{"id":77246,"date":"2025-10-27T09:18:37","date_gmt":"2025-10-27T08:18:37","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=77246"},"modified":"2025-10-27T09:18:37","modified_gmt":"2025-10-27T08:18:37","slug":"jeder-dritte-erstklaessler-hat-bereits-zahnfuellungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/10\/27\/jeder-dritte-erstklaessler-hat-bereits-zahnfuellungen\/","title":{"rendered":"Jeder dritte Erstkl\u00e4ssler hat bereits Zahnf\u00fcllungen"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0<\/strong>Von den diesj\u00e4hrigen Schulanf\u00e4ngern und Schulanf\u00e4ngerinnen\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0hat bereits jedes\u00a0dritte\u00a0Kind Zahnf\u00fcllungen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach wurden bei\u00a029,4\u00a0Prozent der Kinder schon vor der Einschulung Zahnf\u00fcllungen eingesetzt. Im Durchschnitt sind bei jedem Kind mit F\u00fcllung\u00a05,5\u00a0Z\u00e4hne betroffen. Auff\u00e4llig ist, dass\u00a033,3\u00a0Prozent der betroffenen Kinder sogar sieben und mehr Zahnf\u00fcllungen haben. \u201eEs ist besorgniserregend, dass Kinder bereits vor der Einschulung so viele Zahnf\u00fcllungen ben\u00f6tigen. F\u00fcr die lebenslange Erhaltung der Mundgesundheit von Kindern sind eine sorgf\u00e4ltige Zahnpflege und regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen unabdingbar\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter\u00a0Reinhard Wunsch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_77247\" aria-describedby=\"caption-attachment-77247\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-77247\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/AOK-Gesundheit-Zahnfuellungen-Kinder-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/AOK-Gesundheit-Zahnfuellungen-Kinder-600x400.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/AOK-Gesundheit-Zahnfuellungen-Kinder-768x512.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/AOK-Gesundheit-Zahnfuellungen-Kinder.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-77247\" class=\"wp-caption-text\">Bei 29,4 Prozent der Kinder im Kreis Herzogtum Lauenburg wurden schon vor der Einschulung Zahnf\u00fcllungen eingesetzt. Ein kari\u00f6ses Milchgebiss kann weitreichende Folgen f\u00fcr die bleibenden Z\u00e4hne haben. Foto: AOK, Colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Zahnstatus besorgniserregend<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Karies z\u00e4hlt zu den h\u00e4ufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die aktuelle AOK-Auswertung zeigt, dass\u00a035,2\u00a0Prozent der diesj\u00e4hrigen Schulanf\u00e4nger und Schulanf\u00e4ngerinnen mit Zahnf\u00fcllungen bereits ein bis drei F\u00fcllungen haben.\u00a031,4\u00a0Prozent haben vier bis sechs F\u00fcllungen. \u201eKariesprobleme m\u00fcssen von Anfang an ernst genommen werden\u201c, so\u00a0Wunsch. Denn ein kari\u00f6ses Milchgebiss kann weitreichende Folgen haben und sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Karies kann beispielsweise zu Schmerzen beim Kauen f\u00fchren oder zu Fehlstellungen der bleibenden Z\u00e4hne, wenn die Milchz\u00e4hne als Platzhalter wegfallen. In schlimmen F\u00e4llen wird sogar die Sprachentwicklung des Kindes beeintr\u00e4chtigt. Karies bei Schulkindern entsteht, wenn Bakterien im Mund Zucker zu S\u00e4ure umwandeln. Diese S\u00e4ure greift den Zahnschmelz an und f\u00fchrt zu L\u00f6chern. Hauptgrund hierf\u00fcr ist die zu h\u00e4ufige Aufnahme zuckerhaltiger Snacks und Getr\u00e4nke. Eine gute Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta, eine zahngesunde Ern\u00e4hrung und regelm\u00e4\u00dfige Zahnarztbesuche sind die besten Mittel zur Vorbeugung von Karies.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kariesvorsorge so fr\u00fch wie m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Karies-Vorsorge ist schon f\u00fcr Babys wichtig. Das Vorsorgeprogramm der gesetzlichen Krankenkasse beginnt im sechsten Lebensmonat mit der zahnmedizinischen Fr\u00fcherkennung. \u201eJe fr\u00fcher mit der gezielten Zahnpflege begonnen wird, desto besser. Und das bereits vom ersten Zahn an\u201c, r\u00e4t\u00a0Wunsch. Gesunde Milchz\u00e4hne verringern das Risiko von Zahn- und Kieferfehlstellungen der bleibenden Z\u00e4hne. Die Eltern sollten die Phase, in der die ersten Z\u00e4hne durchbrechen, gut begleiten und das Kind an eine regelm\u00e4\u00dfige Zahnpflege gew\u00f6hnenWunsch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Individualprophylaxe ab dem sechsten Lebensjahr<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ab dem sechsten Lebensjahr sollte jedes Kind mindestens zweimal im Jahr zur Zahnuntersuchung. Die gro\u00dfen Backenz\u00e4hne mit ihrer zerkl\u00fcfteten Oberfl\u00e4che gelten als besonders kariesgef\u00e4hrdet. In den Rillen und Vertiefungen sammeln sich oft Bakterien. Doch es gibt ein wirksames Mittel: die Fissurenversiegelung. Neben der regelm\u00e4\u00dfigen Prophylaxe zahlen die gesetzlichen Krankenkassen\u00a0auch die Zahnversiegelung der Backenz\u00e4hne bis zum 18. Lebensjahr vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gruppenprophylaxe in Kitas und Schulen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein besonderes Augenmerk auf die richtige Zahnpflege und Mundhygiene au\u00dferhalb des Elternhauses legen auch die niederschwelligen Vorsorgeangebote wie regelm\u00e4\u00dfige zahn\u00e4rztliche Untersuchungen, Beratungen und Prophylaxe in Kitas und Schulen. Die Gruppenprophylaxe tr\u00e4gt schon im fr\u00fchen Kindesalter dazu bei, den Grundstein f\u00fcr ein gesundes Aufwachsen und eine gute Mundgesundheit zu legen. Sie wird gemeinsam vom \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst, den niedergelassenen Zahn\u00e4rzten und der gesetzlichen Krankenversicherung f\u00fcr Kinder bis zur Vollendung des zw\u00f6lften Lebensjahres getragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0Von den diesj\u00e4hrigen Schulanf\u00e4ngern und Schulanf\u00e4ngerinnen\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0hat bereits jedes\u00a0dritte\u00a0Kind Zahnf\u00fcllungen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach wurden bei\u00a029,4\u00a0Prozent der Kinder schon vor der Einschulung Zahnf\u00fcllungen eingesetzt. Im Durchschnitt sind bei jedem Kind mit F\u00fcllung\u00a05,5\u00a0Z\u00e4hne betroffen. 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