{"id":73480,"date":"2025-06-21T05:54:11","date_gmt":"2025-06-21T04:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=73480"},"modified":"2025-06-17T09:57:53","modified_gmt":"2025-06-17T08:57:53","slug":"beim-grillen-die-natur-im-blick-behalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/06\/21\/beim-grillen-die-natur-im-blick-behalten\/","title":{"rendered":"Beim Grillen die Natur im Blick behalten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). <\/strong>Sobald die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen mit Grill und Picknickkorb in Parks und G\u00e4rten. Doch Grillen belastet Umwelt und Klima \u2013 von Einweggrills \u00fcber Billigfleisch bis zu Tropenholz-Kohle. Der NABU zeigt, wie es nachhaltiger geht. \u201eGrillen und Umweltschutz schlie\u00dfen sich nicht aus. Wer beim Einkaufen und Zubereiten einige Regeln beachtet, kann den Sommer lecker und umweltfreundlich genie\u00dfen,&#8220; sagt Eva Krautter, Pressesprecherin des NABU Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p><b>1. Bei Grillkohle genau hinschauen<\/b><br \/>\nHerk\u00f6mmliche Grillkohle enth\u00e4lt leider oft Holz unklarer Herkunft, manchmal auch aus den Tropen mit hohem Risiko f\u00fcr Raubbau an den dortigen W\u00e4ldern. Der NABU empfiehlt deswegen aus Grillkohle aus heimischer Herkunft. Das Produkt sollte die Holzart nennen und mit FSC- oder Naturland-Zertifizierung gekennzeichnet sein. Das garantiert Mindeststandards der nachhaltigen Forstwirtschaft und die Einhaltung sozialer Kriterien bei der Herstellung. Das DIN-Kennzeichen garantiert zudem den Verzicht auf Pech, Erd\u00f6l, Koks und Kunststoffe.<br \/>\nNoch nachhaltiger w\u00e4re es, einen Elektrogrill zu nutzen, da so kein Holz geerntet, verarbeitet und transportiert werden muss. Elektrogrills k\u00f6nnen mit \u00d6kostrom nahezu klimaneutral betrieben werden. Gleichzeitig entstehen beim Elektrogrillen kaum krebserregende Stoffe wie Rauch oder PAK, was das Grillen mit Strom auch zur deutlich ges\u00fcnderen Alternative macht.<\/p>\n<p><b>2. Ohne Chemie anz\u00fcnden<\/b><br \/>\nChemische Grillanz\u00fcnder sollten vermieden werden. Leicht brennbare, \u00f6kologische Materialien, etwa kleine \u00c4ste und St\u00f6ckchen, Karton, Wolle oder Watte tun es genauso gut.<\/p>\n<p><b>3. Schluss mit Einweg<\/b><br \/>\nEinweggrills und Aluschalen verursachen unn\u00f6tigen M\u00fcll und verschwenden wertvolle Ressourcen. Besser langlebige Grills aus Edelstahl nutzen. Auch das Grillzubeh\u00f6r sollte wiederverwendbar sein. Das gilt auch f\u00fcr Besteck und Geschirr. Umweltfreundlicher als Plastikgabeln und Pappteller ist Mehrweg-Geschirr. Krautter: \u201eKompostierbare Alternativen aus Holz oder Palmblatt sind nicht viel besser als Einweg-Plastik, da sie ebenfalls Einweg sind und somit Ressourcen verschwenden. Besser konsequent Mehrweggeschirr nutzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>4. Fleisch in Ma\u00dfen \u2013 oder ganz ohne<\/b><br \/>\nDie Fleischproduktion tr\u00e4gt massiv zur Klimaerhitzung bei. Zudem wird f\u00fcr die Fleischproduktion sehr viel Wasser und Energie verbraucht. Der NABU r\u00e4t zu weniger Fleisch \u2013 und wenn, dann bio, regional und aus artgerechter Haltung (oder zumindest regional und artgerecht gehalten). Pflanzliche Alternativen wie Gem\u00fcse-Spie\u00dfe, Halloumi-K\u00e4se oder Tofu sind klimafreundlicher und lecker \u2013 einfach mal ausprobieren. Wer Fisch auf den Grill legen will, sollte ihn nur aus gesunden Best\u00e4nden kaufen \u2013 und wenn m\u00f6glich, regional. Hilfe bietet dabei die \u201eGuter Fisch&#8220;-Liste von NABU, Verbraucherzentrale, Geomar, DUH und WWF. <i>Liste Guter Fisch:\u00a0<a class=\"moz-txt-link-abbreviated\" href=\"http:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/guter-fisch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.verbraucherzentrale.de\/guter-fisch<\/a><\/i><\/p>\n<p><b>5. R\u00fccksicht auf Natur und Nachbarn<\/b><br \/>\nEigentlich selbstverst\u00e4ndlich: Keine Glutreste auf Wiesen auskippen, keinen M\u00fcll hinterlassen und Tiere nicht durch L\u00e4rm oder Rauch vertreiben. Feuerstellen nur dort nutzen, wo sie erlaubt sind. In Naturschutzgebieten ist Grillen immer tabu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Sobald die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen mit Grill und Picknickkorb in Parks und G\u00e4rten. Doch Grillen belastet Umwelt und Klima \u2013 von Einweggrills \u00fcber Billigfleisch bis zu Tropenholz-Kohle. 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