{"id":8247,"date":"2018-10-24T05:23:26","date_gmt":"2018-10-24T03:23:26","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=8247"},"modified":"2018-10-24T11:31:14","modified_gmt":"2018-10-24T09:31:14","slug":"realsteueratlas-2018-der-ihk-schleswig-holstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/10\/24\/realsteueratlas-2018-der-ihk-schleswig-holstein\/","title":{"rendered":"Realsteueratlas 2018 der IHK Schleswig-Holstein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm). <\/strong>Nach einer aktuellen Umfrage der IHK Schleswig-Holstein erh\u00f6hten vier Prozent der Gemeinden ab 2.000 Einwohnern ihre Gewerbesteuerhebes\u00e4tze in 2018. In 2017 waren es noch 18 Prozent. Bei der Grundsteuer B stiegen in acht Prozent (2017: 20 Prozent) der Kommunen die Hebes\u00e4tze. Hebesatzsenkungen sind trotz anhaltend hoher Steuereinnahmen ausgeblieben.<\/p>\n<p>\u201eNach Jahren kontinuierlicher Erh\u00f6hung sehen wir nun erste Anzeichen von Entspannung bei den Hebes\u00e4tzen. Das ist aber kein Grund zum Zur\u00fccklehnen\u201c, sagt Friederike C. K\u00fchn, Pr\u00e4sidentin der IHK Schleswig-Holstein. \u201eDie Kommunen sollten die einmalig gute Einnahmensituation zur Haushaltskonsolidierung nutzen, um Steuererh\u00f6hungen aus der Vergangenheit zur\u00fcckzuf\u00fchren oder zumindest zuk\u00fcnftige zu vermeiden\u201c, betont K\u00fchn. \u201eWir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass Grundsteuerspitzenhebes\u00e4tze, wie 700 Prozent in Gl\u00fccksburg und 690 Prozent in Flensburg, deutlich zu hoch sind. Auch bei der Gewerbesteuer haben wir mit 450 Prozent in Kiel und L\u00fcbeck fast das Hamburger Niveau erreicht.\u201c<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die aktuell diskutierten Grundsteuerreformmodelle pl\u00e4diert K\u00fchn: \u201eWir brauchen eine unb\u00fcrokratische und aufkommensneutrale Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts f\u00fcr unsere Unternehmen. Die Kommunen d\u00fcrfen eine Reform keinesfalls dazu nutzen, neue Einnahmen im Bereich der Grundsteuer zu generieren.\u201c<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz in Schleswig-Holstein betr\u00e4gt derzeit 360 Prozent (2017: 359 Prozent). Im Bereich der Grundsteuer B stieg der Hebesatz in Schleswig-Holstein ebenfalls um durchschnittlich einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr. Er liegt nun bei 364 Prozent.<\/p>\n<p>Die IHK Schleswig-Holstein befragt j\u00e4hrlich Gemeinden ab 2.000 Einwohner zur H\u00f6he der Realsteuerhebes\u00e4tze der Gewerbesteuer und Grundsteuer B. Die Grundsteuer B betrifft alle Grundst\u00fccke mit Ausnahme von land- und forstwirtschaftlichem Verm\u00f6gen, f\u00fcr das die Grundsteuer A gilt. Mit einer hieraus resultierenden \u00dcbersicht gibt sie ans\u00e4ssigen, aber auch ansiedlungs- und umsiedlungsinteressierten Unternehmen eine standortpolitische Orientierungshilfe.<\/p>\n<p>Den Realsteueratlas 2018 finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.ihk-sh.de\/realsteueratlas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ihk-sh.de\/realsteueratlas<\/a>.<\/p>\n<p><strong>IHK Schleswig-Holstein<\/strong><\/p>\n<p>Die IHK Schleswig-Holstein ist die Arbeitsgemeinschaft der IHKs Flensburg, Kiel und L\u00fcbeck. Die IHK Schleswig-Holstein ist seit 1. Januar 2006 der zentrale Ansprechpartner f\u00fcr alle Fragestellungen zum Thema Wirtschaft, die mehr als nur regionale Bedeutung haben. Zu diesen Themen b\u00fcndelt sie die Meinung der drei IHKs in Schleswig-Holstein, so dass diese gegen\u00fcber Politik und Verwaltung mit einer Stimme f\u00fcr die Wirtschaft im Lande sprechen. Die IHK Schleswig-Holstein nimmt die Interessen von 175.000 Unternehmen mit rund 750.000 Arbeitnehmern wahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Nach einer aktuellen Umfrage der IHK Schleswig-Holstein erh\u00f6hten vier Prozent der Gemeinden ab 2.000 Einwohnern ihre Gewerbesteuerhebes\u00e4tze in 2018. In 2017 waren es noch 18 Prozent. Bei der Grundsteuer B stiegen in acht Prozent (2017: 20 Prozent) der Kommunen die Hebes\u00e4tze. 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