{"id":80552,"date":"2026-02-18T09:08:42","date_gmt":"2026-02-18T08:08:42","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=80552"},"modified":"2026-02-18T09:08:43","modified_gmt":"2026-02-18T08:08:43","slug":"kinovorfuehrung-am-weltfrauentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/02\/18\/kinovorfuehrung-am-weltfrauentag\/","title":{"rendered":"Kinovorf\u00fchrung am Weltfrauentag"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Geesthacht (pm). <\/strong>\u00dcber Gleichstellung, Machtstrukturen und die Bedeutung von Anerkennung weiblicher Leistungen sprechen \u2013 daf\u00fcr soll eine Filmvorf\u00fchrung am Weltfrauentag (8. M\u00e4rz 2026) anreizen. Geesthachts Frauenbeirat, Geesthachts Gleichstellungsbeauftragte Anja Nowatzky und das Team des Kleinen Theaters Schillerstra\u00dfe laden gemeinsam zu einer Vorf\u00fchrung des Streifens \u201eCopa 71\u201c ein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hoffe, dass Filme wie dieser als Katalysator wirken, um nachhaltige Ver\u00e4nderungen anzusto\u00dfen. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass Aufkl\u00e4rung durch verschiedene Medien wie Kino nachwirken. So wie kulturelle Veranstaltungen, die das Thema sichtbar machen, st\u00e4rken sie das Bewusstsein und Engagement f\u00fcr Gleichstellungsthemen\u201c, sagt Anja Nowatzky.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Inhalt des Films:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dokumentarfilm Copa 71 erz\u00e4hlt die Geschichte der Frauen-Fu\u00dfballweltmeisterschaft 1971 in Mexiko. Vor \u00fcber 100.000 Zuschauenden spielten Teams aus Europa, Nord- und S\u00fcdamerika in ausverkauften Stadien \u2013 doch das Turnier wurde nie offiziell von der FIFA anerkannt. Der Film l\u00e4sst ehemalige Spielerinnen zu Wort kommen und zeigt, mit welchen Widerst\u00e4nden, Diskriminierungen und strukturellen H\u00fcrden sie konfrontiert waren, obwohl ihr Sport enorme Begeisterung ausl\u00f6ste.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr mich als Gleichstellungsbeauftragte ist Copa 71 ein starkes Beispiel daf\u00fcr, wie Leistungen von Frauen systematisch unsichtbar gemacht werden \u2013 selbst dann, wenn sie historisch, erfolgreich und gesellschaftlich relevant sind. Der Film verdeutlicht, wie patriarchale Strukturen Frauen aus offiziellen Geschichtsschreibungen ausschlie\u00dfen, warum gleiche Anerkennung, Ressourcen und Repr\u00e4sentation bis heute erk\u00e4mpft werden m\u00fcssen und wie wichtig es ist, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen, sagt Anja Nowatzky, die in diesem Zusammenhang darauf verweist, dass der Film nicht nur anl\u00e4sslich des Weltfrauentags eine gute Wahl ist. \u201eAuch mit Blick auf den Equal Pay Day, der am 27. Februar 2026 ist, macht die Vorf\u00fchrung dieses Films absolut Sinn. Denn auch das Ungleichverh\u00e4ltnis der Gage oder Bezahlung beim Fu\u00dfball wird in dem Streifen thematisiert &#8211; und dieses Ungleichverh\u00e4ltnis ist bis heute so!\u201c Der Equal Pay Day markiert symbolisch die statistische Lohnl\u00fccke zwischen M\u00e4nnern und Frauen von 16 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Karten f\u00fcr das Event im kTS (Schillerstra\u00dfe 33) werden mit 2 Euro pro Person bezuschusst. Die Teilnehmenden k\u00f6nnen w\u00e4hlen, ob sie f\u00fcr 29,90 Euro (abzgl. Euro 2,-) zum Fr\u00fchst\u00fcck vorab kommen und danach den Film schauen wollen oder f\u00fcr 9,50 Euro (abzgl. Euro 2,-) nur ins Kino gehen m\u00f6chten. Das Fr\u00fchst\u00fcck beginnt um 10.30 Uhr, der Film um 12 Uhr. Tickets k\u00f6nnen nicht online reserviert werden, sondern nur direkt beim kTS (pers\u00f6nlich oder telefonisch) erworben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht (pm). \u00dcber Gleichstellung, Machtstrukturen und die Bedeutung von Anerkennung weiblicher Leistungen sprechen \u2013 daf\u00fcr soll eine Filmvorf\u00fchrung am Weltfrauentag (8. M\u00e4rz 2026) anreizen. 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