{"id":73138,"date":"2025-06-05T09:23:45","date_gmt":"2025-06-05T08:23:45","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=73138"},"modified":"2025-06-05T09:23:45","modified_gmt":"2025-06-05T08:23:45","slug":"warnung-vor-verbrennungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/06\/05\/warnung-vor-verbrennungen\/","title":{"rendered":"Warnung vor Verbrennungen"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0<\/strong>Wenn es um die Sicherheit ihrer Kinder geht, denken Eltern\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0in erster Linie an St\u00fcrze oder Unf\u00e4lle im Stra\u00dfenverkehr. Tats\u00e4chlich aber lauern viele Unfallgefahren f\u00fcr Kinder gerade dort, wo Eltern es nicht vermuten: in den eigenen vier W\u00e4nden. So wurden in\u00a0Schleswig-Holstein\u00a0im Jahr 2023 insgesamt\u00a0159\u00a0Kleinkinder im Alter bis zu zehn Jahren mit Verbrennungen und Verbr\u00fchungen ins Krankenhaus eingewiesen. Dies teilt die AOK NordWest anl\u00e4sslich des Kindersicherheitstages am 10. Juni auf Basis aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Besonders betroffen sind dabei die Ein- bis F\u00fcnfj\u00e4hrigen. Auf diese Altersgruppe entfielen 68 Prozent der Krankenhauseinweisungen. \u201eUnf\u00e4lle geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Gesundheitsrisiken von Kindern. Zu den typischen Unf\u00e4llen geh\u00f6ren neben St\u00fcrzen auch Verbrennungen und Verbr\u00fchungen. Gerade in der eigenen Wohnung w\u00e4hnen Eltern ihre Kinder in Sicherheit. Das ist aber oft tr\u00fcgerisch, da die Gefahrenquellen von den Erwachsenen h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt werden &#8222;, sagt AOK-Serviceregionsleiter\u00a0Reinhard Wunsch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Eltern untersch\u00e4tzen Unfallh\u00e4ufigkeit zuhause<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der eigenen Wohnung sollten Eltern vorausschauend handeln und die Gefahren aus Kinderperspektive betrachten: Wenn das Licht im hei\u00dfen Backofen leuchtet, das Fleisch in der Pfanne auf dem Herd brutzelt oder die hei\u00dfe Suppe im Teller duftet, ist die kindliche Neugier geweckt. Genauso verlockend sind brennende Kerzen, der Kamin, ein B\u00fcgeleisen oder hei\u00dfes Wasser aus Wasserh\u00e4hnen und Teekannen. Dann sind Verbr\u00fchungen und Verbrennungen h\u00e4ufig vorprogrammiert. Betroffen von Verbrennungen oder Ver\u00e4tzungen sind vor allem Jungen: Auf sie entfielen im Jahr 2023 fast 63 Prozent der Behandlungsf\u00e4lle im Krankenhaus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_73140\" aria-describedby=\"caption-attachment-73140\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-73140\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder-2025-1-600x391.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder-2025-1-600x391.jpg 600w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder-2025-1-768x501.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/AOK-Gesundheit-Verbrennungen-Kinder-2025-1.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-73140\" class=\"wp-caption-text\">Jedes Jahr m\u00fcssen zahlreiche Kinder in Schleswig-Holstein mit Verbrennungen \u00e4rztlich versorgt werden. Besonders betroffen sind die Ein- bis F\u00fcnfj\u00e4hrigen. Foto: AOK, Colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>Keine Hausmittel im Notfall<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Kinder sich verbrennen oder verbr\u00fchen, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und das Kind zu beruhigen. Zuerst sollte in Brand geratene Kleidung mit Wasser gel\u00f6scht oder die Flammen mit einer Decke erstickt werden. Bei Verbr\u00fchungen muss die mit hei\u00dfer Fl\u00fcssigkeit durchtr\u00e4nkte Kleidung rasch, aber vorsichtig ausgezogen werden. Kleinfl\u00e4chige Verbrennungen, zum Beispiel am Finger, werden am besten mit handwarmem Wasser (mindestens 15 Grad Celsius) f\u00fcr zehn bis 15 Minuten gek\u00fchlt. Bei gro\u00dffl\u00e4chigen Verbrennungen gilt insbesondere f\u00fcr Neugeborene und S\u00e4uglinge, dass nicht gek\u00fchlt werden sollte, da dies zu einer gef\u00e4hrlichen Unterk\u00fchlung f\u00fchren kann. Besser ist es, betroffene K\u00f6rperteile mit einem keimfreien Verbandtuch abzudecken. \u201eBei gr\u00f6\u00dferen Verbrennungen sollten Eltern schnell den Notruf 112 w\u00e4hlen\u201c, so\u00a0Wunsch. Brandsalben, Brandbinden oder \u00d6l d\u00fcrfen nicht auf die Wunde aufgetragen werden, weil sie die Hitze im Gewebe halten und so verhindern, dass die Haut mit Luft versorgt wird. Auch sogenannte Hausmittel wie Mehl, Puder oder \u00d6l sind tabu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitere Informationen zur Kindersicherheit bei der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit f\u00fcr Kinder e.V.<strong>\u00a0<\/strong>unter <a href=\"http:\/\/www.kindersicherheit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kindersicherheit.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm).\u00a0Wenn es um die Sicherheit ihrer Kinder geht, denken Eltern\u00a0im Kreis Herzogtum Lauenburg\u00a0in erster Linie an St\u00fcrze oder Unf\u00e4lle im Stra\u00dfenverkehr. Tats\u00e4chlich aber lauern viele Unfallgefahren f\u00fcr Kinder gerade dort, wo Eltern es nicht vermuten: in den eigenen vier W\u00e4nden. 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