{"id":7388,"date":"2018-09-23T09:27:55","date_gmt":"2018-09-23T07:27:55","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=7388"},"modified":"2018-09-24T08:49:16","modified_gmt":"2018-09-24T06:49:16","slug":"trotz-grosser-sommerhitze-eine-zufriedenstellende-weissstorchsaison-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/09\/23\/trotz-grosser-sommerhitze-eine-zufriedenstellende-weissstorchsaison-2018\/","title":{"rendered":"Trotz gro\u00dfer Sommerhitze eine zufriedenstellende Wei\u00dfstorchsaison 2018"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> F\u00fcr den Wappenvogel des NABU, den Wei\u00dfstorch, kann das ablaufende Jahr als zufriedenstellende Brutsaison bezeichnet werden. Dieses Jahr traf mal wieder der <a href=\"https:\/\/2021.herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/03\/16\/mit-dem-storch-kommt-der-fruehling\/\">erste Storch in Nusse<\/a> ein, dann folgte der n\u00e4chste in Berkenthin und der dritte in Kr\u00fczen. Insgesamt gesehen kamen die V\u00f6gel zu sehr unterschiedlichen Zeiten aus ihren Winterquartieren zur\u00fcck, der letzte am 20. April.<\/p>\n<p>In Langenlehsten fand eine Horstneubesetzung statt, es wurden erfolgreich zwei Junge aufgezogen. Aus Breitenfelde wurden die ersten drei Jungen als verendet gemeldet und in Wieshoop wurden vier Eier aus dem Nest geworfen. Ein verletzter Jungstorch wurde in Walksfelde eingefangen und zur weiteren Aufzucht nach Eekholt gebracht. Aus Sahms wurden insgesamt zwei verletzte Altv\u00f6gel gemeldet.<\/p>\n<p>In Schweden beringte St\u00f6rche hielten sich kurz in G\u00fcster und Schulendorf auf &#8211; leider stehen die Ergebnisse der Ablesungen noch aus. In diesem Jahr sind viele der St\u00f6rche bereits Ende Juli in den S\u00fcden gestartet, es wurden sogar Abfl\u00fcge als Familienverband beobachtet.<\/p>\n<p>Anfang Februar wurden einige Hilfsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt. So erfolgten Neuaufsetzungen von Plattformen in Langenlehsten, Lauenburg sowie in Anker, wo das Nest abzust\u00fcrzen drohte. In Lauenburg hatten St\u00f6rche schon mehrmals auf dem Schornstein des Betonwerkes ein Nest aufgebaut und gebr\u00fctet. Um eine bessere Neststabilit\u00e4t zu erreichen, wurde mit Unterst\u00fctzung der Lauenburger Feuerwehr eine Plattform aufgesetzt und befestigt. Diese Aktion konnte im letzten Jahr nicht durchgef\u00fchrt werden, da die B\u00fchne des angemieteten Hubwagens l\u00e4ngenm\u00e4\u00dfig nicht ausreichte. In Alt-M\u00f6lln, B\u00e4lau, Horst, Kehrsen, Kittlitz, Klinkrade, Krummesse, Labenz und Schmilau wurden die Nester je nach Bedarf verkleinert und gereinigt. Diese Nester sind auch mit F\u00fcllmaterial f\u00fcr die neue Brutsaison ausgestattet worden.<\/p>\n<p>Bedingt durch die Trockenheit des Sommers konnten bereits im August R\u00fcckschnitte der Nester in Koberg und Hamfelde durchgef\u00fchrt werden. Allerdings mu\u00dfte die Arbeit in Hamfelde abgebrochen werden, da mitten im Storchennest ein Wespennest die Weiterarbeit verhinderte. F\u00fcr den kommenden Winter sind bereits wieder mehrere Hilfsma\u00dfnahmen eingeplant.\u00a0 Nach M\u00f6glichkeit werden die Arbeiten noch in diesem Herbst fortgesetzt, sp\u00e4testens im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr.<\/p>\n<p>Es sind nunmehr im Kreis Herzogtum Lauenburg 166 Nester jeglicher Art bekannt, von denen in diesem Jahr 56 angenommen und genutzt wurden. In G\u00fclzow wurden vier Jungst\u00f6rche aufgezogen; des weiteren 7&#215;1-er, 14 x 2-er und 12 x 3-er Gelege. So br\u00fcteten acht Paare mehr als im Vorjahr, so dass insgesamt 35 Brutpaare erfolgreich 75 (2017 &#8211; 74) Jungtiere aufzogen. Sieben Paare hatten keinen Bruterfolg. Im Tierpark Kr\u00fczen sind zwei Junge aufgewachsen, als f\u00fctterungsabh\u00e4ngige Zootiere finden sie keinen Eingang in die Statistik.<\/p>\n<p>Die Storchenbetreuer des NABU M\u00f6lln bedanken sich f\u00fcr die R\u00fccksendung der bei den Nestbesitzern verteilten Erfassungsb\u00f6gen und freuen sich weiterhin \u00fcber jegliche Meldungen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg zum Thema Wei\u00dfstorch.<\/p>\n<p>Da der Wei\u00dfstorch unter das Artenschutzrecht f\u00e4llt, werden die auflaufenden Daten gesammelt und am Ende der Storchensaison an das Michael-Otto-Institut im NABU in Bergenhusen gemeldet, wo sie nicht nur Schleswig-Holstein weit, sondern auch bundes- und alle 10 Jahre sogar weltweit ausgewertet werden.<\/p>\n<p>Der NABU M\u00f6lln bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen Storchennestbesitzern, bei Privatleuten, Firmen und Feuerwehren des Kreises. Ein ausdr\u00fccklicher Dank gilt der Firma Manske Baumaschinen, Breitenfelde, f\u00fcr ihre freundliche Unterst\u00fctzung der Schutzbem\u00fchungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). F\u00fcr den Wappenvogel des NABU, den Wei\u00dfstorch, kann das ablaufende Jahr als zufriedenstellende Brutsaison bezeichnet werden. Dieses Jahr traf mal wieder der erste Storch in Nusse ein, dann folgte der n\u00e4chste in Berkenthin und der dritte in Kr\u00fczen. 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