{"id":68828,"date":"2025-01-31T11:51:05","date_gmt":"2025-01-31T09:51:05","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=68828"},"modified":"2025-01-31T11:51:05","modified_gmt":"2025-01-31T09:51:05","slug":"spd-ein-schwarzer-tag-fuer-die-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/01\/31\/spd-ein-schwarzer-tag-fuer-die-demokratie\/","title":{"rendered":"SPD: Ein schwarzer Tag f\u00fcr die Demokratie"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg\/Berlin (pm\/aa).<\/strong> Der SPD-Kreisverband Herzogtum Lauenburg kritisierte in einer aktuellen Pressemitteilung das Abstimmungsverhalten der CDU\/CSU im Bundestag. Demnach habe die Union einen Antrag zur Migration mit Hilfe der AfD durch das Parlament gebracht. Noch im November habe Friedrich Merz betont, dass er keine Mehrheiten mit der AfD anstrebe. Am 13. November habe er im Plenum des Deutschen Bundestages erkl\u00e4rt, dass in Vereinbarung mit SPD und Gr\u00fcnen &#8222;nur die Entscheidungen auf die Tagesordnung des Plenums gesetzt werden sollten, \u00fcber die zuvor eine Einigung mit SPD und Gr\u00fcnen erzielt wurde, sodass weder bei der Bestimmung der Tagesordnung noch bei der Abstimmung eine zuf\u00e4llige oder tats\u00e4chlich herbeigef\u00fchrte Mehrheit mit der AfD zustande komme.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vereinbarung sei bis in die vergangene Woche eingehalten worden. Nun aber habe Friedrich Merz sein Wort gebrochen. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik habe ein CDU-Parteivorsitzender bewusst mit einer rechtsextremen Partei im Bundestag abgestimmt. Merz habe diesen Umstand nicht nur in Kauf genommen, sondern aktiv herbeigef\u00fchrt, da er gewusst habe, dass es zu der Vorlage von SPD und Gr\u00fcnen keine Zustimmung geben w\u00fcrde. Gleichzeitig sei er nicht zu Verhandlungen bereit gewesen und habe um die Bereitschaft der AfD zur Zustimmung zu dem Antrag der CDU\/CSU gewusst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der SPD-Kreisverband bezeichnete dieses Vorgehen als historischen Bruch in der politischen Kultur Deutschlands. Die Entscheidung, den Antrag mit den Stimmen der AfD durchzusetzen, stelle nicht nur einen Tabubruch dar, sondern sende auch ein fatales Signal an die demokratische Gesellschaft. Offen bleibe die Frage, wie verl\u00e4sslich das Nein von Friedrich Merz zu einer Koalition mit der AfD nach der n\u00e4chsten Wahl noch sei, wenn er bereits jetzt in Abstimmungsfragen gemeinsame Sache mit der Partei mache.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Nina Scheer, \u00f6rtliche Bundestagsabgeordnete, erkl\u00e4rte dazu: \u201eFriedrich Merz erkl\u00e4rt nun wortbrechend zur alleinigen Ma\u00dfgabe f\u00fcr Abstimmungen, dass die anderen Fraktionen den Antr\u00e4gen von CDU\/CSU schlicht zustimmen k\u00f6nnten. In Verbindung mit dem von ihm eingel\u00e4uteten Rechtsruck, sowohl in der Migrationspolitik, in Investitionsfragen, aber etwa auch in der Energiepolitik, in der er Windenergie als h\u00e4ssliche \u00dcbergangstechnologie bezeichnet und kopflos wie realit\u00e4tsfremd auf Atomenergie setzt, schafft er damit die Grundlagen f\u00fcr eine schwarz-blaue Koalition. Dieser Entwicklung gilt es am 23.02. eine klare Absage zu erteilen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg\/Berlin (pm\/aa). Der SPD-Kreisverband Herzogtum Lauenburg kritisierte in einer aktuellen Pressemitteilung das Abstimmungsverhalten der CDU\/CSU im Bundestag. Demnach habe die Union einen Antrag zur Migration mit Hilfe der AfD durch das Parlament gebracht. Noch im November habe Friedrich Merz betont, dass er keine Mehrheiten mit der AfD anstrebe. Am 13. 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