{"id":79321,"date":"2026-01-15T04:56:00","date_gmt":"2026-01-15T03:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=79321"},"modified":"2026-01-16T10:30:17","modified_gmt":"2026-01-16T09:30:17","slug":"100-jahre-kreisarchiv-herzogtum-lauenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2026\/01\/15\/100-jahre-kreisarchiv-herzogtum-lauenburg\/","title":{"rendered":"100 Jahre Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg gibt es inzwischen seit 100 Jahren. Anl\u00e4sslich dieses Jubil\u00e4ums ist in der aktuellen Printausgabe der \u201eLauenburgischen Heimat\u201c, der Vereinszeitschrift des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg, ein ausf\u00fchrlicher Beitrag zur Geschichte des Archivs erschienen. Herzogtum direkt ver\u00f6ffentlicht diesen Artikel nun exklusiv online. Der Text zeichnet die Anf\u00e4nge des Kreisarchivs nach, beleuchtet seine r\u00e4umliche und organisatorische Entwicklung und stellt die Menschen vor, die das Archiv seit 1925 gepr\u00e4gt haben. Grundlage sind historische Quellen, Archivberichte und die zum Jubil\u00e4um erarbeiteten Inhalte, die einen Einblick in die Arbeit, die Best\u00e4nde und die Bedeutung des Kreisarchivs f\u00fcr die regionale Geschichts- und Familienforschung geben.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Von Kerstin Letz<\/strong><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg kann auf seine 100-j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcckblicken. Im M\u00e4rz 1925 n\u00e4mlich beschloss der Kreisausschuss des Kreis- und Landeskommunalverbandes Herzogtum Lauenburg, Dr. Hans Ferdinand Gerhard als Archivar des Kreises mit der Amtsbezeichnung \u201eLauenburgischer Landesarchivar\u201c einzustellen. Sein Dienstvertrag wurde mit Wirkung vom 1. April 1925 geschlossen, somit gilt dieses Datum als Gr\u00fcndungsdatum des Kreisarchivs Herzogtum Lauenburg.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\">1<\/span><\/sup><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Erste Heimat des Kreisarchivs wurde das \u201eLandeshaus\u201c, sp\u00e4ter \u201eAltes Kreishaus\u201c genannt. Dieses Geb\u00e4ude war von 1726 bis 1728 durch den L\u00fcbeckischen Baumeister Petriny als Regierungskanzlei neben der Hauptwache am Markt errichtet worden. 1922 wurde es nach Umbauma\u00dfnahmen als \u201eLandeshaus\u201c feierlich eingeweiht, auch Magazine und B\u00fcror\u00e4ume f\u00fcr ein Archiv wurden hergerichtet.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\">2<\/span><\/sup><\/span><\/span>Im Verwaltungsbericht des Lauenburgischen Kommunalverbandes von 1925 hei\u00dft es dazu: \u201eDie Neuordnung des Archivs im Landeshause wurde vollendet. Der Hauptraum wirkt durch seine Gliederung und die freundlichen Farben sehr h\u00fcbsch. Ein neu geschaffener Nebenraum enth\u00e4lt die Korn-, Geld- und Dienstregister seit 1695, die f\u00fcr die l\u00e4ndliche Familienforschung von gr\u00f6\u00dftem Werte sind. Ein vielteiliger gro\u00dfer Wandschrank ist dazu bestimmt, die Leihgaben der adligen G\u00fcter, der Innungen, Vereine usw. aufzunehmen und f\u00fcr die Eigent\u00fcmer zu bewahren.\u201c<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\">3<\/span><\/sup><\/span><\/span>Die Archivalien eines der heute noch wichtigsten Best\u00e4nde des Archivs waren indes bereits eher in das Kreishaus gekommen. Der Erblandmarschall von Gudow hatte schon 1907 das bedeutende Archiv der Ritter- und Landschaft in das Kreishaus nach Ratzeburg \u00fcberf\u00fchrt, wo es durch den Regierungsassessor Dr. Freiherr von Heintze aus K\u00f6slin mit Hilfe des L\u00fcbecker Staatsarchivars Johannes Kretzschmar geordnet worden war.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\">4<\/span><\/sup><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"696\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Dr.-Kurt-Langenheim-1968-Kreisarchiv-Herzogtum-Lauenburg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-79436\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Dr.-Kurt-Langenheim-1968-Kreisarchiv-Herzogtum-Lauenburg.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Dr.-Kurt-Langenheim-1968-Kreisarchiv-Herzogtum-Lauenburg-600x418.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Dr.-Kurt-Langenheim-1968-Kreisarchiv-Herzogtum-Lauenburg-768x535.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Kurt Langenheim, 1968 (Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Abt. 14.Foto, Nr. 13\/2)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um das 100. Jubil\u00e4um des Kreisarchivs geb\u00fchrend zu begehen, wurden zwei Wege beschritten. Zum einen n\u00e4hert sich das Kreisarchiv seiner Geschichte, in dem es monatlich eine besondere Archivalie auf seiner Homepage pr\u00e4sentiert. Dabei wurde und wird auf drei Aspekte das Augenmerk gelegt; vorgestellt werden die Archivarinnen und Archivare des Kreisarchivs, dann der Ort des Archivs und nat\u00fcrlich sein Inhalt: aus den umfangreichen und vielschichtigen Aktenbest\u00e4nden werden ganz besondere St\u00fccke ausgew\u00e4hlt und veranschaulicht.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\">5<\/span><\/sup><\/span><\/span> Zum anderen wurde das Jubil\u00e4um bei einem Tag der offenen T\u00fcr gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern des Kreises gefeiert. Das Team des Kreisarchivs gestaltete ein publikumswirksames Programm: eine Ausstellung im historischen Sitzungssaal zeigte wertvolle Urkunden der Ritter- und Landschaft, im Lesesaal konnte man sich umfassend zum Thema \u201eFamilienforschung im Kreisarchiv\u201c informieren und im Flur wurden Schautafeln zu den Archivarinnen und Archivaren des Kreisarchivs pr\u00e4sentiert. Auf Grundlage dieser Schautafeln \u2013 der \u201eAhnengalerie des Kreisarchivs\u201c &#8211; werden hier nun die Leiterinnen und Leiter des Kreisarchivs in chronologischer Reihenfolge jeweils kurz vorgestellt, haupts\u00e4chlich mit Blick auf ihr Wirken im Kreisarchiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Hans Ferdinand Gerhard<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>* 14. M\u00e4rz 1868 in Wolfenb\u00fcttel, <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2020 15. September 1930 in Ratzeburg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der aus Wolfenb\u00fcttel stammende Gerhard hatte in Berlin, Freiburg und Heidelberg Deutsche Philologie, Neuere Geschichte und Philosophie studiert und sich nebenher eingehend mit Kunst- und Kulturgeschichte sowie mit Fragen der Volkswirtschaft und Naturwissenschaft besch\u00e4ftigt. In Heidelberg wurde er 1893 mit magna cum laude zum Doctor philosophiae promoviert, Thema seiner Dissertation war \u201eJohannes Petrus de Memel und die Schwankliteratur des 14. Jahrhunderts\u201c. Danach f\u00fchrten ihn Studienreisen u.a. nach Genf, Paris und London. Seit 1885 war er in der Redaktion des \u201eHamburgischen Correspondenten\u201c als Feuilletonredakteur und Herausgeber der \u201eZeitung f\u00fcr Literatur, Kunst und Wissenschaft\u201c angestellt. Er wurde 1897 Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft und hatte, selbst dem Schreiben nachgehend, viele Kontakte zu Hamburger Dichtern. In Ratzeburg seit 1905 als freier Schriftsteller lebend, trat er dem Vorstand des Ratzeburger B\u00fcrgervereins f\u00fcr die Pflege der Volksbildung bei und hielt zahlreiche Vortr\u00e4ge. W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges half er als Lehrer an der Lauenburgischen Gelehrtenschule aus. 1920 bewarb sich Gerhard auf die Stelle eines wissenschaftlichen Beraters f\u00fcr die Volkshochschulen im Kreis.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>6<\/sup><\/span><\/span>Sein Interesse an der Volksbildungsarbeit bestand schon seit Studienzeiten, zudem hatten ihn vielf\u00e4ltige Kontakte zur Hamburger Bewegung der k\u00fcnstlerischen Volkserziehung gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Beschluss des Kreisausschusses des Kreises Herzogtum Lauenburg vom 20. M\u00e4rz 1925 wurde Dr. Hans Ferdinand Gerhard als erster \u201eLauenburgischer Landesarchivar\u201c fest eingestellt. Im St\u00e4ndehaus, dem heutigen Alten Kreishaus in Ratzeburg, Am Markt 10, fand Gerhard seine Wirkungsst\u00e4tte. Nach Umbauma\u00dfnahmen konnten im Kreishaus ab 1925 die Altbest\u00e4nde des Archivs bis 1882 sowie die Korn-, Geld-, Dienst- und Bruchregister der vier lauenburgischen \u00c4mter in zwei Magazinr\u00e4umen und die Urkunden im Gew\u00f6lbezimmer hinter dem Landratszimmer untergebracht werden, f\u00fcr die Archivleitung standen B\u00fcror\u00e4ume zur Verf\u00fcgung. Gerhard ordnete die vorhandenen Archivbest\u00e4nde neu und machte sie f\u00fcr die wissenschaftliche Forschung nutzbar. Dass Gerhards Archivarbeit gro\u00dfes Vertrauen im Kreis genoss, beweist u.a. der Verwaltungsbericht des Lauenburgischen Landeskommunalverbandes von 1926<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>7<\/sup><\/span><\/span>. In ihm wird die Schenkung des Gutsarchivs Rondeshagen an das \u201eLandesarchiv\u201c (das heutige Kreisarchiv) anerkennend bemerkt. Gleichzeitig bem\u00fchte sich Gerhard intensiv um die lauenburgische Heimatgeschichte, er \u00fcbernahm den Vorsitz des 1925 gegr\u00fcndeten Heimatbundes Kreis Herzogtum Lauenburg und die Schriftleitung der seit Oktober 1925 erschienenen Lauenburgischen Heimat. Mit besonderem Engagement widmete sich Gerhard dem Aufbau eines Heimatmuseums (dem Vorl\u00e4ufer des heutigen Kreismuseums), welches 1929 in der alten B\u00fcrgerschule in der Schrangenstra\u00dfe in Ratzeburg eingeweiht werden konnte. Auch der Aufbau einer Volksb\u00fccherei ist ihm zu verdanken.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>8<\/sup><\/span><\/span>Leider verstarb Gerhard viel zu fr\u00fch am 15. September 1930.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>9<\/sup> G<\/span><\/span>erhards Nachlass, der vor allen Dingen sein schriftstellerisches Werk umfasst, befindet sich im Kreisarchiv.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>10<\/sup><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Exkurs: Lauenburgische Heimat<\/p>\n\n\n\n<p>Wie oben erw\u00e4hnt, wurde 1925 auch die erste Lauenburgische Heimat herausgegeben, damit gilt es, ein weiteres Jubil\u00e4um zu feiern. Herausgeber war der neu gegr\u00fcndete Heimatbund, hervorgegangen aus der Ortsgruppe Heimatschutz f\u00fcr den Kreis Herzogtum Lauenburg und Umgebung, von Regierungsassessor Sperber im Jahre 1911 gegr\u00fcndet. In seiner ersten Nummer im Oktober 1925 stellte der Heimatbund seine Aufgaben dar: Wichtigstes Anliegen sollte die bauberatende T\u00e4tigkeit f\u00fcr den Heimatschutz im engeren Sinne sein, hingewiesen wurde auf einen Arbeitsausschuss f\u00fcr Bauberatung. Im Weiteren benannte Schriftleiter Hans Ferdinand Gerhard das Studium und den Schutz der Naturdenkm\u00e4ler, der Flora und Fauna des Kreises sowie der arch\u00e4ologischen Denkm\u00e4ler als Angelegenheiten des Heimatbundes. \u201eDie Erforschung der lauenburgischen Geschichte \u2013 vor allem in ihren politischen Zusammenh\u00e4ngen &#8211; nimmt der Heimatbund einstweilen nur in bescheidenem Ma\u00dfe in seinen Arbeitsplan auf; denn er hofft, dass der so verdienstvolle lauenburgische Geschichtsverein sich dieser Aufgabe bald wieder mit voller Kraft widmen wird\u201c.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>11<\/sup><\/span><\/span>Diese Hoffnung sollte sich nicht erf\u00fcllen, daf\u00fcr gingen der Heimatbund und der Geschichtsverein seit 1949 mit der Gr\u00fcndung des \u201eHeimatbund und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg\u201c gemeinsame Wege.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>12 <\/sup><\/span><\/span>Gleichzeitig fand damit auch diese Folge der Lauenburgischen Heimat ein Ende. Die Satzung des neugegr\u00fcndeten Vereins bestimmte jedoch weiterhin die Herausgabe einer Zeitschrift, und 1950 konnte das erste Heft der \u201eNeuen Folge\u201c der Lauenburgischen Heimat erscheinen. Die von 1925 bis 1940 erschienen Hefte werden heute als \u201eAlte Folge\u201c bezeichnet.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>13<\/sup><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Siegfried Schellbach<\/b><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">* 14. August 1866 in Berlin, <\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>\u2020 <span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">26. Dezember 1951 in Mustin<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1931 \u00fcbernahm laut Verwaltungsbericht des Lauenburgischen Landeskommunalverbandes 1931<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Arial, serif;\">14<\/span><\/sup><\/span><\/span><span lang=\"en-US\"> der \u201eBibliothekar i.R.\u201c Siegfried Schellbach ehrenamtlich die Leitung des Kreisarchivs und des Heimatmuseums. Schellbach hatte in Berlin eine Ausbildung zum Bildhauer in der Kunstschule im Kunstgewerbemuseum und in der Kunstakademie genossen. Er war in Berlin als selbstst\u00e4ndiger freier K\u00fcnstler, Schriftsteller und Kunstkritiker t\u00e4tig. Durch die Herstellung einer B\u00fcste Friedrich Nietzsches 1895 wurde die Friedrich Krupp-AG auf Schellbach aufmerksam und machte ihn zum Leiter der Bildungsst\u00e4tte der Firma, sp\u00e4ter zum Bibliothekar der Krupp\u00b4schen B\u00fccherhalle in Essen. Aufgrund von Sparma\u00dfnahmen der Nachkriegsjahre verlor er diese Anstellung. Er erwarb das Haus \u201eBreidablik\u201c in Mustin und zog Ende der 1920er Jahre mit seiner Frau, der Illustratorin Elisabeth Schellbach, dorthin um.<\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\">15<\/span><\/sup><span lang=\"en-US\"> S<\/span><\/span><\/span><span lang=\"en-US\">eitdem wandte sich Schellbach der heimatkundlichen Arbeit zu. Als ehemaliger Bildhauer widmete er sich der Erforschung der Heimatkunst und Volkskunde und unterst\u00fctzte bereits Dr. Gerhard bei der Neuerwerbung von Objekten f\u00fcr das Kreismuseum. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Unter Schellbachs \u00c4gide konnten f\u00fcr das Kreisarchiv u.a. in den 1930er Jahren die beiden Gutsarchive aus Niendorf an der Stecknitz und am Schaalsee\/Goldensee, darunter zahlreiche Urkunden aus dem Witzendorffschen Bestand, f\u00fcr das Kreisarchiv erworben werden. Aktiv unterst\u00fctzte Schellbach die Familienforschung im Kreis, u.a. initiierte er die Erstellung der Dubletten der Kirchenb\u00fccher des Kreises. Unter seiner Amtsf\u00fchrung wurde das Heimatmuseum weiter ausgebaut und erwarb sich einen guten Ruf. Schellbach war au\u00dferdem stark involviert in die vorgeschichtliche Landesaufnahme des Kreises durch Fundsuche, Meldung und Abgabe von St\u00fccken an das Landesmuseum. Im Heimatbund engagierte sich Schellbach als Vorsitzender und Schriftleiter der Vereinszeitschrift Lauenburgische Heimat. Nach sechs Jahren legte er 1937 den Vorsitz und die Schriftleitung der Zeitschrift zugunsten des Rektors Robert Schwartz nieder. Dass dieser R\u00fcckzug auch politischer Natur war, liegt laut \u201eMitteilung [der neuen Schriftleitung, Anm. Verf.] an den Heimatbund\u201c nahe: \u201e\u2026Die neue Schriftleitung wird sich bem\u00fchen, die Ideen des dritten Reiches auf heimatlichem Boden zu f\u00f6rdern\u2026\u201c.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Arial, serif;\">16<\/span><\/sup><\/span><\/span>Nicht zuletzt die von Schellbach ver\u00f6ffentlichten Aufs\u00e4tze in der Lauenburgischen Heimat zeugen von seinem gro\u00dfen &#8211; wohlgemerkt ehrenamtlichen &#8211; Engagement f\u00fcr die Geschichtsforschung des Kreises Herzogtum Lauenburg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Kurt Langenheim<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>* 21. Januar 1903 in Redingsdorf, Kreis Eutin, <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2020 18. September 1990 in Wendelstein<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stelle der Leitung des Kreisarchivs und Heimatmuseums war seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vollkommen unbesetzt, Siegfried Schellbach hatte sich einige Jahre um eine Nachfolge bem\u00fcht. Zum 1. September 1950 konnte Dr. Kurt Langenheim beim Kreis Herzogtum Lauenburg als Leiter des Lauenburgischen Heimatmuseums, des Kreisarchivs und des neu geschaffenen Amtes f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten eingestellt werden. Langenheim hatte von 1925 bis 1932 Geschichte und Altertumskunde an Universit\u00e4ten in M\u00fcnchen, Kiel und Berlin studiert und 1932 zur Megalithkeramik in Schleswig-Holstein promoviert. Nach seinem Studium war er als Assistent beim Staatlichen Museum f\u00fcr Naturkunde und Vorgeschichte in Danzig angestellt, sp\u00e4ter als Kustos beim Landesamt f\u00fcr Vorgeschichte in Breslau t\u00e4tig. Von 1938 bis zum Kriegsende leitete er als Direktor das Museum f\u00fcr Naturkunde und Vorgeschichte in Danzig und war seit 1939 Dozent f\u00fcr das Fach Vorgeschichte an der Technischen Universit\u00e4t Danzig. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wurde Langenheim von 1939 bis 1940 und von 1943 bis 1944 zur Front eingezogen. 1944 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde 1946 entlassen. Aufgrund seiner NSDAP-Mitgliedschaft seit 1927 und seiner nachweislichen Unterst\u00fctzung der Partei wurde er durch den Entnazifizierungsausschuss f\u00fcr den Kreis Pl\u00f6n 1948 in die Kategorie IV (Mitl\u00e4ufer) eingestuft.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>17<\/sup><\/span><\/span>Als Langenheim die Leitung des Kreisarchivs \u00fcbernahm, befand es sich noch im Alten Kreishaus am Markt. Langenheim bem\u00fchte sich intensiv um die Neuordnung des Archivs und Neuerwerbung von Archivalien, so berichtete er u.a. in den Lauenburgischen Heimatheften 1954 \u00fcber den Erwerb des Gutsarchivs G\u00fclzow<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>18<\/sup><\/span><\/span>und 1959 des Gutsarchivs M\u00fcssen<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>19<\/sup><\/span><\/span>. Intensiv bem\u00fchte sich Langenheim um den Aufbau des Kreismuseums, denn noch aus Kriegszeiten lagen die musealen St\u00fccke 1950 verpackt im Proviantamt neben der Belowkaserne. 1954 konnte nach langj\u00e4hriger Verhandlung f\u00fcr das Kreismuseum ein Nebengeb\u00e4ude des Herrenhauses (heute Kreismuseum) auf dem Domhof, in dem sich zu dieser Zeit die Domprobstei befand, angemietet werden. Nach seinem Umbau zog 1955 auch das Kreisarchiv hier in neu gestaltete Kellerr\u00e4ume ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank Langenheims Engagement konnte 1958 das Kreismuseum f\u00fcr das Publikum zug\u00e4nglich gemacht werden. Zu Langenheims Aufgaben geh\u00f6rten als Leiter des Amtes f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten ebenso die Erwachsenenbildung, das B\u00fcchereiwesen sowie die Theater-, Musik- und Denkmalpflege.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>20<\/sup><\/span><\/span>Er organisierte die Kreiskulturtage und war ma\u00dfgeblich an der Durchf\u00fchrung des j\u00e4hrlichen Wettbewerbs \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c beteiligt, welcher im Kreis Herzogtum Lauenburg seinen Anfang genommen hat.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>21<\/sup><\/span><\/span>Aktiv setzte sich Langenheim f\u00fcr die Heimatpflege ein. Von 1952 bis 1971 war er Schriftleiter der Zeitschrift Lauenburgische Heimat und arbeitete engagiert als Vortragender im Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg sowie im Vorsitz des Gesamtvereins mit.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>22\/23<br><\/sup><\/span><\/span>Ihm sind mehr als 225 Publikationen, viele Vortr\u00e4ge und Rezensionen zu verdanken.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>24<\/sup><\/span><\/span>Zum 1. Februar 1968 trat er in den Ruhestand und war danach noch f\u00fcr einige Zeit ehrenamtlich t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Hans-Georg Kaack<\/p>\n\n\n\n<p>* 9. Januar 1932 in Rendsburg,<\/p>\n\n\n\n<p>\u2020 28. Januar 2008 in Ratzeburg<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Ende Dezember 1967 ausgeschriebene Stelle eines Leiters des Amtes f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten bewarb sich 1968 Dr. Hans-Georg Kaack.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>25<\/sup><\/span><\/span>Dieser hatte von 1954 bis 1961 Geschichte, Germanistik, Philosophie und P\u00e4dagogik an den Universit\u00e4ten in Freiburg und Kiel studiert und 1966 zu den Anf\u00e4ngen der Stadt Rendsburg einschlie\u00dflich ihrer Ratsverfassung bis gegen Ende des 16. Jahrhunderts promoviert. Seine berufliche Karriere startete er als Archiv-Berater f\u00fcr die Schleswig-Holsteinische landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft Kiel in Rendsburg. Nach dem Aufbau des Archivs der Genossenschaft wurde er 1967 zum Schulungsleiter f\u00fcr den Raiffeisenverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. in Kiel ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Beschluss des Kreisausschusses des Kreises Herzogtum Lauenburg vom 20. M\u00e4rz 1968 \u00fcbernahm Dr. Hans-Georg Kaack zum 1. Juni 1968 die Leitung des Amtes f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten mit dem Diensttitel \u201eKreisarchivar\u201c.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>26<\/sup><\/span><\/span>Er f\u00fchrte damit die umfangreichen Aufgaben seines Vorg\u00e4ngers Dr. Kurt Langenheim fort. Seit 1969 teilte sich Kaack die Verantwortung f\u00fcr die Herausgabe der Zeitschrift Lauenburgische Heimat des Heimatbund und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg mit Langenheim und l\u00f6ste diesen 1971 schlie\u00dflich komplett ab. Kaack war vielseitig interessiert, publizierte regelm\u00e4\u00dfig und f\u00f6rderte \u00fcber Vortr\u00e4ge die Erwachsenenbildung im Kreis. Seine Forschungsthemen konzentrierten sich auf das Mittelalter und die Fr\u00fche Neuzeit, besonders widmete er sich der Erforschung der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg. 1981 wurde das Amt f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten aufgel\u00f6st. Kaack blieb \u201eLeiter des Kreismuseums einschlie\u00dflich Kreisarchiv\u201c. Der Denkmalschutz und der Wettbewerb \u201eUnser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u201c wurden dem Planungsamt unterstellt, die \u00fcbrigen Verwaltungsangelegenheiten einschlie\u00dflich Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung f\u00fcr die Kreiskulturgesellschaft und die Federf\u00fchrung des Ausschusses f\u00fcr Kultur- und Gemeinschaftspflege wurden dem Amt f\u00fcr Jugend, Sport und Kultur, Kulturabteilung, zugeordnet. Seit 1981 erhielt Kaack Unterst\u00fctzung von einer speziell f\u00fcr die Archivarbeiten angestellten Kreisarchivinspektorin.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>27<\/sup><\/span><\/span>1982 zogen die Archivalien, welche seit 1955 in den Kellerr\u00e4umen der alten Domprobstei (dem heutigen Kreismuseum) lagerten, zur\u00fcck ins sanierte Alte Kreishaus am Markt \u2013 in die R\u00e4umlichkeiten, die auch heute noch vom Kreisarchiv genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaack veranlasste die Aufarbeitung vieler Quellen des Kreisarchivs und hat sich um die regionale Geschichtsschreibung mit vielen Publikationen, Vortr\u00e4gen und Sonderausstellungen \u00e4u\u00dferst verdient gemacht.28 In der Lauenburgischen Heimat erschienen zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen von ihm.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>29<\/sup><\/span><\/span>Im Juli 1995 verabschiedete sich Dr. Hans-Georg Kaack in den Ruhestand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cordula Bornefeld<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>* in Koblenz<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im Oktober 1993 \u00fcbernahm Cordula Bornefeld die Leitung des Kreisarchivs, damit stand erstmals eine Frau und erfahrene Archivarin an der Spitze des Hauses. Bornefeld hatte von 1977 bis 1980 eine Ausbildung als Archivinspektorin beim Landeshauptarchiv in Koblenz absolviert und war danach beim nordrhein-westf\u00e4lischen Staatsarchiv in M\u00fcnster angestellt.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>30<\/sup><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Ihre haupts\u00e4chliche T\u00e4tigkeit sah sie in der Verzeichnung zahlreicher Aktenbest\u00e4nde, so schuf sie Grundvoraussetzungen f\u00fcr die Nutzung des Archivgutes durch die \u00d6ffentlichkeit. Unter ihrer \u00c4gide entstand eine Vielzahl an Findb\u00fcchern. Zun\u00e4chst konzentrierte sie sich besonders auf die \u00e4lteren Best\u00e4nde des Kreisarchivs, d.h. auf die Archivalien der ehemaligen \u00c4mter Ratzeburg, Lauenburg, Schwarzenbek und Steinhorst, der Ritter- und Landschaft und der Gutsarchive. Sp\u00e4ter erschloss sie viele beh\u00f6rdliche Unterlagen der Kreisverwaltung des Herzogtums Lauenburg.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>31<\/sup><\/span><\/span>Cordula Bornefelds Zeit im Kreisarchiv war gepr\u00e4gt vom engen Austausch und der Zusammenarbeit mit den Archivkolleginnen und -kollegen des Kreises, die in gemeinsamen Aktionswochen, Ausstellungen, Workshops, Buchprojekten und Publikationen m\u00fcndete: so z.B. dem Werk \u201eZwischen Stillstand und Wandel\u201c \u00fcber die j\u00fcngste lauenburgische Geschichte, welches anl\u00e4sslich des 125. Kreisjubil\u00e4ums 2001 erschien.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>32<\/sup><\/span><\/span>In weiteren eigenst\u00e4ndigen Ver\u00f6ffentlichungen trug Bornefeld die Erinnerungen der B\u00fcrger anl\u00e4sslich der Jubil\u00e4en wichtiger Ereignisse des Kreises zusammen; 2005 \u00fcber den Gebietsaustausch im Grenzgebiet zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg im November 1945<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>33<\/sup><\/span><\/span>und 2014 \u00fcber den Mauerfall und die Grenz\u00f6ffnung zwischen Ost- und Westdeutschland 198934. Sie war bestrebt, das Archiv der \u00d6ffentlichkeit schwellenfrei f\u00fcr Forschung und Austausch zur Verf\u00fcgung stellen. Langj\u00e4hrig engagierte sie sich als Redaktionsmitglied der Lauenburgischen Heimat, deren Schriftf\u00fchrung sie 2003 \u00fcbernahm, und pr\u00e4gte so die Themen der Regionalgeschichtsforschung sp\u00fcrbar mit.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>35<\/sup><\/span><\/span>Bereits Ende der 1990er Jahre f\u00fchrte sie mit AIDA die erste Archivsoftware im Kreisarchiv ein und lie\u00df 2016 die Kreistagsprotokolle 1946 bis 1970 digitalisieren. Damit legte sie entscheidende Grundsteine f\u00fcr die Arbeit des Kreisarchivs in der digitalen Welt. 2018 wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-rounded\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"600\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Titel-Lauenburgische-Heimat.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-79435\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Titel-Lauenburgische-Heimat.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Titel-Lauenburgische-Heimat-600x360.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Titel-Lauenburgische-Heimat-768x461.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anl\u00e4sslich des 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums ist in der aktuellen Printausgabe der \u201eLauenburgischen Heimat\u201c, der Vereinszeitschrift des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg, ein ausf\u00fchrlicher Beitrag zur Geschichte des Archivs erschienen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der <strong>Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e.V.<\/strong> engagiert sich seit vielen Jahrzehnten f\u00fcr die Erforschung, Bewahrung und Vermittlung der Geschichte und Kultur des Kreises Herzogtum Lauenburg. Ziel des Vereins ist es, historische Zusammenh\u00e4nge verst\u00e4ndlich zu machen, regionales Kulturgut zu sichern und das Interesse an der Heimatgeschichte in der \u00d6ffentlichkeit zu f\u00f6rdern. Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins finden sich unter <a href=\"https:\/\/hghl.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/hghl.org<\/a> .<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Verein gibt zwei Publikationen heraus: Die Vereinszeitschrift <strong>\u201eLauenburgische Heimat\u201c<\/strong> erscheint zweimal im Jahr und informiert \u00fcber historische Forschungen, regionale Themen und Vereinsaktivit\u00e4ten. Dar\u00fcber hinaus ver\u00f6ffentlicht der Heimatbund <strong>Sonderdrucke und Sonderver\u00f6ffentlichungen<\/strong>, die sich vertieft einzelnen historischen Fragestellungen widmen und in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden erscheinen. Alle Ver\u00f6ffentlichungen sind sowohl in den lokalen Buchhandlungen als auch direkt beim Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg erh\u00e4ltlich. Der Heimatbund lebt vom Engagement seiner Mitglieder. <\/em><a href=\"https:\/\/hghl.org\/kontakt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong><em>Neue Mitglieder<\/em><\/strong><\/a><em> sind jederzeit willkommen und eingeladen, sich aktiv oder unterst\u00fctzend einzubringen \u2013 ganz gleich, ob mit wissenschaftlichem Interesse, heimatkundlicher Neugier oder dem Wunsch, die regionale Geschichtsarbeit zu f\u00f6rdern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Anke M\u00fchrenberg<\/p>\n\n\n\n<p>* in L\u00fcbeck<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 2018 \u00fcbernahm Dr. Anke M\u00fchrenberg die Leitung des Kreisarchivs Herzogtum Lauenburg. Ihre Kindheit und Jugend waren stark durch den Kreis gepr\u00e4gt, famili\u00e4r bedingt hatte sie gro\u00dfe Teile davon hier verbracht. Nach dem Gymnasium in L\u00fcbeck studierte sie Mittlere und Neuere Geschichte, Europ\u00e4ische Ethnologie sowie Osteurop\u00e4ische Geschichte in Kiel und schloss ihr Studium 1997 mit dem Magister Artium (M.A.) ab. 2001 promovierte sie zum Thema \u201eDie kulturellen und sozialen Lebensverh\u00e4ltnisse von Landarbeitern im Herzogtum Lauenburg von 1876 bis 1933\u201c, gleichzeitig arbeitete sie in verschiedenen schleswig-holsteinischen Museen und Archiven. Nach ihrer Promotion absolvierte M\u00fchrenberg ein zweij\u00e4hriges Museumsvolontariat am Institut f\u00fcr Stadtgeschichte in Karlsruhe und war anschlie\u00dfend t\u00e4tig als Stadthistorikerin und Archivarin im Stadtarchiv Karlsruhe. 2005 wurde sie Leiterin des Pfinzgaumuseums Durlach und bildete sich von 2006 bis 2010 daneben an der Fachhochschule Potsdam zur Diplom-Archivarin weiter. Danach \u00fcbernahm sie zus\u00e4tzlich die stellvertretende Leitung des Stadtarchivs Karlsruhe.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>36<\/sup><\/span><\/span>Die enge Bindung an Norddeutschland veranlasste sie Ende 2012 zum Wechsel zur\u00fcck in die Heimat, sie trat die Stelle der Archivleitung in der Archivgemeinschaft der St\u00e4dte Schwarzenbek, Lauenburg\/Elbe sowie der Gemeinde Wentorf bei Hamburg und des Amtes Hohe Elbgeest an. In dieser T\u00e4tigkeit war sie bereits seit 2013 Mitglied des Redaktionsteams der Lauenburgischen Heimat und konnte und kann so Einfluss auf die Forschungsthemen zur Geschichte des Kreises nehmen.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>37<\/sup><\/span><\/span>Die Bandbreite ihrer Ver\u00f6ffentlichungen in der Lauenburgischen Heimat ist gro\u00df, besonders hervorzuheben sind neben anderen ihre Forschungen zum Frauenwahlrecht im Kreis<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>38<\/sup><\/span><\/span> sowie zum Barber-Ljaschtschenko-Abkommen<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup>39<\/sup><\/span><\/span>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Ziel als Leiterin des Kreisarchivs war es, selbiges weiter zu einem Ort der historischen, kulturellen und politischen Bildung f\u00fcr alle Generationen auszubauen sowie die Digitalisierung voranzubringen. Diese Ambitionen unterbrach der Ausbruch der Corona-Pandemie 2020, die zur Schlie\u00dfung auch der Archive f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit f\u00fchrte. 2021 \u00fcbernahm Dr. M\u00fchrenberg mit der Leitung des Fachdienstes 160 der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg die Gesamtleitung der Museen und des Kreisarchivs und wirkt von dieser Position weiterhin gestaltend auf die Entwicklung des Kreisarchivs ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jana Margarete Betten, geb. Schmidt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>* in Bad Segeberg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>2021 wurde die Archivarin Jana Margarete Schmidt als Kreisarchivarin eingestellt. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bad Segeberg hatte Schmidt von 2010 bis 2018 Geschichtswissenschaft und Philosophie, Fachgebiet Neuere Geschichte in Kiel studiert und ihre Masterarbeit zum Thema \u201eAngemessene Formen des Erinnerns. Opfer des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein\u201c geschrieben. Von 2014 bis 2016 war sie als Werkstudentin im Landeskirchlichen Archiv t\u00e4tig und danach f\u00fcr ein Jahr als Archivarin in der Kirchenkreisverwaltung Pl\u00f6n-Segeberg besch\u00e4ftigt. Im Oktober 2017 begann sie ein dreij\u00e4hriges Duales Studium zur Diplom-Archivarin im Landesarchiv Schleswig-Holstein und war nach erfolgreichem Abschluss dort bis 2021 t\u00e4tig.<span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><sup><span style=\"font-family: Arial, serif;\">40<\/span><\/sup><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>In den drei Jahren ihres Wirkens im Kreisarchiv trieb Schmidt die Digitalisierung voran, u.a. f\u00fchrte sie das Archivinformationssystem Arcinsys ein und organisierte mit Hilfe des F\u00f6rderprogramms \u201eNeustart Kultur\u201c neue technische Ger\u00e4te f\u00fcr den Lesesaal. Auch sie engagierte sich im Redaktionsteam der Lauenburgischen Heimat und informierte u.a. \u00fcber Neuigkeiten aus dem Kreisarchiv in der Rubrik \u201eNeues aus den Archiven\u201c. 2024 verlie\u00df sie den Kreis in Richtung L\u00fcbeck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausblick:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit November 2024 ist Diplom-Archivarin Kerstin Letz, geb\u00fcrtig aus Treuenbrietzen und lange Zeit im Archiv der Hansestadt L\u00fcbeck als Archivarin t\u00e4tig, neue Leiterin des Kreisarchivs Kreis Herzogtum Lauenburg. Den Fokus der kommenden Jahre sieht sie weiterhin in der Digitalisierung einschlie\u00dflich der Beteiligung des Archivs am Prozess zur Einf\u00fchrung der E-Akte, sowie \u2013 in heutiger Zeit unverzichtbar \u2013 in der St\u00e4rkung der Rolle der Archive zum Erhalt demokratischer Grunds\u00e4tze in unserer Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Engagiert mitgewirkt an der Quellenrecherche und an der Erstellung der Schautafeln hat die Archivangestellte Marie Winter. Auch die Fotografien aus dem Kreisarchiv wurden von ihr erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">1 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 8658.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">2 N\u00e4here Informationen \u00fcber das \u201eAlte Kreishaus\u201c in: 1726 Regierungskanzlei &#8211;<br>1982 Kreishaus am Markt, Ratzeburg 1982.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">3 Bericht \u00fcber die Verwaltung und den Stand der Angelegenheiten des Lauenburgischen<br>Landeskommunalverbandes f\u00fcr das Jahr 1925, S. 18-19.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">4 Archiv des Vereins f\u00fcr die Geschichte des Herzogthums Lauenburg, 9. Band, Heft 3,<br>M\u00f6lln 1910, S. 86-88.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">5 Siehe dazu: www.kreisarchivherzogtumlauenburg.de.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">6 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 8658.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">7 Bericht \u00fcber die Verwaltung und den Stand der Angelegenheiten des Lauenburgischen<br>Landeskommunalverbandes f\u00fcr das Jahr 1926, S. 20.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">8 Tramm, Traugott: Hans Ferdinand Gerhard zum Andenken, in: Lauenburgische Heimat,<br>Heft 4\/Okt. 1930, S. 121-123.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">9 Siehe auch: Lopau, Christian: Hans Ferdinand Gerhard &#8211; Zum 150. Geburtstag, in:<br>Lauenburgische Heimat 2018, Heft 205, S. 71-72 (mit weiteren Literaturhinweisen).<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">10 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Abt. 322.NL.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">11 Lauenburgische Heimat 1925. Zeitschrift des Heimatbundes Herzogtum Lauenburg,<br>Heft 1, 1. Jahrgang, S. 2-5.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">12 Siehe dazu: 1883-1983 &#8211; 100 Jahre Geschichtsverein, Schriftenreihe des Heimatbund<br>und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg Band 20, Schwarzenbek 1983.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">13 Ausf\u00fchrlich berichten \u00fcber die Lauenburgische Heimat und ihren Vorg\u00e4nger, das \u201eArchiv<br>des Vereins f\u00fcr die Geschichte des Herzogthums Lauenburg\u201c, das Redaktionsteam: 200 Hefte der Lauenburgischen Heimat und Zimmermann, Hansj\u00f6rg: Lauenburgische Heimat \u2013<br>Eine Erfolgsgeschichte\u201c, in: Lauenburgische Heimat 2015, Heft 200, S. 10-35.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">14 Bericht \u00fcber die Verwaltung und den Stand der Angelegenheiten des Lauenburgischen<br>Landeskommunalverbandes f\u00fcr das Jahr 1931, in: Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg<br>KA.1 Nr. 8055.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">15 Langenheim, Dr. Kurt: Siegfried Schellbach, in: Lauenburgische Heimat, Heft 3\/Feb. 1953, S. 4-6.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">16 Schwartz, Robert: Mitteilungen, in: Lauenburgische Heimat, Heft 1\/Nov. 1937, S. 1.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">17 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 20468.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">18 Langenheim, Kurt: Das Gutsarchiv G\u00fclzow als Depositum im Kreisarchiv Ratzeburg, in: Lauenburgische Heimat, Heft 4\/April 1954, S. 38-40.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">19 Langenheim, Kurt: Erwerb des Gutsarchivs M\u00fcssen, in: Lauenburgische Heimat,<br>Heft 27\/Dez. 1959, S. 51.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">20 Siehe dazu: Langenheim, Kurt: Das Amt f\u00fcr kulturelle Angelegenheiten im Rahmen der<br>Kreisverwaltung des Kreises Herzogtum Lauenburg, in: Amtliches Kreisblatt f\u00fcr den<br>Kreis Herzogtum Lauenburg, Nr. 2 vom 13. Januar 1961, S. 6-8.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">21 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 23726.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">22 Kaack, Hans-Georg: Dr. Kurt Langenheim vollendet das 80. Lebensjahr, in:<br>Lauenburgische Heimat, Heft 105\/Dez.1982, S. 1-5.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">23 Kaack, Hans-Georg: Dr. Kurt Langenheim, in: Lauenburgische Heimat,<br>Heft 128\/Dez. 1990, S. 59-60.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">24 Bodenbach, Hans-Joachim: Leben und Werk des Arch\u00e4ologen, Museumsleiters, Dozenten<br>und Archivrats Dr. phil. Kurt Langenheim, in: Zur Arch\u00e4ologie in Norddeutschland, Hamburg 2006 (Beitr\u00e4ge f\u00fcr Wissenschaft und Kultur, Bd. 7), S. 121-175. Hier findet sich auch ein ausf\u00fchrliches Schriftenverzeichnis. Erg\u00e4nzend dazu: Bodenbach, Hans-Joachim:<br>Dr. phil. Kurt Langenheim als Museumsdirektor in Danzig (1938-1945) und weitere<br>biographische Nachtr\u00e4ge, in: Festschrift 20 Jahre Freie Lauenburgische Akademie,<br>Hamburg 2011 (Beitr\u00e4ge f\u00fcr Wissenschaft und Kultur, Bd. 10), S. 226-241.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">25 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.201.KUL Nr. 8411.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">26 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 38764. <\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">27 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.103 Nr. 30887.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">28 Beispielhaft sei ein Grundwerk zur Geschichte Ratzeburgs erw\u00e4hnt: Kaack, Hans-Georg: Ratzeburg. Geschichte einer Inselstadt. Regierungssitz &#8211; Geistliches Zentrum &#8211; B\u00fcrgerliches Gemeinwesen, Neum\u00fcnster 1987.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">29 Bornefeld, Cordula: Dr. Hans-Georg Kaack, in: Lauenburgische Heimat,<br>Heft 178\/April 2008, S. 103-106 (inclusive einer \u00dcbersicht s\u00e4mtlicher Ver\u00f6ffentlichungen Kaacks in der Lauenburgischen Heimat).<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">30 Bornefeld, Cordula: Meine Zeit im Kreisarchiv, Pers\u00f6nlicher R\u00fcckblick, in:<br>Lauenburgische Heimat, Heft 206\/Nov. 2018, S. 119-120.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">31 Bornefeld, Cordula und Haase, Hartmut: Findbuch der Archivbest\u00e4nde Kreis Herzogtum<br>Lauenburg 1876 &#8211; 1950 in Ratzeburg und Schleswig (zwei B\u00e4nde, Ver\u00f6ffentlichung des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs 61), Schleswig 2001.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">32 Zwischen Stillstand und Wandel. Der besondere Weg des Kreises Herzogtum Lauenburg<br>in die Moderne, Schwarzenbek 2001.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">33 Bornefeld, Cordula: \u201eOma war gerade beim Buttern, als die Nachricht \u00fcber den Gebietsaustausch kam\u2026\u201c (Ver\u00f6ffentlichung des Kreisarchivs Ratzeburg), Ratzeburg 2005.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">34 Bornefeld, Cordula: \u201eDie Grenze ist offen? \u2013 Das glaube ich nicht\u2026!\u201c. Lauenburger<br>erinnern sich an ein eindrucksvolles St\u00fcck Zeitgeschichte um den 9. November 1989<br>(Ver\u00f6ffentlichung des Kreisarchivs Ratzeburg), Ratzeburg 2014.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">35 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg 325.ZGS Nrn. 305-316.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">36 Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Autorenverzeichnis: https:\/\/www.bbkl.de.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">37 Nachfolgeschaft Dr. Anke M\u00fchrenberg, in: Lauenburgische Heimat, Heft 193\/M\u00e4rz 2023, S. 99.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">38 M\u00fchrenberg, Anke: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Frauen im Kreis Herzogtum Lauenburg<br>um die Jahrhundertwende, in: Lauenburgische Heimat, Heft 208\/Nov. 2019, S.72-83.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">39 M\u00fchrenberg, Anke: 75 Jahre Barber-Ljaschtschenko-Abkommen, in:<br>Lauenburgische Heimat, Heft 210\/Nov. 2020, S. 8-37.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">40 Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Autorenverzeichnis: https:\/\/www.bbkl.de.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg gibt es inzwischen seit 100 Jahren. Anl\u00e4sslich dieses Jubil\u00e4ums ist in der aktuellen Printausgabe der \u201eLauenburgischen Heimat\u201c, der Vereinszeitschrift des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg, ein ausf\u00fchrlicher Beitrag zur Geschichte des Archivs erschienen. Herzogtum direkt ver\u00f6ffentlicht diesen Artikel nun exklusiv online. 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