{"id":80009,"date":"2026-02-02T09:41:37","date_gmt":"2026-02-02T08:41:37","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=80009"},"modified":"2026-02-03T11:14:34","modified_gmt":"2026-02-03T10:14:34","slug":"41-alarmierungen-fuer-die-moellner-wehr-im-januar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/02\/02\/41-alarmierungen-fuer-die-moellner-wehr-im-januar\/","title":{"rendered":"41 Alarmierungen f\u00fcr die M\u00f6llner Wehr im Januar"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6lln (ts).<\/strong> Die Hoffnung einen ruhigen Jahreswechsel im Kreise der Familien oder mit Freunden verbringen zu k\u00f6nnen, erf\u00fcllte sich leider auch in diesem Jahr nicht. So sorgten Leichtsinn, Gleichg\u00fcltigkeit und Unvorsichtigkeit beim Umgang mit Feuerwerksk\u00f6rpern in der Silvesternacht f\u00fcr mehrere kleine Eins\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bilanz f\u00fcr den Januar zeigt, dass insgesamt ein au\u00dfergew\u00f6hnlich einsatzintensiver Monat hinter den ehrenamtlichen Rettern liegt. So wurde ihre Hilfe im Januar 41mal ben\u00f6tigt. Allein achtmal forderte der Rettungsdienst die Unterst\u00fctzung im Rahmen einer Tragehilfe an und zweimal wurden Kr\u00e4fte zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung gerufen. In sieben F\u00e4llen sorgten Brandmeldeanlagen beziehungsweise private Rauchwarnmelder f\u00fcr eine Alarmierung, wobei in zwei F\u00e4llen angebrannte Essen die Rauchwarnmelder ausgel\u00f6st hatten. &nbsp;Am 10. sowie am 11. Januar wurden Kr\u00e4fte der Wehr alarmiert, weil zuvor gemeldet worden war, dass Schw\u00e4ne, die sich l\u00e4ngere Zeit nicht bewegt hatten, auf dem Eis des Ziegelsees beziehungsweise des Schmalsees festgefroren sein k\u00f6nnten. Wie zu erwarten war, war dies nicht der Fall.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"630\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feuerwehr-Moelln.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64440\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feuerwehr-Moelln.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feuerwehr-Moelln-300x189.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feuerwehr-Moelln-768x484.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Feuerwehr-Moelln-750x473.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Feuerwehr im Einsatz. Archivbild: Anders<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>1. Januar<\/strong>&nbsp;&nbsp; In den ersten zwei Stunden des Jahres wurde die Hilfe der M\u00f6llner Blaur\u00f6cke bereits sechsmal ben\u00f6tigt. In f\u00fcnf F\u00e4llen mussten glimmende oder brennende Feuerwerksbatterien sowie brennende M\u00fcllbeh\u00e4lter abgel\u00f6scht werden. Die erste Alarmierung, die die Einsatzkr\u00e4fte um 0.14 Uhr erreichte, stellte sich nach dem Eintreffen allerdings als Fehlalarm heraus. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses hatte einen Feuerschein bemerkt und setzte einen Notruf ab. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Feuerkorb im Garten eines Nachbargrundst\u00fccks die Ursache f\u00fcr den Feuerschein war. Ansonsten r\u00fcckten die Ehrenamtler zur Berliner Stra\u00dfe, zum Grambeker Weg, zur Hansestra\u00dfe und zur Kolberger Stra\u00dfe aus.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Januar<\/strong> Wohl aufgrund winterlicher Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse verungl\u00fcckte gegen 6.30 Uhr auf der L 218 zwischen M\u00f6lln und Brunsmark ein mit 30.000 l Heiz\u00f6l beladener Tanklastzug. Er kam von der Stra\u00dfe ab und landete auf der Seite liegend im angrenzenden Wald. Der Fahrer blieb dabei gl\u00fccklicherweise unverletzt und konnte selbst den Notruf absetzen. Da nicht sicher war, ob Betriebsstoffe oder \u00d6l aus dem verungl\u00fcckten Fahrzeug austreten, wurden die Feuerwehren aus M\u00f6lln und Brunsmark zum Unfallort beordert. Vor Ort stellten sich heraus, dass keine Gefahr- und Betriebsstoffe austraten. Nach der erfolgten Vollsperrung der Stra\u00dfe kehrten die Kr\u00e4fte bis auf ein Fahrzeug, mit dem der Brandschutz vor Ort sichergestellt wurde, ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck. Nachdem die Ladung durch den Betreiber in ein Ersatzfahrzeug gepumpt war, wurden Motorwagen und Anh\u00e4nger durch ein Bergungsunternehmen aufgerichtet. Eine Kontrolle ergab, dass keine Leckagen vorhanden waren. Somit konnten auch die letzten Kr\u00e4fte gegen 12.15 Uhr die Einsatzstelle verlassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"889\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/02.01.2026-Unfall-Sterleyer-Strasse.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-80010\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/02.01.2026-Unfall-Sterleyer-Strasse.jpg 500w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/02.01.2026-Unfall-Sterleyer-Strasse-337x600.jpg 337w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">2.1.2026 Unfall Sterleyer Stra\u00dfe. Foto: Feuerwehr M\u00f6lln, hfr<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>2. Januar<\/strong> Bedingt durch Schneelast war ein Baum von einem Grundst\u00fcck an der Posener Stra\u00dfe in den Verkehrsraum der Danziger Stra\u00dfe gekippt. Die um 22.49 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte beseitigten das Hindernis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Januar<\/strong> Um eine Wohnung in K\u00f6thel auf das Vorhandensein von Schadstoffen zu \u00fcberpr\u00fcfen, wurden um 18.15 Uhr Kr\u00e4fte des im Rahmen des L\u00f6schzug-Gefahrgut in M\u00f6lln stationierten Erkunderfahrzeuges alarmiert. Nach der Messung konnten keinerlei Schadstoffe oder Belastungen in der Wohnung festgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Januar<\/strong>&nbsp; Auf der R\u00fcckfahrt von einem Einsatz am Schmalsee beseitigten die Einsatzkr\u00e4fte gegen 15.30 Uhr einen Baum, der \u00fcber einem Weg hing.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Januar<\/strong> Da in der Stettiner Stra\u00dfe seit mehreren Stunden der Motor eines Wohnmobils, ohne dass dort eine Person gesehen wurde, lief, vermuteten Anwohner einen Notfall und setzten einen Notruf ab. Da der Verdacht eines Notfalls oder eines Suizids bestand, verschafften sich die um 19.26 Uhr alarmierten Einsatzkr\u00e4fte Zutritt zu dem Wohnmobil, in dem keine Person aufgefunden wurde. Es stellte sich heraus, dass auf dem Gaspedal ein Stein lag. Nachdem der Motor ausgeschaltet worden war, wurden die Fahrzeugschl\u00fcssel der Polizei \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12. Januar<\/strong> Im Rahmen der nachbarlichen L\u00f6schhilfe r\u00fcckten auch Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr zu einem Feuer nach Duvensee aus. Zuvor waren gegen 21.30 Uhr die Einsatzkr\u00e4fte zu einem brennenden Geb\u00e4ude an der D\u00f6rpstraat alarmiert worden. Die Bewohner, die den Brandausbruch selbst bemerkt hatten, konnten das Geb\u00e4ude noch rechtzeitig selbstst\u00e4ndig verlassen. Zur Unterst\u00fctzung bei der Brandbek\u00e4mpfung wurde auch die Drehleiter der M\u00f6llner Wehr zum Brandobjekt beordert. Gem\u00e4\u00df der Alarm- und Ausr\u00fcckeordnung r\u00fcckten mit der Drehleiter ein L\u00f6schfahrzeug sowie ein F\u00fchrungsfahrzeug aus. Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Dachhaut des Geb\u00e4udes ge\u00f6ffnet, so dass dann die L\u00f6scharbeiten get\u00e4tigt werden konnten. F\u00fcr die M\u00f6llner Kr\u00e4fte war der Einsatz um 1.50 Uhr beendet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/12.01.2026-Feuer-Duvensee.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-80012\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/12.01.2026-Feuer-Duvensee.jpg 500w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/12.01.2026-Feuer-Duvensee-450x600.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">12.1.2026 Feuer in Duvensee. Foto: FFW M\u00f6lln, hfr<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>13. Januar<\/strong> Da die Gefahr bestand, dass gro\u00dfe Eiszapfen von einem Geb\u00e4ude an der Hauptstra\u00dfe auf den Gehweg beziehungsweise die Fahrbahn fallen k\u00f6nnten, wurde die M\u00f6llner Wehr um 11.58 Uhr um Hilfe gebeten. Aufgrund der Nachbereitung des Einsatzes in Duvensee, befanden sich gerade einige Ehrenamtler im Ger\u00e4tehaus und konnten die Drehleiter besetzen. Wenig sp\u00e4ter konnten die Eiszapfen entfernt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>23. Januar<\/strong> Als die Bewohner eines Hauses an der Martin-Behaim-Stra\u00dfe bemerkten, dass das Wohnzimmer verraucht war, setzten sie einen Notruf ab. Beim Eintreffen der um 11.15 Uhr alarmierten Einsatzkr\u00e4fte hatte sich der Rauch bereits verzogen. Da nicht auszuschlie\u00dfen war, dass der Rauch urspr\u00fcnglich vom Schornstein kam, wurde ein Schornsteinfeger angefordert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. Januar <\/strong>Nachdem der Leitstelle eine Rauchentwicklung aus einer WC-Anlage im Bereich des Kurparks gemeldet worden war, wurden um 13.41 Uhr Kr\u00e4fte der Wehr alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass mehrere Anbauteile sowie die Decke der WC-Anlage zerst\u00f6rt waren. Die Meldende berichtete, dass offenbar ein Knallk\u00f6rper in der Anlage gez\u00fcndet wurde. Der dabei entstandene Rauch f\u00fchrte zur Alarmierung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. Januar<\/strong> Ein nicht allt\u00e4glicher Unfall ereignete sich an diesem Nachmittag auf dem Gel\u00e4nde des M\u00f6llner Augustinums. Hier war ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug in die Geb\u00e4udefassade gefahren und hatte dabei ein B\u00fcro getroffen. Da der Fahrer das Fahrzeug zun\u00e4chst nicht alleine verlassen konnte, alarmierte die Leitstelle mit dem Stichwort &#8222;VU Person klemmt\u201c die Rettungskr\u00e4fte. Aufgrund der Baustelle in der M\u00f6llner Innenstadt, die zu Verz\u00f6gerungen bei der Anfahrt der M\u00f6llner Kr\u00e4fte f\u00fchrt,&nbsp; wurden daher auch die Feuerwehren aus Brunsmark, Horst und Schmilau mit alarmiert. Als die Feuerwehrkr\u00e4fte am Einsatzort eintrafen, wurde der Fahrer bereits im Rettungswagen versorgt. Es zeigte sich, dass nicht nur die Au\u00dfenfassade aus Glas- und Leichtbauw\u00e4nden vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden war, sondern dass durch eine gebrochene Heizungszuleitung Wasser austrat. Das ausgetretene Wasser war vom B\u00fcro durch Versorgungs\u00f6ffnungen bis in den Keller des Geb\u00e4udes gelaufen und wurde mit Wassersaugern beseitigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>26. Januar<\/strong> Die im Rahmen des L\u00f6schzug-Gefahrgut um 5.57 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte r\u00fcckten wenig sp\u00e4ter mit dem Erkunderfahrzeug nach Klinkrade aus. Hier war zuvor gemeldet worden, dass es in einem Geb\u00e4ude nach Gas riechen w\u00fcrde. Noch auf der Einsatzfahrt wurde durch die \u00f6rtliche Feuerwehr \u00fcber Funk gemeldet, dass kein Gasgeruch wahrnehmbar ist. Daraufhin kehrten die M\u00f6llner Einsatzkr\u00e4fte ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (ts). Die Hoffnung einen ruhigen Jahreswechsel im Kreise der Familien oder mit Freunden verbringen zu k\u00f6nnen, erf\u00fcllte sich leider auch in diesem Jahr nicht. So sorgten Leichtsinn, Gleichg\u00fcltigkeit und Unvorsichtigkeit beim Umgang mit Feuerwerksk\u00f6rpern in der Silvesternacht f\u00fcr mehrere kleine Eins\u00e4tze. 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