{"id":71456,"date":"2025-04-11T04:33:04","date_gmt":"2025-04-11T03:33:04","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=71456"},"modified":"2025-04-08T11:38:02","modified_gmt":"2025-04-08T10:38:02","slug":"bienen-schwirren-am-sportplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/04\/11\/bienen-schwirren-am-sportplatz\/","title":{"rendered":"Bienen schwirren am Sportplatz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geesthacht (pm).<\/strong> Es summt auf der Sportanlage an der Westerheese. Denn Wildbienen haben die sandigen Bereiche an der Weitsprunganlage sowie auf der Wiese zwischen Sporthalle und Laufbahn f\u00fcr sich entdeckt. Wichtig f\u00fcr alle Sporttreibenden: Die Sandbienen sind ungef\u00e4hrlich, nicht aggressiv und werden in K\u00fcrze den Sportplatz von selber wieder verlassen.<\/p>\n<p>\u201eEigentlich sind Sandbienen als Solit\u00e4rbienen unterwegs. Sie suchen sich einen Standort und bauen dort eine Nistr\u00f6hre, in die sie jeweils f\u00fcnf bis sechs Eier hineinlegen sowie etwas Pollen und Nektar f\u00fcr die Erstversorgung der Larven, die aus den Eiern schl\u00fcpfen. Offenbar sind sie von dem Standort dort sehr angetan. Besonders die Fl\u00e4che vor der Torwand scheint ideal zu sei, deshalb sind so viele Wildbienen anzutreffen, obwohl sie keine Staaten bilden. Es braucht sich aber niemand zu sorgen: Im Laufe des Aprils werden die Bienen die Anlage von allein wieder verlassen\u201c, erkl\u00e4rt Ulrike St\u00fcber vom Fachdienst Umwelt der Stadtverwaltung. Bis die Larven geschl\u00fcpft sind und die Brutr\u00f6hren verlassen wurden, sollten Sporttreibende die Bienen im Hinterkopf haben und im Zweifelsfall die Weitsprunganlage vorerst nicht oder nur vorsichtig nutzen. Die Stadtverwaltung bittet um Verst\u00e4ndnis. \u201eDie Wildbienen sind gerade auf der Suche nach geeigneten Fl\u00e4chen und schwirren dann quasi alle potenziellen Brut-Orte einmal ab. Auch k\u00f6nnte es sein, dass hier gerade die Wildbienen aus dem letzten Jahr schl\u00fcpfen. Die m\u00e4nnlichen Wildbienen schl\u00fcpfen zuerst und warten dann auf die Weibchen&#8230;\u201c, sagt Ulrike St\u00fcber. \u201eF\u00fcr die Herstellung ihrer R\u00f6hren ben\u00f6tigen sie eigentlich ruhigere und etwas festere Sandbereiche. Der lockere Sprungsand scheint darum auf den ersten Blick eher weniger geeignet, darum k\u00f6nnte es dort auch schneller wieder ruhiger werden\u201c, erkl\u00e4rt Ulrike St\u00fcber, die sich mit ihrer Kollegin Vanessa \u00c1lvarez direkt nachdem Sporttreibende die Bienensichtung an der Westerheese gemeldet hatten vor Ort ein Bild von der Situation gemacht hat.<\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz und Anfang April hatte es bereits in anderen Bereichen des Geesthachter Stadtgebiets Meldungen \u00fcber auff\u00e4llig viele Bienen oder Wespen gegeben. \u201eOft ist die Aufregung dann erstmal gro\u00df, weil nicht jede Person sofort unterscheiden kann, um welche Insekten es sich handelt. F\u00fcr Wespen sind wir aktuell aber eigentlich noch zu fr\u00fch dran, so dass wir derzeit eher Wildbienen beobachten, die im Normalfall nicht aggressiv sind\u201c, sagt Ulrike St\u00fcber. So habe sie beispielsweise auch f\u00fcr den Menzer-Werft-Platz Entwarnung geben k\u00f6nnen. Auch dort wurden Sandbienen gesichtet. Ein Insektenfachberater, mit dem die Stadtverwaltung zusammenarbeitet stellte dort Grabwespen, Sandbienen, M\u00f6rtel- und Blattschneiderbienen und Mauerbienen fest. All diese Arten sind harmlos. M\u00f6rtel- und Blattschneider- sowie Mauerbienen sind gesch\u00fctzte Arten, ebenso wie die Sandbienen, die derzeit an der Westerheese vermehrt schwirren. \u201eAn der Sportanlage an der Westerheese sind derzeit regelrecht Massen von Wildbienen unterwegs \u2013 was uns grunds\u00e4tzlich aber alle freuen kann\u201c, sagt sie. Denn Wildbienen sind sehr wichtig f\u00fcr unseren Naturkreislauf. \u201eWir unternehmen von Seiten der Stadtverwaltung darum viel, um ihnen Nist-, Schutz- und Nahrungsr\u00e4ume zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rt Ulrike St\u00fcber. So l\u00e4uft beispielsweise seit 2018 gemeinsam mit dem NABU die Aktion \u201eGeesthacht summt&#8230;\u201c, innerhalb derer Einwohnerinnen und Einwohner unter anderem f\u00fcr das bienenfreundliche G\u00e4rtnern sensibilisiert werden. Am Hafen entstand 2019 unter Regie des Fachdienstes Umwelt der Wildbienenpfad. Dort wird nicht f\u00fcr die wichtige Rolle der Bienen im Naturkreislauf sensibilisiert. Betrachtende erhalten auch Anregungen, wie Bienen und Insekten durch einfache Mittel unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen \u2013 beispielsweise durch das Ausw\u00e4hlen heimischer Kr\u00e4uter und Bl\u00fcher, die zeitlich versetzt im Jahr den Bienen Nahrung bieten. Auch Trockenmauern, in deren Zwischenr\u00e4umen einige Bienenarten gerne br\u00fcten, wurden dort zur Anschauung angelegt \u2013 und zwar solche, die funktional sind und trotzdem sch\u00f6n aussehen. Seit 2015 engagiert sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem NABU zudem im Rahmen von \u201eGeesthacht bl\u00fcht auf\u201c daf\u00fcr, dass Insekten m\u00f6glichst lange Zeit im Jahr Nahrung und Schutz finden. Bei der Pflege der st\u00e4dtischen Gr\u00fcnfl\u00e4chen und des Stra\u00dfenbegleitgr\u00fcns werden m\u00f6glichst die Bl\u00fchperioden und damit das Nahrungsangebot f\u00fcr Insekten ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht (pm). Es summt auf der Sportanlage an der Westerheese. Denn Wildbienen haben die sandigen Bereiche an der Weitsprunganlage sowie auf der Wiese zwischen Sporthalle und Laufbahn f\u00fcr sich entdeckt. 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