{"id":70515,"date":"2025-03-12T10:34:36","date_gmt":"2025-03-12T09:34:36","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=70515"},"modified":"2025-03-12T10:34:36","modified_gmt":"2025-03-12T09:34:36","slug":"kleine-plagegeister-laengst-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/03\/12\/kleine-plagegeister-laengst-unterwegs\/","title":{"rendered":"Kleine Plagegeister l\u00e4ngst unterwegs\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Achtung Zeckengefahr! Diese Warnung gilt auch in diesem Jahr wieder sehr fr\u00fch, denn die kleinen Plagegeister sind l\u00e4ngst unterwegs \u2013 und mit ihnen die Gefahr f\u00fcr unsere Hunde und Katzen, denn Zecken sind h\u00e4ufig \u00dcbertr\u00e4ger ernstzunehmender gef\u00e4hrlicher Krankheiten. Deswegen gibt die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas gr\u00f6\u00dftes kostenloses Heimtierregister betreibt, Tierhalter:innen Tipps zur Pr\u00e4vention und zum Umgang mit Zeckenbissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die in Deutschland am h\u00e4ufigsten vorkommende Zeckenart ist der Gemeine Holzbock, der f\u00fcr die \u00dcbertragung der Borreliose-Bakterien und FSME-Viren verantwortlich ist. Durch das immer w\u00e4rmere Klima sind zudem in den vergangenen Jahren weitere Zeckenarten hinzugekommen. Zum Beispiel die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke, die Babesiose (sogenannte Hundemalaria) \u00fcbertragen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die f\u00fcr TASSO t\u00e4tige Tier\u00e4rztin Dr. Anette Fach beobachtet in ihrer Praxis, dass die durch Zecken \u00fcbertragenen Erkrankungen insgesamt an H\u00e4ufigkeit zunehmen. \u201eSpeziell die Ansteckung mit Babesiose hat je nach Region stark zugenommen. Hier sterben ca. 20 Prozent der erkrankten Hunde. Besonders h\u00e4ufig \u00fcbertragen wird die Lyme-Borreliose. Selten, aber durchaus m\u00f6glich, ist auch die Ansteckung mit der Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME&#8220;, sagt Fach.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Je l\u00e4nger eine Zecke vom Blut des Tieres saugt, desto h\u00f6her wird die Wahrscheinlichkeit, dass gef\u00e4hrliche Erreger \u00fcbertragen werden. Daher ist es wichtig, dass die kleinen Spinnentiere so fr\u00fch wie m\u00f6glich entfernt werden \u2013 besser noch, sie bei\u00dfen sich gar nicht erst fest.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeckenbissen gezielt vorbeugen<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig zu wissen ist, dass Zecken nahezu \u00fcberall in der Natur zu finden sind. Es ist also daher auch schon nach einem Spaziergang im st\u00e4dtischen Park notwendig, den Hund auf Zecken zu untersuchen. Streift dieser durchs hohe Gras oder durch den Wald, ist eine gr\u00fcndliche Suche umso wichtiger. Auch Katzen, die Freigang genie\u00dfen, k\u00f6nnen von jedem Ausflug Zecken mitbringen und sollten dringend gr\u00fcndlich und \u00fcberall abgesucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Absuchen allein reicht aus Sicht von Tier\u00e4rztin Fach jedoch nicht mehr: \u201eDa die Gefahr, die von Zecken als Krankheits\u00fcbertr\u00e4ger ausgeht, so gro\u00df geworden ist und es beim Absuchen des Tieres oftmals vorkommt, dass Zecken \u00fcbersehen werden, ist der gezielte Einsatz von wirksamen Insektiziden mittlerweile unumg\u00e4nglich&#8220;, sagt die erfahrene Tier\u00e4rztin. Sie empfiehlt zudem einen ganzj\u00e4hrigen Zeckenschutz. Aufgrund der Vielfalt der Mittel sollten Tierhalter:innen jedoch unbedingt eine Tierarztpraxis aufsuchen und sich vorab dort individuell beraten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Hunde gibt es zudem die M\u00f6glichkeit einer Impfung zum Schutz vor Borreliose. \u201eSchutzimpfungen sind sehr sinnvoll, sollten aber ebenfalls auf jeden Fall immer individuell f\u00fcr den einzelnen Hund besprochen werden&#8220;, erg\u00e4nzt Fach.<\/p>\n\n\n\n<p>Was tun bei Zeckenbiss?<\/p>\n\n\n\n<p>Hat sich eine Zecke bereits festgebissen, kann sie meist einfach mithilfe einer Zeckenzange oder einem \u00e4hnlichen Werkzeug \u2013 und der richtigen Technik \u2013 aus dem Fell des Tieres entfernt werden. Tierhalter:innen sollten die Zecke m\u00f6glichst hautnah greifen und langsam herausziehen. Bleibt der Kopf stecken, sollte an der betreffenden Stelle nicht gedr\u00fcckt oder gequetscht werden. \u201eIn der Regel schafft es der K\u00f6rper alleine, den Zeckenkopf abzusto\u00dfen. Wenn jedoch eine R\u00f6tung und Schwellungen auftreten, sollte das Tier besser dem Tierarzt vorgestellt werden&#8220;, r\u00e4t Fach.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Achtung Zeckengefahr! Diese Warnung gilt auch in diesem Jahr wieder sehr fr\u00fch, denn die kleinen Plagegeister sind l\u00e4ngst unterwegs \u2013 und mit ihnen die Gefahr f\u00fcr unsere Hunde und Katzen, denn Zecken sind h\u00e4ufig \u00dcbertr\u00e4ger ernstzunehmender gef\u00e4hrlicher Krankheiten. 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