{"id":80014,"date":"2026-02-02T09:52:00","date_gmt":"2026-02-02T08:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=80014"},"modified":"2026-02-02T09:52:01","modified_gmt":"2026-02-02T08:52:01","slug":"kulturkuerzungen-und-verzoegerungen-bei-vertragsverhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/02\/02\/kulturkuerzungen-und-verzoegerungen-bei-vertragsverhandlungen\/","title":{"rendered":"Kulturk\u00fcrzungen und Verz\u00f6gerungen bei Vertragsverhandlungen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Die SPD-Kreistagsfraktion Herzogtum Lauenburg \u00fcbt scharfe Kritik an der Entscheidung der Kreismehrheit von CDU und B\u00fcndnis90\/ die Gr\u00fcnen, die Kulturf\u00f6rderung um 50.000 Euro zu k\u00fcrzen. F\u00fcr die SPD ist klar: Diese Entscheidung trifft direkt die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und schw\u00e4cht das kulturelle Leben im Kreis erheblich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fcrzung bedeutet ein Minus von \u00fcber 20 Prozent im Kulturangebot \u2013 in einer Zeit, in der die Kosten f\u00fcr Veranstaltungen, Technik und Personal steigen. \u201eWer jetzt bei der Kultur streicht, k\u00fcrzt bei gesellschaftlichem Zusammenhalt, Bildung und Lebensqualit\u00e4t\u201c, erkl\u00e4ren die SPD-Kreistagsmitglieder im zust\u00e4ndigen Ausschuss, Gitta Neemann-G\u00fcntner und Silke Wengorra.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SPD weist den Versuch zur\u00fcck, die Folgen kleinzureden. Schon heute werde ein gro\u00dfer Teil der Kulturarbeit ehrenamtlich getragen. Dieses Engagement habe Grenzen. \u201eEhrenamtliche k\u00f6nnen keine Haushaltsl\u00f6cher stopfen, die die Politik bewusst rei\u00dft\u201c, so Neemann-G\u00fcntner und Wengorra. Besonders alarmierend ist aus Sicht der SPD die Gef\u00e4hrdung etablierter Formate wie des \u201eKultursommers am Kanal\u201c. \u201eSollte ein solches Erfolgsprojekt ins Wanken geraten, w\u00e4re das ein kulturpolitisches Armutszeugnis f\u00fcr den Kreis\u201c, so Hinnerk Bruhn, ebenfalls SPD- Ausschussmitglied.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SPD warnt zudem vor sozialen Folgen: Wenn kostenfreie oder niedrigschwellige Angebote wegfallen, werden ausgerechnet diejenigen ausgeschlossen, die sich Kultur nicht einfach leisten k\u00f6nnen. \u201eAm Ende zahlen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger den Preis \u2013 kulturell und sozial. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich kritisiert die SPD die Verz\u00f6gerungen bei den Vertragsverhandlungen mit der Stiftung durch die Mehrheit von Schwarz\/Gr\u00fcn seit August 2025. Diese Verz\u00f6gerungen f\u00fchrten zu Planungsunsicherheit, unklaren Finanzen und Unsicherheit beim Personal. \u201eDas ist keine Augenh\u00f6he von Kreis und Stiftung, Schwarz\/Gr\u00fcn setzt die gute Zusammenarbeit bewusst aufs Spiel\u201c, so die SPD. Deutliche Kritik richtet die SPD an CDU, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und weitere Fraktionen, die diese K\u00fcrzungen mittragen. \u201eWer bei Gemeinwohlveranstaltungen spart, zeigt, welchen Stellenwert Kultur f\u00fcr ihn hat\u201c, so die SPD.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SPD-Kreistagsfraktion fordert eine Kurskorrektur und betont, dass Kultur keine freiwillige Nebensache sei, sondern ein zentraler Bestandteil \u00f6ffentlicher Daseinsvorsorge sei. \u201eWir werden uns weiterhin mit Nachdruck daf\u00fcr einsetzen, dass Kultur im Kreis nicht kaputtgespart wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). 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