\u00dfen Christopher Jung und Simon Reichert auf feinsinnige Werke, die in ihrer Unterschiedlichkeit die Vielfalt klanglicher Ausdrucksm\u00f6glichkeiten der Kombination von Bariton und Orgel verdeutlichen. Die Werke erm\u00f6glichen eine tiefe Einsicht in die zerbrechlichen Zust\u00e4nde menschlichen Daseins, tiefen Glaubens und zweifelnden Fragens.<\/p>\n<p>Werke von Johannes Brahms f\u00fcr Solo-Orgel bilden einen Rahmen, in den die Lieder eingebettet sind. Auf diese Weise erg\u00e4nzen sich in Musik gegossene Worte und wortlos sprechende Musik zu einer einzigartigen klanglichen Ausdrucksform.<\/p>\n<p>Die Orgelchor\u00e4le op. 122 posthum von Johannes Brahms sind keine Choralbearbeitungen im herk\u00f6mmlichen Sinne. Vielmehr handelt es sich um sehr pers\u00f6nlich ausgew\u00e4hlte Charakterst\u00fccke, die eher vom Klavier her erdacht sind. Sie entstanden direkt nach dem Tod der Freundin Clara Schumann.<\/p>\n<p>Max Regers am Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Lieder umrei\u00dfen eine aufw\u00fchlende, unsichere Existenz, m\u00fcnden aber im Verlauf zuversichtlich und voller Sehnsucht in himmlischen Frieden und Trost.<\/p>\n<p>Die Besonderheit der Orgellieder, welche Tilo Medek erschuf 1975\/1984, liegt im vielf\u00e4ltigen Verh\u00e4ltnis, das die Orgel zum vertonten Text einnimmt. Neben der kompositorischen Auslegung der den Texten innewohnenden Bilder entwickelt das Instrument pl\u00f6tzlich eine Eigenst\u00e4ndigkeit im Sinne eines Kommentars. Es treten Bilder hinzu, die wie eine Collage funktionieren.<\/p>\n<p>Die Lieder von Jan Roelof Wolthuis (2017) sind Miniaturen auf Texte Angelus Silesius von 1653. Mit ihnen schlie\u00dft sich der Kreis zu Johannes Brahms, den die Melodien des 17. Jahrhunderts zu seinen Kompositionen inspirierten.<\/p>\n<p>Eintrittskarten zu 10 (erm\u00e4\u00dfigt 6) Euro sind an der Abendkasse ab 17.15 Uhr erh\u00e4ltlich. Der Vorverkauf f\u00fcr das Oratorium \u201eEin deutsches Requiem\u201c am 17. November findet in der Buchhandlung Weber (<a href=\"https:\/\/veranstaltungen.weber-buch-rz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/veranstaltungen.weber-buch-rz.de\/<\/a>) statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg (pm). Der Ratzeburger Dom er\u00f6ffnet am Sonnabend, 27. Oktober 2018, um 18 Uhr mit einem Liederabend Johannes-Brahms-Tage, in deren Verlauf im November \u201eEin deutsches Requiem\u201c aufgef\u00fchrt, eine Werkeinf\u00fchrung zu diesem gro\u00dfartigen Oratorium (in Verbindung mit einer Fassung f\u00fcr Klavier zu H\u00e4nden) gegeben und im festlichen Gottesdienst am Totensonntag nochmals Werke von Brahms sowie von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8274,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jnews-multi-image_gallery":[],"jnews_single_post":[],"jnews_primary_category":[],"jnews_social_meta":[],"jnews_override_counter":[],"jnews_post_split":[],"footnotes":""},"categories":[70],"tags":[663],"class_list":["post-8273","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur","tag-ratzeburger-dom"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8273"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8275,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8273\/revisions\/8275"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}