{"id":8236,"date":"2018-10-24T08:34:30","date_gmt":"2018-10-24T06:34:30","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=8236"},"modified":"2018-10-24T08:34:30","modified_gmt":"2018-10-24T06:34:30","slug":"neue-regeln-fuer-besseres-trinkwasser-und-zur-verringerung-von-plastikmuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/10\/24\/neue-regeln-fuer-besseres-trinkwasser-und-zur-verringerung-von-plastikmuell\/","title":{"rendered":"Neue Regeln f\u00fcr besseres Trinkwasser und zur Verringerung von Plastikm\u00fcll"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_8237\" aria-describedby=\"caption-attachment-8237\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8237\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-300x279.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-300x279.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-768x715.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-1024x954.jpg 1024w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-696x648.jpg 696w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-1068x995.jpg 1068w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03-451x420.jpg 451w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Wasser03.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8237\" class=\"wp-caption-text\">Foto: pixabay.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Br\u00fcssel (pm).<\/strong> Das EU-Parlament hat f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gestimmt, um das Vertrauen der Verbraucher in Leitungswasser zu st\u00e4rken, das im Vergleich zu Tafelwasser um vieles preisg\u00fcnstiger und umweltfreundlicher ist. Der Gesetzentwurf, der am Dienstag angenommen wurde, versch\u00e4rft die H\u00f6chstwerte f\u00fcr bestimmte Schadstoffe wie Blei (um die H\u00e4lfte gesenkt) und f\u00fcr sch\u00e4dliche Bakterien und setzt neue Grenzwerte f\u00fcr bestimme hormonwirksame Stoffe (endokrine Disruptoren). Er sieht zudem eine \u00dcberwachung des Gehalts an Mikroplastik vor, was ein zunehmendes Problem darstellt.<\/p>\n<p><strong>Zugang zu Wasser<\/strong><\/p>\n<p>Die Mitgliedstaaten sollten den allgemeinen Zugang zu sauberem Wasser in der Europ\u00e4ischen Union f\u00f6rdern und Zugang zu Wasser in St\u00e4dten und \u00f6ffentlichen Einrichtungen verbessern, und zwar durch die Einrichtung von frei zug\u00e4nglichen Trinkbrunnen, soweit dies technisch m\u00f6glich und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ist. Die Abgeordneten pl\u00e4dieren auch daf\u00fcr, dass Leitungswasser kostenlos oder gegen eine geringe Geb\u00fchr in Restaurants, Kantinen und bei Catering-Dienstleistungen bereitgestellt wird.<\/p>\n<p><strong>\u201eRecht auf Wasser\u201c (Right2Water)<\/strong><\/p>\n<p>Die Abgeordneten bekr\u00e4ftigen, auf der Grundlage ihrer Entschlie\u00dfung zur B\u00fcrgerinitiative Right2Water, dass sich die Mitgliedstaaten auf die Bed\u00fcrfnisse benachteiligter Bev\u00f6lkerungsgruppen in der Gesellschaft konzentrieren sollten. Sie sollten Menschen ermitteln, die keinen oder begrenztem Zugang zu Wasser haben, einschlie\u00dflich benachteiligter Bev\u00f6lkerungsgruppen und Randgruppen, und pr\u00fcfen, wie dieser Zugang verbessert werden kann. Sie sollten diesen Menschen klare Informationen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Anschlusses an das Verteilungsnetz liefern, oder \u00fcber alternative M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Zugang zu Wasser f\u00fcr den menschlichen Gebrauch.<\/p>\n<p>Berichterstatter Michel Dantin (EVP, FR): \u201eDie Zukunft der Menschheit h\u00e4ngt davon ab, wie wir mit Wasser umgehen. Es versteht sich, dass alle Zugang zu sauberem und qualitativ hochwertigem Wasser haben sollten, und wir alles tun m\u00fcssen, um es f\u00fcr alle so erschwinglich wie m\u00f6glich zu machen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die n\u00e4chsten Schritte<\/strong><\/p>\n<p>Der Bericht wurde mit 300 Stimmen angenommen, bei 98 Gegenstimmen und 274 Enthaltungen. Sobald der Ministerrat sich auf einen gemeinsamen Standpunkt geeinigt hat, k\u00f6nnen die Verhandlungen mit dem Parlament beginnen.<\/p>\n<p><strong>Hintergrundinformationen<\/strong><\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne zielen darauf ab, das Vertrauen der B\u00fcrger in die Wasserversorgung zu st\u00e4rken und die Verwendung von Leitungswasser zum Trinken zu erh\u00f6hen, was dazu beitragen kann, die Nutzung von Plastik und die Menge von Plastikabfall zu reduzieren.<\/p>\n<p>Laut der Europ\u00e4ischen Kommission k\u00f6nnte ein geringerer Verbrauch von Flaschenwasser den Haushalten in Europa zus\u00e4tzlich zu Einsparungen von mehr als 600 Millionen Euro pro Jahr verhelfen. Mit einem gr\u00f6\u00dferen Vertrauen in Leitungswasser k\u00f6nnen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger auch dazu beitragen, Kunststoffabf\u00e4lle zu verringern, die durch den Verbrauch von Flaschenwasser entstehen und unter anderem die Meere verschmutzen. Kunststoffflaschen geh\u00f6ren zu den an europ\u00e4ischen Str\u00e4nden am h\u00e4ufigsten gefundenen Einwegprodukten aus Kunststoff. Mit der Aktualisierung der Trinkwasserrichtlinie macht die Kommission einen wichtigen legislativen Schritt zur Umsetzung der am 16. Januar 2018 vorgelegten EU-Kunststoffstrategie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (pm). Das EU-Parlament hat f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gestimmt, um das Vertrauen der Verbraucher in Leitungswasser zu st\u00e4rken, das im Vergleich zu Tafelwasser um vieles preisg\u00fcnstiger und umweltfreundlicher ist. 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