{"id":79725,"date":"2026-01-22T10:52:40","date_gmt":"2026-01-22T09:52:40","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=79725"},"modified":"2026-01-22T10:52:42","modified_gmt":"2026-01-22T09:52:42","slug":"auch-kleine-haustierbisse-bergen-hohe-infektionsgefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/01\/22\/auch-kleine-haustierbisse-bergen-hohe-infektionsgefahr\/","title":{"rendered":"Auch kleine Haustierbisse bergen hohe Infektionsgefahr"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Katzen und Hunde sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Auch\u00a0im Herzogtum Lauenburg\u00a0lassen sich Nachbars Hund oder eine zutrauliche Katze gerne kraulen oder streicheln. Doch auch sie k\u00f6nnen schlechte Tage haben, was b\u00f6se Folgen haben kann: in Deutschland ereignen sich j\u00e4hrlich etwa 50.000 Bissverletzungen. Die meisten werden durch Hunde und Katzen aus dem eigenen Haushalt oder der Nachbarschaft verursacht. Vor allem Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Oft sehen Bisswunden auf den ersten Blick harmlos aus, doch durch die Z\u00e4hne k\u00f6nnen Krankheitserreger in die Tiefe gelangen. Dies wird besonders durch die spitzen Eckz\u00e4hne von Katzen beg\u00fcnstigt. \u201eTierbisse werden leider h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt, obwohl sie ein hohes Infektionsrisiko bergen. Wir empfehlen deshalb dringend allen Betroffenen aus\u00a0dem Kreis Herzogtum Lauenburg, bei Bissverletzungen unbedingt den Hausarzt aufzusuchen und die Wunde untersuchen und behandeln zu lassen\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter\u00a0Reinhard Wunsch. Durch Tierbisse k\u00f6nnen zum Beispiel Wundstarrkrampf, Tollwut, Tular\u00e4mie oder Leptospirose \u00fcbertragen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"633\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/AOK-Gesundheit-Haustierbisse_2026.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-79726\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/AOK-Gesundheit-Haustierbisse_2026.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/AOK-Gesundheit-Haustierbisse_2026-600x380.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/AOK-Gesundheit-Haustierbisse_2026-768x486.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Selbst der friedlichste Vierbeiner kann sich erschrecken oder bedroht f\u00fchlen und schnappt im Affekt pl\u00f6tzlich zu. Die AOK NordWest r\u00e4t, Bissverletzungen unbedingt medizinisch versorgen zu lassen. Foto: AOK, colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Selbst der friedlichste Vierbeiner kann sich erschrecken oder bedroht f\u00fchlen und schnappt im Affekt pl\u00f6tzlich zu. Besonders h\u00e4ufig betroffen sind Kinder, da sie zu pl\u00f6tzlichen Bewegungen neigen, die das Haustier in erschrecken k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen noch nicht einsch\u00e4tzen, wann sich ein Tier bel\u00e4stigt f\u00fchlt und beginnt, sich zu wehren. Rund 25 Prozent aller Bissverletzungen betreffen Kinder unter sechs Jahren, etwa 34 Prozent im Alter von sechs bis 17 Jahren. Bei den J\u00fcngeren dominieren Verletzungen im Kopf-Hals-Bereich, bei den \u00c4lteren an den oberen und unteren Extremit\u00e4ten. Vorsorge ist hier der beste Ratgeber: Eltern sollten mit ihren Kindern \u00fcber den Umgang mit Tieren besprechen: Zum Beispiel, keine schlafenden Tiere zu st\u00f6ren, auch nicht beim Fressen, und nicht ungefragt auf jeden fremden Hund zuzulaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Katzenbisse sind zwar seltener als die vom Hund, aber das Infektionsrisiko der Wunde ist deutlich h\u00f6her. Der Grund daf\u00fcr ist der Speichel des Stubentigers. Dieser enth\u00e4lt ungew\u00f6hnliche Krankheitserreger, die mit dem Biss der spitzen Z\u00e4hne in die Wunde gelangen. W\u00e4hrend das Infektionsrisiko bei einem Tierbiss im Durchschnitt zwischen zehn und 20 Prozent liegt, betr\u00e4gt es bei einem Katzenbiss 30 bis 50 Prozent. Zudem h\u00e4ngt es vom Gesundheitszustand der gebissenen Person ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade kleine Wunden schlie\u00dfen sich schnell wieder, sodass es zun\u00e4chst scheint, als handele es sich um eine harmlose, oberfl\u00e4chliche Verletzung. \u201eAuch mit einer vermeintlich kleinen Wunde sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen. Denn bleibt die Bissverletzung unbehandelt, kann sie sich entz\u00fcnden und zu schweren und dauerhaften Sch\u00e4den an Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen f\u00fchren\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter&nbsp;Wunsch. Sp\u00e4testens wenn R\u00f6tungen, Schwellungen oder pochende Schmerzen auftreten, sollte eine \u00c4rztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Auch allgemeines Unwohlsein und Fieber k\u00f6nnen auf eine Infektion hinweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00c4rztin oder der Arzt wird dann die Wunde versorgen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Au\u00dferdem kann die Tetanusimpfung aufgefrischt werden. Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den Impfschutz gegen Tetanus alle zehn Jahre aufzufrischen \u2013 nach Verletzungen auch fr\u00fcher. \u201eUm den Impfstatus zu \u00fcberpr\u00fcfen, ist es gut, den Impfpass gleich in die Praxis mitzunehmen\u201c, sagt\u00a0Wunsch. Weitere Infos im Internet unter <a href=\"https:\/\/www.aok.de\/pk\/nordwest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.aok.de\/nw,<\/a> Rubrik Gesundheitsmagazin unter K\u00f6rper &amp; Psyche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Katzen und Hunde sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Auch\u00a0im Herzogtum Lauenburg\u00a0lassen sich Nachbars Hund oder eine zutrauliche Katze gerne kraulen oder streicheln. Doch auch sie k\u00f6nnen schlechte Tage haben, was b\u00f6se Folgen haben kann: in Deutschland ereignen sich j\u00e4hrlich etwa 50.000 Bissverletzungen. 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