{"id":81897,"date":"2026-03-30T09:58:01","date_gmt":"2026-03-30T08:58:01","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=81897"},"modified":"2026-03-30T09:58:01","modified_gmt":"2026-03-30T08:58:01","slug":"zuckerfalle-ostern-schokohasen-gebaeck-und-ostereier-locken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/03\/30\/zuckerfalle-ostern-schokohasen-gebaeck-und-ostereier-locken\/","title":{"rendered":"Zuckerfalle Ostern &#8211;\u00a0Schokohasen, Geb\u00e4ck und Ostereier locken"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0<\/strong>Die Fastenzeit ist noch nicht vorbei, doch \u00fcberall\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0locken zu Ostern wieder Schokoeier, Geb\u00e4ck und Schokohasen. Alle wissen, dass diese zu viel Zucker enthalten und unserem K\u00f6rper und den Z\u00e4hnen nicht guttun. K\u00f6nnten zuckerfreie S\u00fc\u00dfigkeiten eine L\u00f6sung sein? Viele Hersteller bieten Alternativen mit S\u00fc\u00dfstoffen wie beispielsweise Aspartam, Cyclamat oder Saccharin an. \u201eDer Verzehr solcher k\u00fcnstlich hergestellten Industrieprodukte ist nicht zwingend ges\u00fcnder\u201c, sagt AOK-Spezialistin f\u00fcr Ern\u00e4hrungsberatung\u00a0Wiebke Westphal. Auch beim Verzehr von \u201azuckerfreien\u2018 S\u00fc\u00dfigkeiten gibt es einiges zu beachten. \u201eWer sich ausgewogen ern\u00e4hrt und k\u00f6rperlich fit ist, kann zu Ostern auch zum Schokoladenhasen greifen&#8220;, sagt AOK-Serviceregionsleiter\u00a0Reinhard Wunsch, \u201eletztendlich ist die Menge ausschlaggebend. Genuss in Ma\u00dfen ist angesagt.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_81899\" aria-describedby=\"caption-attachment-81899\" style=\"width: 776px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-81899\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AOK-Gesundheit-Ostern_2026-1-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"776\" height=\"517\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AOK-Gesundheit-Ostern_2026-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AOK-Gesundheit-Ostern_2026-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AOK-Gesundheit-Ostern_2026-1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 776px) 100vw, 776px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-81899\" class=\"wp-caption-text\">Nicht allen Lebensmitteln sieht man den Zuckergehalt deutlich an. Nur rund ein Drittel der Menschen in Schleswig-Holstein wirft laut einer aktuellen forsa-Umfrage einen Blick auf die Zutatenliste, um sich \u00fcber N\u00e4hrwertangaben und versteckte Zucker zu informieren. Foto: AOK, Colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie viel Zucker sollte es sein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) und die Deutsche Diabetesgesellschaft raten, die t\u00e4gliche Zuckermenge auf 50 Gramm zu beschr\u00e4nken. Das entspricht etwa sechs Teel\u00f6ffeln Haushaltszucker. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist strenger. Sie nennt einen Wert von maximal 25 Gramm pro Tag. Ob f\u00fcnf St\u00fccke Schokolade oder 40 Gramm Nuss-Nougat-Creme \u2013 jede Portion enth\u00e4lt in etwa 25 Gramm Zucker. Das ist schnell erreicht, denn Zucker versteckt sich in vielen Lebensmitteln, insbesondere in Fertigprodukten. Auf der Zutatenliste sind diese Zuckerarten benannt, wie zum Beispiel Dextrose, Glukose oder Saccharose. Die versteckten Zuckervarianten sind h\u00e4ufig auch der Grund daf\u00fcr, dass die t\u00e4glich verzehrte Zuckermenge untersch\u00e4tzt wird. Das best\u00e4tigt auch eine aktuelle forsa-Umfrage f\u00fcr\u00a0Schleswig-Holstein\u00a0im Auftrag der AOK NordWest. Danach liest nur rund ein Drittel der Befragten das Kleingedruckte auf der Zutatenliste oder die N\u00e4hrwertangaben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ursachen f\u00fcr Krankheiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eHoher Zuckerkonsum hat Folgen f\u00fcr die Gesundheit\u201c, sagt\u00a0Wunsch. Laut Studien des Robert-Koch-Instituts sind mittlerweile jeder zweite Erwachsene und jedes sechste Kind \u00fcbergewichtig. \u201eDa \u00dcbergewicht ein entscheidender Risikofaktor f\u00fcr Diabetes, Bluthochdruck und Kreislauferkrankungen ist, spielt unter anderem die Verringerung des Zuckerkonsums eine wichtige Rolle\u201c, so\u00a0Wunsch. Immerhin vermeiden laut der forsa-Umfrage rund 70 Prozent der Menschen bereits zuckerges\u00fc\u00dfte Getr\u00e4nke.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Zuckeraustausch- und S\u00fc\u00dfstoffe<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">S\u00fc\u00dfwaren ohne Zucker enthalten entweder S\u00fc\u00dfstoffe, die keine Kalorien liefern und daher auch bei Menschen mit Diabetes den Blutzuckerspiegel nicht erh\u00f6hen. Oder die S\u00fc\u00dfe stammt von Zuckeraustauschstoffen, die deutlich weniger Kalorien enthalten als herk\u00f6mmlicher Zucker und deshalb den Blutzuckerspiegel nur geringf\u00fcgig erh\u00f6hen. W\u00e4hrend S\u00fc\u00dfstoffe gar keine Kalorien enthalten, liefern Zuckeraustauschstoffe einen niedrigen Energiegehalt und haben daher \u2013 bis auf Erythrit \u2013 Kalorien. Insgesamt sind sie deutlich kalorien\u00e4rmer als Zucker. Zudem gibt es gesetzliche H\u00f6chstmengen f\u00fcr den empfohlenen Verzehr der S\u00fc\u00df- beziehungsweise Zuckeraustauschstoffe. Auch hier gilt also: Ma\u00df halten und nicht t\u00e4glich verzehren. Die H\u00f6chstmengen sind beim Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>www.bfr.bund.de<\/u><\/a>\u00a0abrufbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Tipps f\u00fcr weniger s\u00fc\u00dfes Naschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die AOK-Spezialistin f\u00fcr Ern\u00e4hrungsberatung\u00a0Wiebke Westphal\u00a0empfiehlt in erster Linie, auf eine ausgewogene Ern\u00e4hrung zu setzen, statt auf Zuckerersatzprodukte umzusteigen. \u201eNiemand muss gleich vollst\u00e4ndig auf Zucker verzichten, aber die Zutatenliste aufmerksam zu lesen und die Menge zu reduzieren, ist schon ein guter Schritt,\u201c sagt\u00a0Westphal\u00a0und erg\u00e4nzt, \u201eoffen zu sein f\u00fcr neue Geschmackserfahrungen und zuckerfreie Lebensmittel auszuprobieren, den Geschmack an \u201aweniger s\u00fc\u00df\u2018 zu gew\u00f6hnen,<u>\u00a0<\/u>ist dann der n\u00e4chste Schritt.\u201c Zuletzt noch ein Tipp zu Ostern: Schokoladen mit besonders hohem Kakaoanteil enthalten automatisch weniger Zucker.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitere Infos zum Thema zuckerfreie Ern\u00e4hrung im Gesundheitsmagazin unter dem Stichwort \u201aErn\u00e4hrung\u2018 auf der <a href=\"https:\/\/www.aok.de\/pk\/nordwest\/?s_kwcid=AL!10517!3!663945912850!e!!g!!aok&amp;cid=aok;1;8;Brand_Allgemein;1;1&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=20324705488&amp;gbraid=0AAAAADq46tGjIG5eLb8de7dcGPEhdH1IW&amp;gclid=EAIaIQobChMIzvbh65_HkwMVtvF5BB1fagZMEAAYASAAEgKf9_D_BwE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internetseite der AOK.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0Die Fastenzeit ist noch nicht vorbei, doch \u00fcberall\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0locken zu Ostern wieder Schokoeier, Geb\u00e4ck und Schokohasen. 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