{"id":70873,"date":"2025-03-24T04:23:00","date_gmt":"2025-03-24T03:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=70873"},"modified":"2025-03-24T09:07:52","modified_gmt":"2025-03-24T08:07:52","slug":"landtagsabgeordneter-oliver-brandt-informierte-sich-zur-umsetzung-der-grundsteuerreform-im-amt-berkenthin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/03\/24\/landtagsabgeordneter-oliver-brandt-informierte-sich-zur-umsetzung-der-grundsteuerreform-im-amt-berkenthin\/","title":{"rendered":"Landtagsabgeordneter Oliver Brandt informierte sich zur Umsetzung der Grundsteuerreform im Amt Berkenthin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Berkenthin (pm).<\/strong> Der Landtagsabgeordnete Oliver Brandt (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) besuchte k\u00fcrzlich das Amt Berkenthin, um sich \u00fcber die Umsetzung der Grundsteuerreform zu informieren. Die Reform, die auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2018 zur\u00fcckgeht, wurde in Schleswig-Holstein in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverb\u00e4nden umgesetzt. Ziel war es, eine realit\u00e4tsnahe Grundst\u00fccksbewertung als Grundlage f\u00fcr die Besteuerung zu schaffen, nachdem die bisherigen Bewertungsgrunds\u00e4tze seit 1964 (beziehungsweise 1935 im Osten Deutschlands) nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Schleswig-Holstein hat sich, wie zehn andere Bundesl\u00e4nder, f\u00fcr das Bundesmodell entschieden. Auf dieser Grundlage setzten die St\u00e4dte und Gemeinden die neue Grundsteuer zu Beginn des Jahres fest, wobei die Reform aufkommensneutral umgesetzt wurde. Das bedeutet, dass die Grundsteuereinnahmen der Gemeinden im alten und neuen Modell gleichbleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung war die Einf\u00fchrung eines Transparenzregisters durch das Finanzministerium, das f\u00fcr jede der \u00fcber 1.100 Kommunen im Land den jeweiligen Hebesatz nach dem neuen Recht ausweist. Dieser Hebesatz sorgt daf\u00fcr, dass die Gemeinden die Reform aufkommensneutral umsetzen konnten. \u201eUnsere Gemeinden haben sich ausnahmslos an das Transparenzregister gehalten und die Umstellung nicht genutzt, um die Steuern zu erh\u00f6hen\u201c, erkl\u00e4rte Amtsdirektor Frank Hase.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Amt Berkenthin wurden die Eigent\u00fcmer im Rahmen einer eigens eingerichteten \u201eGrundsteuer-Sprechstunde\u201c im B\u00fcrgerb\u00fcro umfassend informiert. \u201eWir haben in den ersten vier Wochen nach dem Versand der Steuerbescheide nur wenige R\u00fcckfragen und Beschwerden erhalten\u201c, so Sandra Walther, die f\u00fcr Nachfragen und Erl\u00e4uterungen zur Verf\u00fcgung stand. \u201eDurch unseren Informations-Flyer mit h\u00e4ufig gestellten Fragen (FAQs), der an alle Haushalte versandt wurde, sowie durch Informationen in der Stecknitz-Post und auf der Homepage konnten wir f\u00fcr Transparenz sorgen.\u201c Entsprechend gering war die Zahl der Widerspr\u00fcche beim Amt Berkenthin, obwohl noch einige Einspr\u00fcche vom Finanzamt zu bearbeiten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Oliver Brandt ist nach seinem Besuch \u00fcberzeugt: \u201eLand und Kommunen haben bei der Grundsteuer-Reform eng zusammengearbeitet, um das Urteil des Verfassungsgerichts umzusetzen. Wichtig ist, dass die Grundeigent\u00fcmer nachvollziehen k\u00f6nnen, warum die Grundsteuer sich \u00e4ndert und welche Auswirkungen das auf sie pers\u00f6nlich hat. Der Service im B\u00fcrgerb\u00fcro in Berkenthin ist ein gutes Beispiel, wie solch ein gro\u00dfes Projekt b\u00fcrgernah umgesetzt werden kann.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berkenthin (pm). Der Landtagsabgeordnete Oliver Brandt (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) besuchte k\u00fcrzlich das Amt Berkenthin, um sich \u00fcber die Umsetzung der Grundsteuerreform zu informieren. Die Reform, die auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2018 zur\u00fcckgeht, wurde in Schleswig-Holstein in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverb\u00e4nden umgesetzt. 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