{"id":70112,"date":"2025-03-03T04:37:00","date_gmt":"2025-03-03T03:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=70112"},"modified":"2025-03-06T08:08:21","modified_gmt":"2025-03-06T07:08:21","slug":"22-einsaetze-forderten-die-ehrenamtlichen-helfer-der-moellner-feuerwehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/03\/03\/22-einsaetze-forderten-die-ehrenamtlichen-helfer-der-moellner-feuerwehr\/","title":{"rendered":"22 Eins\u00e4tze forderten die ehrenamtlichen Helfer der M\u00f6llner Feuerwehr"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Die Einsatzkr\u00e4fte der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln blicken auf einen ereignisreichen Monat zur\u00fcck. So wurden sie insgesamt 22 Mal um Hilfe gebeten und trafen sich zudem zu mehreren \u00dcbungsdiensten. In acht F\u00e4llen wurden die ehrenamtlichen Retter aufgrund der Ausl\u00f6sung von automatischen Brandmeldeanlagen alarmiert. Gl\u00fccklicherweise brauchten sie in sechs F\u00e4llen nicht einzugreifen, wobei zumindest in zwei F\u00e4llen der Rauch von angebranntem Essen zur Ausl\u00f6sung gef\u00fchrt hatte. Dreimal wurden Kr\u00e4fte der Wehr zudem zu Notfallt\u00fcr\u00f6ffnungen f\u00fcr den Rettungsdienst alarmiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Februar<\/strong><br>Als in G\u00fcster in der Betriebshalle eines landwirtschaftlichen Betriebes ein Feuer ausgebrochen war, wurde sofort die M\u00f6llner Drehleiter mitalarmiert.<br>Am Einsatzort wurde nach R\u00fccksprache mit der Einsatzleitung ein Trupp mit Atemschutzger\u00e4ten zur Nachkontrolle des Brandraumes mit der W\u00e4rmebildkamera eingesetzt. Hierbei wurden zwei Gefahrgutbeh\u00e4lter geborgen. Au\u00dferdem wurde der Dachbereich mit Hilfe der Drehleiter und der W\u00e4rmebildkamera kontrolliert. Durch einen zweiten Trupp wurde zudem das Geb\u00e4ude maschinell bel\u00fcftet. Um 20.55 Uhr kehrten die letzten, der um 18.51 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte, ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Februar<\/strong><br>Im Rahmen einer gro\u00dfen Suchaktion nach einer vermissten Frau im Bereich der Geesthachter Elbinsel in der N\u00e4he der Fischtreppe wurde am Mittag auch die Drohnengruppe der Technischen Einsatzleitung des Kreises angefordert. Auch zwei Kameraden der M\u00f6llner Wehr, die der Drohnengruppe angeh\u00f6ren, r\u00fcckten nach Geesthacht aus. Gegen 19.30 Uhr wurde die umfangreiche Suche im und am Wasser erfolglos abgebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Februar<\/strong><br>W\u00e4hrend eines Dienstes der Amtsf\u00fchrungsstelle im Ger\u00e4tehaus ging um 21.03 Uhr ein Anruf ein, in dem der Anrufer mitteilte, dass vier Personen im Kurpark eingeschlossen wurden. Eine der vier Personen hatte sich bei einem Kletterversuch zudem verletzt. Mit Hilfe der Steckleiter wurden die Personen wenig sp\u00e4ter aus ihrer Zwangslage befreit, der Verletzte wurde dem Rettungsdienst \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Fahrzeuge-der-Freiwilligen-Feuerwehr-Moelln-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41216\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fahrzeuge der FFW M\u00f6lln 2022 in der M\u00f6llner Hauptstra\u00dfe. Foto: FFW M\u00f6lln, hfr<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>9. Februar<\/strong><br>Auf dem Gel\u00e4nde eines landwirtschaftlichen Betriebes im Bannauer Moor bei Gudow brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Strohlager mit 500 Quaderballen in voller Ausdehnung. Schon von weitem waren die Flammen zu sehen, als der Notruf eines Autofahrers bei der Leitstelle einging. Kurz vor 1.00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Gudow, Lehmrade und Hollenbek sowie die Drehleiter der M\u00f6llner Wehr alarmiert. Die meisten der alarmierten Einsatzkr\u00e4fte kennen den landwirtschaftlichen Betrieb und stellten sich somit schon bei der Alarmierung auf einen langen und schwierigen Einsatz ein. Schon die Wasserversorgung stellte dabei eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Durch den sp\u00e4ter angeforderten Fachberater des THW wurden Radlader sowie Bagger des THW nachgefordert, um das Stroh auseinander zu rei\u00dfen. Nur so konnten die Flammen, die sich immer weiter durch die Strohberge fra\u00dfen, letztendlich gel\u00f6scht werden.<br>Die Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr wurden gegen 4.30 Uhr von der Einsatzleitung aus dem Einsatz entlassen. Die L\u00f6scharbeiten zogen sich vor Ort dann noch bis 17.00 Uhr hin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Februar<\/strong><br>Nachdem in Geesthacht im zweiten Obergeschoss einer Alten- und Pflegeeinrichtung ein Feuer ausgebrochen war, wurde um 12.22 Uhr zur Unterst\u00fctzung auch die Technische Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes (TEL) angefordert. Somit r\u00fcckte auch ein Mitglied der M\u00f6llner Feuerwehr nach Geesthacht aus. Noch auf der Anfahrt erreichte ihn die Meldung, dass die Unterst\u00fctzung der TEL nicht mehr erforderlich sei. Somit konnte die Einsatzfahrt abgebrochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. Februar<\/strong><br>Bei winterlichen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnissen war in der Stra\u00dfe Pinnautal ein Pkw gegen einen Baum gefahren. Da angeblich Betriebsstoffe austreten sollten, wurden um 21.56 Uhr auch Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Feuerwehr zum Unfallort gerufen. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass keine Betriebsstoffe austraten. Somit kehrten die Kr\u00e4fte ohne weitere T\u00e4tigkeiten ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. Februar<\/strong><br>In einem festsitzenden Fahrstuhl eines Wohn- und Gesch\u00e4ftshauses am Grambeker Weg befand sich eine Person. Gem\u00e4\u00df der Betriebssicherheitsverordnung muss eine Befreiung aus einem Aufzug, der defekt ist, durch den Notdienst innerhalb von 30 Minuten erfolgen. F\u00fcr den Fall, dass es den Personen, die eingeschlossen sind, gesundheitlich nicht gut geht oder ein Monteur nicht in der vorgegebenen Zeit vor Ort erscheinen kann, kann im Notfall die Feuerwehr eingesetzt werden. Da dies hier anscheinend der Fall war, wurde die M\u00f6llner Wehr um 18.29 Uhr um Hilfe gebeten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>22. Februar<\/strong><br>Als die um 13.03 Uhr alarmierten Ehrenamtler am M\u00fchlenplatz eintrafen, drang sichtbar Wasser durch die Eingangst\u00fcr eines Hauses. Da kein Schl\u00fcsseltr\u00e4ger vor Ort war, wurde das Schloss gezogen und der unkontrollierte Wasseraustritt durch Schlie\u00dfen des Hauptwasserhahns gestoppt. Um den Geb\u00e4udeschaden so gering wie m\u00f6glich zu halten, wurde das kellerlose Geb\u00e4ude mit Hilfe des Wassersaugers gelenzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>24. Februar<\/strong><br>Weil sie einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste, kam eine 24-J\u00e4hrige in der Grambeker Schlo\u00dfstra\u00dfe von der Kreisstra\u00dfe 68 ab, \u00fcberschlug sich und landete in einem kleinen Teich. Die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Grambeker Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und half bei der Bergung des Fahrzeuges. Da sich nach dem Unfall ein kleiner \u00d6lfilm auf dem Wasser gebildet hatte, wurde die M\u00f6llner Feuerwehr gegen 18.30 Uhr gebeten, ben\u00f6tigtes Material zur Unfallstelle zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>26. Februar<\/strong><br>Aufgrund einer brennenden Restm\u00fclltonne in der Paul-Gerhard-Stra\u00dfe wurden die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke um 15.33 Uhr um Hilfe gebeten. Die nahezu niedergebrannte Tonne wurde abgel\u00f6scht. Abschlie\u00dfend wurde der Unterstand mit der W\u00e4rmebildkamera kontrolliert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>28. Februar<\/strong><br>Dreimal wurden Feuerwehrkr\u00e4fte an diesem Tag alarmiert, weil automatische Brandmeldeanlagen angesprungen waren. So riefen die Funkmeldeempf\u00e4nger die Ehrenamtler um 6.22 Uhr und 10.02 Uhr zu einer Gro\u00dfb\u00e4ckerei an der Industriestra\u00dfe. W\u00e4hrend es sich bei der ersten Alarmierung um einen Fehlalarm handelte, brannte im zweiten Fall Thermal\u00f6l vor einem Ofen. Zudem wurde ein kleinerer Schwelbrand in der Ofenverkleidung bemerkt.<br>Um 11.24 Uhr erreichte die Einsatzkr\u00e4fte die Nachricht, dass die automatische Brandmeldeanlage in einem Geb\u00e4ude am Grambeker Weg angesprungen war. Hier hatte vermutlich austretender Wasserdampf einen Melder der Brandmeldeanlage ausgel\u00f6st.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). 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